#MeToo ?!

Wie einige vielleicht schon mitbekommen haben, wurden im Oktober 2017 große Vorwürfe gegen Harvey Weinstein erlassen.
Harvey Weinstein ist ein US- amerikanischer Filmproduzent, er hat unter anderem die Komödie „Der englische Patient“ produziert.

2017 dann die große Enthüllung: Seit 1980 soll er einige Schauspielerinnen am Set sexuell belästigt haben, unter anderem Model und Schauspielerin Cara Delevingne und Schauspielerin Angelina Jolie.

Um andere Schauspieler sowie auch junge Mädchen zu stärken, die ähnliches erfahren mussten, postete die US- amerikanische Schauspielerin Alyssa Milano daraufhin den Hashtag „#MeToo“. Außerdem schrieb sie auf Twitter: „Wenn du sexuell belästigt oder angegriffen wurdest, antworte #MeToo auf diesen Tweet“.
Dieser Hashtag wurde in den ersten 24 Stunden von mehr als 4,7 Millionen Menschen in über 12 Millionen Posts verwendet.

Auch in Deutschland ist sexuelle Belästigung leider ein großes Thema: Fast jede zweite Frau ist betroffen. Doch nicht nur Frauen werden belästigt, sondern auch Männer, etwa 12% der befragten Männer wurden schon einmal belästigt. (Quelle: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-10/sexuelle-belaestigung-frauen-umfrage )

Du bist auch betroffen? Unter 08000 116016 bekommst du beim Hilfetelefon  „Gewalt gegen Frauen“ rund um die Uhr Unterstützung!

LuB

 

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10.2: Heute bestellt, morgen geliefert – ein Blick hinter die Kulissen des Onlinehandels

Amazon ist die größte Online-Shopping-Seite der Welt. Dank Prime kannst du heute bestellen und bekommst deinen Wunschartikel schon morgen geliefert. Doch wie genau funktioniert dieser schnelle Versand überhaupt?

Schauen wir uns den Ablauf anhand eines Einhornplüschtiers einmal genauer an. Das Einhornplüschtier kommt vom Hersteller als Ware bei Amazon an und wird durch einen Barcode registriert.

Am Inbound-Dock, dem Ankunftsraum der Ware, bekommt jede einzelne Ware eine gewisse Kennzeichnung für die weitere Verarbeitung. Ein Mitarbeiter macht das Paket auf und somit ist das Einhornplüschtier offiziell im Logistikbereich bei Amazon angekommen.

Als nächstes kommt das Einhorn in den Receive, dort wird die Ware kontrolliert, gescannt und im Bestand eingespeist. Nach dem Receive ist die Ware im Onlineshop verfügbar.

Die Ware wird nun in das Lager gebracht und in einem großen Regal, Pickturm genannt, gelagert. Sie wird von den Stowern über Scanner in das System eingepflegt. Durch dieses Scannen kann man genau erkennen, wo sich das Einhorn im Lager befindet. Wenn ein Kunde eine Ware bestellt hat, wird diese von Pickern gescannt, aus dem Regal genommen und an die Packstation gebracht.

An der Packstation wird unser Einhorn wieder gescannt. Dadurch erfährt der Verpacker welche Paketgröße er für das Einhorn benutzen muss. Das Einhorn wird nun in ein Paket eingepackt, diese wird zugeklebt und mit einem Barcode versehen.

Der letzte Arbeitsbereich von Amazon ist das Outbound-Dock, dort wird das Paket versendet. Auf dem Fließband, auf dem sich das Paket befindet, wird es gewogen und der Barcode gescannt. Durch dieses Scannen bekommt das Paket einen Versandaufkleber mit der Adresse des Kunden.

Das Paket wird jetzt noch in Container und LKW-Anhänger geladen und zum Versandzentrum gebracht, von wo aus es seinen Weg zum Kunden antritt.

Der Paketbote klingelt und – voilà – das Einhornplüschtier ist da! Aber Achtung: Wenn das Paket von außen beschädigt ist, sollte man es im Beisein des Paketdienstes öffnen, damit man – falls etwas kaputt gegangen sein sollte – bezeugen kann, dass dies schon bei der Ankunft beschädigt war. Man muss das Paket dann nämlich nicht annehmen bzw. man kann es zurückschicken und ein neues verlangen.

Ist das Paket heil und die Ware unbeschädigt steht der Freude über’s Auspacken und Knuddeln (zumindest, wenn es sich um ein Einhornkuscheltier und nicht etwa um einen Staubsauger o. Ä. handelt) oder auch dem Weiterverschenken nichts mehr im Wege.

Ein Gastbeitrag der SMEPPER Alessa Hartmann und Tamira Timm

5: Online shoppen – aber sicher!

Statt gehetzt durch Geschäfte und Fußgängerzonen zu rennen, kann man heute, ganz bequem und stressfrei mit ein paar Klicks vom Sofa aus Präsente für die Liebsten bestellen. Gerade in der Adventszeit steht Online-Shopping hoch im Kurs – ein gefundenes Fressen für Betrüger: Es gibt zahlreiche Seiten, die sich als offizielle Läden von großen Marken ausgeben. Sicher sein kann man nie, aber wir wollen euch trotzdem ein paar sinnvolle Tipps geben, damit ihr böse Überraschungen beim Einkaufen im Internet vermeidet:

  • Schon am Link kann man oft erkennen, ob die Seite sicher ist. Ein „https-Link“ ist oft sicherer als ein „http-Link“, da er über eine extra SSL-Verschlüsselung verfügt. Also, Augen auf und die Adresszeile checken.
  • Zertifikate auf Onlineseiten (wie z.B. bei AMAZON) sollten auf Echtheit überprüft werden. Es gibt viele Zertifikate, die Produkten verliehen werden. Seriöse Siegel haben meist einen Link zum Prüfer… Doch auch hier besteht leider Fälschungsgefahr.
  • Es gibt im Netz bei Onlineanbietern oft viele Bezahlmethoden. Achtet stets auf eine sichere Verbindung. Generell ist es sicherer, wenn man erst nach dem Erhalt des Produktes bezahlt. Eine relativ sichere Zahlungsmethode im Netz ist unter anderem PayPal.
  • Wenn man sich nicht sicher ist, kann es helfen, im Internet nach Bewertungen des Shops, bei dem man ein Produkt entdeckt hat, zu suchen. Es kann auch sinnvoll sein, den Namen des Online-Shops mit dem Suchwort „Problem“ einzugeben, z. B. „ErfundenerShopname Probleme“. So kann man bereits im Vorhinein abchecken, ob ein Einkauf bei diesem Anbieter ratsam ist oder ob man doch besser bei einem anderen Anbieter (möglicherweise auch für ein bisschen mehr Geld) bestellen sollte.

Wenn man dies alles bedenkt, kann beim Shoppen im Internet eigentlich nichts mehr schief gehen. Also: Viel Spaß beim Shoppen und frohe Weihnachten.

Ein Gastbeitrag der SMEPPER Tilman Sutter und Lars Wilkening