Donnerstag 07. Juli, 21 Uhr: Deutschland – Frankreich: Fast schon ein Klassiker…

Schon wieder gegen die „Equipe Tricolore“, genauso wie bei der WM vor zwei Jahren in Brasilien, als Deutschland mit einem knappen 1:0 gewann. Ob es diesmal anders wird?

Frankreich gilt als großer Favorit und könnte durch den Heimvorteil die Partie für sich entscheiden. Zudem sind die Franzosen im Moment in Top-Form.

Auch Deutschland zählt als Weltmeister natürlich zum Favoritenkreis und könnte an den Sieg vor gut zwei Jahren anknüpfen. Allerdings haben die Deutschen im Moment Personalsorgen: Mit Khedira und Gomez sind zwei Topspieler verletzt; Hummels fehlt Gelb gesperrt.

Die französische Nationalelf wurde 1904 gegründet. Frankreich wurde einmal Weltmeister (1998 in Frankreich) und zweimal Europameister (1984 in Frankreich und 2000 in Belgien/Niederlande).

IM VERGLEICH: Deutschland gewann vier Weltmeisterschaften und drei Europameisterschaften.
Rekordnationalspieler der Franzosen ist Lilian Thuram (letzter Verein: FC Barcelona), der sich auch gegen Rassismus im Sport einsetzte.

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Schule in anderen Ländern – heute: Nordirland

Heute ist das letzte Gruppenspiel von Gruppe C. Wie schon bei den anderen beiden Spielen haben wir auch heute für euch einen Artikel mit spannenden Hintergrundinformationen zum nordirischen Schulsystem.

Das nordirische Schulsystem hat genau wie das Englisch fünf Bildungsstufen, nämlich die

  • frühkindliche Erziehung,
  • die Grundschulausbildung,
  • die Sekundarausbildung,
  • die sogenannte further education (weiterführende Bildung) und
  • die higher education (Hochschulbildung).

Wie bei uns gibt es eine Schulpflicht vom vierten bis zum sechzehnten Lebensjahr.

Frühkindliche Erziehung
Die frühkindliche Erziehung findet auf verschiedene Weisen statt. Es gibt von der staatlichen Seite aus Kindergrippen, Kindergärten und Vorschulklassen innerhalb der Grundschule (primary school).

Daneben gibt es aber auch private Einrichtungen wie freiwillige Vorschulen und privat geführte Kindergrippen. Manche Kinder werden auch von Tagesmüttern betreut.

Aber bevor ein Kind in die Schule gehen darf, muss es in jedem Fall ein Jahr die Vorschule besuchen.

Grundschulbildung
Kinder zwischen vier und elf Jahren besuchen die Grundschule (primary school). Zu den meisten Grundschulen gehören auch Kindergrippen die die kleinen Kinder besuchen können. Ein Großteil der Schulen in Nordirland ist gemischt, es gibt aber auch Schulen an denen die Kinder geschlechtlich
getrennt unterrichtet werden.

Nach dem Grundschulabschluss mit 11 Jahren gehen die Jugendlichen auf eine weiterführende
Schule.

Sekundarausbildung
Die Sekundarausbildung dauert 5 Jahre, man kann aber auch die 5 Jahre freiwillig um 2 Jahre verlängern.
Nach diesen 5 oder 7 Jahren steht für jeden Schüler eine externe Prüfung an, diese Prüfung gibt es auch in England und in Wales. Sie nennt sich GCSE (General Certification of Secondary Education).

Weiterführende Bildung (further education)
Die further education ist anders als die anderen nicht Pflicht sondern freiwillig. Sie kann an Colleges, Higher Educations Instidutions (HEIs) und anderen Institutionen erfolgen.

Nun habt ihr einen Überblick über das Nordirische Schulsystem bekommen. Nun lasst aber Schule mal Schule sein und genießt das letzte Spiel der deutschen Mannschaft vor dem Achtelfinale. Viel Spaß! 

(LuB)

Dienstag 21. Juni, 18 Uhr: Deutschland – Nordirland

Unser letzter Gegner in der Vorrunde ist Nordirland.

Die „Norn Iron’s“ traten 1911 der FIFA bei. Der größte Erfolg der Geschichte war das Erreichen des Viertelfinales 1958 in Schweden. Bis 1920 umfasste die Nationalmannschaft Irland und Nordirland: Danach teilten sie sich in die jeweiligen Länder auf. Den höchsten Sieg erzielten die Nordiren im Februar 1930 mit einem 7:0 gegen Wales.

Rekordnationalspieler ist der Torwart Pat Jennings (ltz. Verein: Tottenham Hotspurs) mit 119 Länderspielen. Bis heute ist er Torwarttrainer bei den „Spurs“.

Schule in anderen Ländern – heute: Polen

Wie wir schon bei dem ersten Deutschlandspiel das Schulsystem unseres Gegners angeschaut haben, werfen wir heute mal einen Blick auf das polnische Schulsystem.

Wenn man auf eine staatliche Schule geht, ist diese kostenlos, aber man muss die Schulbücher selbst zahlen. Aber neben den staatlichen Schulen gibt es auch viele Privatschulen.
Das Schuljahr fängt am 1.September an und endet in der ersten Juni- Hälfte.
In Polen gehen die Kinder bis zu ihrem 6. Lebensjahr in den Kindergarten (przedszkole), danach gehen sie ein Jahr in die Vorschule (zerówka) und ab dem 7. Lebensjahr müssen sie zur Grundschule (szkola podstawowa) gehen. Eine Schulpflicht besteht und geht bis zum 18. Lebensjahr.

Die Grundschule
Die Grundschule dauert sechs Jahre, doch diese sechs Jahre werden noch einmal aufgeteilt.
In den ersten drei Schuljahren werden die Klassen in die Form des integrierten
Fachunterrichts geführt, die anderen Jahre werden sie in den Blockunterricht geführt. Ab der fünften Klasse kommt dann Englisch als erste Fremdsprache dazu. Wie auch bei den Niederländern muss in Polen eine Prüfung am Ende der Grundschulzeit absolviert werden.

Die Mittelschule
Nach der Grundschule gehen die Schüler auf die Mittelschule (gimnazjum), diese dauert – anders als die Grundschule – nur drei Jahre. Nach diesen drei Jahren ist auch die Schulpflicht zu Ende.
Wenn man die Abschlussprüfung am Ende der 9. Klasse besteht, kann man das Abitur (matura) an einem Gymnasium (liceum) machen oder ein Technikum oder eine Berufsausbildung antreten.
Wenn man eine Berufsausbildung antritt, bietet die Berufsgrundschule (zasadnicza szkola zawodowa) eine Facharbeiterausbildung in zwei bis drei Jahren an. Die Berufsausbildung ist vollzeitschulisch mit berufspraktischen Elementen.

Die Hochschule
Die Hochschule wird zu den weiterführenden Schulen gezählt, außerdem die allgemeinbildenen Gymnasien (liceum ogólnpkstalszalcace), die Berufsgymnasien (liceum profilowane) und die Berufsoberschulen (technikum).
Um an Hochschulen aufgenommen zu werden, muss man das Abitur bestehen.

Das Notensystem
Bei den Polen gibt es ein anderes Notensystem als bei uns Deutschen, dort gibt es eine Notenskala von 6-1, aber die 6 ist nicht wie bei uns die schlechteste Note, sondern die Beste. Es gibt aber selten eine 6, denn sie wird nur in besonders ausgezeichneten Fällen an Schüler vergeben, die sich Kenntnisse über den Unterrichtsstoff hinaus aneignen und reproduzieren. Dies soll dazu anregen, selbstständig das gelernte Wissen durch Eigenstudium zu vertiefen, um so auf eine universitäre Ausbildung vorzubereiten. Daher ist die Note nicht mit unserer 1 zu vergleichen.

Die Universität
Es gibt in ganz Polen ungefähr 20 Universitäten sowie zahlreiche technische Universitäten, Wirtschaftsuniversitäten, medizinische Universitäten, landwirtschaftliche und pädagogische Universitäten, eine Musikuniversität, eine theologische Universität als auch zahlreiche den Universitäten gleichgestellte Hochschulen mit Promotionsrecht, wie Akademien und andere Hochschulen.

Wir hoffen, dass ihr jetzt einen kleinen Einblick in das polnische Schulsystem bekommen habt.

(LuB)

Donnerstag 16. Juni, 21 Uhr: Deutschland – Polen

Der Name des Fußballverbands in Polen ist „Polski Związek Piłki Nożnej“, kurz PZPN.

Die Fußballnationalmannschaft der Polen wurde 1919 gegründet und trat 1923 der FIFA bei. Die bisher erfolgreichste Zeit des polnischen Fußballs war in den 1970er Jahren: Bei den Olympischen Sommerspielen in München wurden die Fußballer Olympiasieger.

Der Kapitän der Polen ist seit 2014 Robert Lewandowski (aktl. Verein: FC Bayern München), der seine Karriere mit acht Jahren bei Partyzant Leszno begann.

Schule in anderen Ländern – heute: Die Ukraine

Pünktlich zum ersten Spiel der deutschen Mannschaft gibt es heute Informationen über das Schulsystem des ersten Gegnerteams: die Ukraine.

In der Regel besuchen ukrainische Kinder ab dem dritten oder vierten Lebensjahr den Kindergarten.
Mit der Schulpflicht ab dem sechsten Lebensjahr besuchen die Kinder dann die Grundschule. Sie dauert vier Jahre. An sie schließt sich die Mittelschule an. Bevor die Schüler auf die Fach- und Berufsschule gehen dürfen, müssen sie in der 9. Klasse die Mittlere Reife bekommen.

In der allgemeinen Schule lernen die Kinder die ukrainische Sprache, Literatur, Mathematik, Geschichte, Biologie, Geographie, Musik und verschiedene Fremdsprachen. Das Notensystem in der Ukraine geht von eins bis zwölf. Eine zwölf ist die beste Note und nur sehr schwer zu erreichen.

Auch Fach- und Berufsschulen lehren Fächer wie Mathematik, Physik und Fremdsprachen. Gleichzeitig bilden sie die jungen Leute aber auch in einem Beruf aus. Wenn die Jugendlichen die Berufsschule oder ein Technikum abgeschlossen haben, können sie arbeiten oder weiter auf die Universität gehen. Viele Hochschulen in der Ukraine bieten Abend- und Fernstudiengänge an. Somit haben die Studenten die Möglichkeit, tagsüber zu arbeiten und gleichzeitig an der Hochschule zu studieren.

Ich hoffe, ihr habt durch diesen Artikel einen kleinen Einblick in die Schulzeit der ukrainischen Spieler bekommen. Hoffen wir, dass sie nicht zu gut Fußballspielen gelernt haben, damit unsere Elf morgen Abend den Sieg holt! 😉

(LuB)

Sonntag 12. Juni, 21 Uhr: Deutschland – Ukraine

Die Ukrainische Fußball-Nationalmannschaft (Schowto-blakytni: Die Blau-Gelben) wurde 1991 gegründet.
Fußball gilt in der Ukraine als beliebteste Sportart.
Der größte Erfolg der „Blau-Gelben“ war die Qualifikation für die WM 2006 in Deutschland, bei der sie bis ins Viertelfinale kamen.
Rekordnationalspieler der Ukraine ist Anatoliy Tymoshchuk (aktueller Verein: FK Qairat Almaty) mit 116 Länderspieleinsätzen gleichzeitig auch Kapitän. Seine Karriere startete in der Jugendsportschule Luzk; zu Wolyn Luzk wechselte er mit 16 Jahren.

Woher kommt der Fußball?

Bald geht die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich los und es wird wieder Fußball gespielt, was das Zeug hält. Doch da kommt die Frage auf: Woher kommt der Fußball eigentlich?

Es gibt mehrere Theorien wie das Fußballspielen entstanden ist. Man ist sich nicht einig. Fakt ist, dass schon vor 100 Jahren in Großbritannien Fußball gespielt wurde. Aber schon viel früher und wo anders wurde es gespielt, aber etwas anders: Nämlich in Asien, genauer gesagt in China.

Dort wurde „Tsu´Chu“ gespielt, das dem heutigen Fußballspielen ähnelt. Der Ball war aus Leder und war mit Haaren und Federn ausgestopft. Man musste versuchen, den Ball in eine 30-40cm große Öffnung in ein Netz zu befördern, das an zwei Bambusstangen befestigt war.

Schon damals war es verboten, mit der Hand zu spielen.

Erst später in Großbritannien wurden die Regeln für das Fußballspielen von Studenten einer Universität aufgestellt. Damals standen 15-20 Spieler auf dem Feld, aber die Zahl wurde später auf elf Spieler begrenzt. Nach und nach kamen noch weitere Regeln wie Freistoß, Abstoß und so weiter dazu. Dann wurde noch die Ballgröße festgelegt und das Spiel wurde anschließend von einem Schiedsrichter geleitet.

Als erstes konnte sich der Fußball in der Schweiz in den 1860ern durchsetzen.
In Deutschland wurde der Fußball erst 1874 von einem Lehrer am Martino-Katharineum-Gymnasium in Braunschweig namens Konrad Koch eingeführt. Dazu die Ausdrücke Abseits, Halbzeit und Eckball (Ecke).
Der Fußball musste in Deutschland jedoch stärker um Anerkennung kämpfen als in Großbritannien, da an Schulen und im Militär bisher geturnt wurde. Ein Problem war, dass bis ins frühe 20. Jahrhundert Fußball „Fußlümmelei“ oder „Englische Krankheit“ genannt wurde. Er wurde aber z.B von Studenten gespielt. Doch wer z.B. als Oberschüler des Gymnasiums dem Club in Darmstadt beitreten wollte, hatte Probleme mit dem Direktor, weil in dessen Augen Fußball ein blutiges Spiel war.

Dann wurden doch neue Regeln für das Spielfeld aufgestellt und der Deutsche-Fußball-Bund (DFB) gegründet.
Am 21.Mai 1904 wurde die FIFA, der internationale Fußball-Verband, in Paris gegründet. Etwas später wurde der europäische Fußball-Verband (UEFA) in Basel in der Schweiz gegründet.

Heutzutage spielen sehr viele Menschen in ihrer Freizeit Fußball und es zählt zu den beliebtesten Sportarten!
Ihr werdet sicher auch alle mitfieber. Jetzt könnt ihr auch mit ein bisschen mehr Hintergrundwissen glänzen, wenn es zwischendurch mal langweilig werden sollte.
Schon mal viel Spaß dabei!

(FaT)