Donnerstag 07. Juli, 21 Uhr: Deutschland – Frankreich: Fast schon ein Klassiker…

Schon wieder gegen die „Equipe Tricolore“, genauso wie bei der WM vor zwei Jahren in Brasilien, als Deutschland mit einem knappen 1:0 gewann. Ob es diesmal anders wird?

Frankreich gilt als großer Favorit und könnte durch den Heimvorteil die Partie für sich entscheiden. Zudem sind die Franzosen im Moment in Top-Form.

Auch Deutschland zählt als Weltmeister natürlich zum Favoritenkreis und könnte an den Sieg vor gut zwei Jahren anknüpfen. Allerdings haben die Deutschen im Moment Personalsorgen: Mit Khedira und Gomez sind zwei Topspieler verletzt; Hummels fehlt Gelb gesperrt.

Die französische Nationalelf wurde 1904 gegründet. Frankreich wurde einmal Weltmeister (1998 in Frankreich) und zweimal Europameister (1984 in Frankreich und 2000 in Belgien/Niederlande).

IM VERGLEICH: Deutschland gewann vier Weltmeisterschaften und drei Europameisterschaften.
Rekordnationalspieler der Franzosen ist Lilian Thuram (letzter Verein: FC Barcelona), der sich auch gegen Rassismus im Sport einsetzte.

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Der Snack zum Spiel: Slowakische „Pirohy“

Die deutsche National-Elf hat sich durch die Vorrunde gekämpft und steht jetzt im Achtelfinale gegen die Slowakei.
Da die anderen Gegner-Gerichte bisher so süß waren, ist es dieses Mal ein deftiges Gericht: Pirohys sind gefüllte Teigtaschen!

Für den Teig benötigst du:
4 große Kartoffeln
300g Mehl
2 Eier
1 Prise Salz

Für die Füllung:
ein wenig Philadelphia-Frischkäse
250g Quark
Pfeffer
1 Zwiebel
Mehl für die Arbeitsfläche
Butter
Als erstes werden die Kartoffeln geschält und im Salzwasser gekocht. Dann werden sie zu einem Brei gestampft und abgekühlt.

Als nächstes wird der Brei in zwei Hälften geteilt: die eine Hälfte wird mit Mehl, Eiern und Salz zu einem Teig geknetet (die andere wird später für die Füllung gebraucht) und es wird so lange Mehl dazu gegeben, bis der Teig nicht mehr an den Fingern klebt!

Jetzt geht es weiter mit der Füllung:
Für diese die Zwiebel schälen und reiben, aber auf die Finger aufpassen! Jetzt kommt die zweite Hälfte des Kartoffelbreis zum Frischkäse und dem Quark. Noch verfeinern mit Salz und Pfeffer, dann alles verrühren.

Bevor es weiter geht, noch Salzwasser im Topf aufkochen lassen!

Nun wird der Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausgerollt. Dann mit einem Glas runde Kekse ausstechen. Als nächstes kommen auf die Teigflächen ein gehäufter TL von der Füllung auf die eine Hälfte des Kreises. Danach wird der Kreis zu einem Halbkreis gefaltet und am Rand zusammen gedrückt.

Dann kommen die Pirohy in das kochende Wasser. Sie sind dann fertig, wenn sie hochsteigen!

Bei Bedarf kann man noch die Butter in der Pfanne schmelzen lassen und die Pirohy schwenken.

Jetzt können sie serviert werden!
Guten Appetit! 😉

(FaT)

Schule in anderen Ländern – heute: Nordirland

Heute ist das letzte Gruppenspiel von Gruppe C. Wie schon bei den anderen beiden Spielen haben wir auch heute für euch einen Artikel mit spannenden Hintergrundinformationen zum nordirischen Schulsystem.

Das nordirische Schulsystem hat genau wie das Englisch fünf Bildungsstufen, nämlich die

  • frühkindliche Erziehung,
  • die Grundschulausbildung,
  • die Sekundarausbildung,
  • die sogenannte further education (weiterführende Bildung) und
  • die higher education (Hochschulbildung).

Wie bei uns gibt es eine Schulpflicht vom vierten bis zum sechzehnten Lebensjahr.

Frühkindliche Erziehung
Die frühkindliche Erziehung findet auf verschiedene Weisen statt. Es gibt von der staatlichen Seite aus Kindergrippen, Kindergärten und Vorschulklassen innerhalb der Grundschule (primary school).

Daneben gibt es aber auch private Einrichtungen wie freiwillige Vorschulen und privat geführte Kindergrippen. Manche Kinder werden auch von Tagesmüttern betreut.

Aber bevor ein Kind in die Schule gehen darf, muss es in jedem Fall ein Jahr die Vorschule besuchen.

Grundschulbildung
Kinder zwischen vier und elf Jahren besuchen die Grundschule (primary school). Zu den meisten Grundschulen gehören auch Kindergrippen die die kleinen Kinder besuchen können. Ein Großteil der Schulen in Nordirland ist gemischt, es gibt aber auch Schulen an denen die Kinder geschlechtlich
getrennt unterrichtet werden.

Nach dem Grundschulabschluss mit 11 Jahren gehen die Jugendlichen auf eine weiterführende
Schule.

Sekundarausbildung
Die Sekundarausbildung dauert 5 Jahre, man kann aber auch die 5 Jahre freiwillig um 2 Jahre verlängern.
Nach diesen 5 oder 7 Jahren steht für jeden Schüler eine externe Prüfung an, diese Prüfung gibt es auch in England und in Wales. Sie nennt sich GCSE (General Certification of Secondary Education).

Weiterführende Bildung (further education)
Die further education ist anders als die anderen nicht Pflicht sondern freiwillig. Sie kann an Colleges, Higher Educations Instidutions (HEIs) und anderen Institutionen erfolgen.

Nun habt ihr einen Überblick über das Nordirische Schulsystem bekommen. Nun lasst aber Schule mal Schule sein und genießt das letzte Spiel der deutschen Mannschaft vor dem Achtelfinale. Viel Spaß! 

(LuB)

Dienstag 21. Juni, 18 Uhr: Deutschland – Nordirland

Unser letzter Gegner in der Vorrunde ist Nordirland.

Die „Norn Iron’s“ traten 1911 der FIFA bei. Der größte Erfolg der Geschichte war das Erreichen des Viertelfinales 1958 in Schweden. Bis 1920 umfasste die Nationalmannschaft Irland und Nordirland: Danach teilten sie sich in die jeweiligen Länder auf. Den höchsten Sieg erzielten die Nordiren im Februar 1930 mit einem 7:0 gegen Wales.

Rekordnationalspieler ist der Torwart Pat Jennings (ltz. Verein: Tottenham Hotspurs) mit 119 Länderspielen. Bis heute ist er Torwarttrainer bei den „Spurs“.

Der Snack zum Spiel: Irische Cookies

Zu guter Letzt ist (Nord-)Irland Gegner der deutschen National-Elf in der Gruppe C. Zum Naschen während des Fußball-Matchs kommt hier ein Rezept für „Irische Cookies“.

1. Als erstes werden der braune und der weiße Zucker mit der Butter in einer Schüssel vermischt. Dann kommen die Eier hinzu und alles wird schaumig geschlagen.

2. In einem nächsten Schritt nach und nach das Mehl hinzufügen und die Schokolade mit den Nüssen unterrühren.

3. Die fertige Masse zu einer Rolle formen und mit dem Messer ca. 5mm breite Scheiben abschneiden.

4. Die Scheiben auf ein eingefettetes Blech im Backofen bei 170 °C für 15 bis 20 Minuten backen.

5. Dann dafür sorgen, dass die Cookies – so wie die Iren auf dem Spielfeld – alle verputzt werden.
Guten Appetit! 😉

(FaT)

Schule in anderen Ländern – heute: Polen

Wie wir schon bei dem ersten Deutschlandspiel das Schulsystem unseres Gegners angeschaut haben, werfen wir heute mal einen Blick auf das polnische Schulsystem.

Wenn man auf eine staatliche Schule geht, ist diese kostenlos, aber man muss die Schulbücher selbst zahlen. Aber neben den staatlichen Schulen gibt es auch viele Privatschulen.
Das Schuljahr fängt am 1.September an und endet in der ersten Juni- Hälfte.
In Polen gehen die Kinder bis zu ihrem 6. Lebensjahr in den Kindergarten (przedszkole), danach gehen sie ein Jahr in die Vorschule (zerówka) und ab dem 7. Lebensjahr müssen sie zur Grundschule (szkola podstawowa) gehen. Eine Schulpflicht besteht und geht bis zum 18. Lebensjahr.

Die Grundschule
Die Grundschule dauert sechs Jahre, doch diese sechs Jahre werden noch einmal aufgeteilt.
In den ersten drei Schuljahren werden die Klassen in die Form des integrierten
Fachunterrichts geführt, die anderen Jahre werden sie in den Blockunterricht geführt. Ab der fünften Klasse kommt dann Englisch als erste Fremdsprache dazu. Wie auch bei den Niederländern muss in Polen eine Prüfung am Ende der Grundschulzeit absolviert werden.

Die Mittelschule
Nach der Grundschule gehen die Schüler auf die Mittelschule (gimnazjum), diese dauert – anders als die Grundschule – nur drei Jahre. Nach diesen drei Jahren ist auch die Schulpflicht zu Ende.
Wenn man die Abschlussprüfung am Ende der 9. Klasse besteht, kann man das Abitur (matura) an einem Gymnasium (liceum) machen oder ein Technikum oder eine Berufsausbildung antreten.
Wenn man eine Berufsausbildung antritt, bietet die Berufsgrundschule (zasadnicza szkola zawodowa) eine Facharbeiterausbildung in zwei bis drei Jahren an. Die Berufsausbildung ist vollzeitschulisch mit berufspraktischen Elementen.

Die Hochschule
Die Hochschule wird zu den weiterführenden Schulen gezählt, außerdem die allgemeinbildenen Gymnasien (liceum ogólnpkstalszalcace), die Berufsgymnasien (liceum profilowane) und die Berufsoberschulen (technikum).
Um an Hochschulen aufgenommen zu werden, muss man das Abitur bestehen.

Das Notensystem
Bei den Polen gibt es ein anderes Notensystem als bei uns Deutschen, dort gibt es eine Notenskala von 6-1, aber die 6 ist nicht wie bei uns die schlechteste Note, sondern die Beste. Es gibt aber selten eine 6, denn sie wird nur in besonders ausgezeichneten Fällen an Schüler vergeben, die sich Kenntnisse über den Unterrichtsstoff hinaus aneignen und reproduzieren. Dies soll dazu anregen, selbstständig das gelernte Wissen durch Eigenstudium zu vertiefen, um so auf eine universitäre Ausbildung vorzubereiten. Daher ist die Note nicht mit unserer 1 zu vergleichen.

Die Universität
Es gibt in ganz Polen ungefähr 20 Universitäten sowie zahlreiche technische Universitäten, Wirtschaftsuniversitäten, medizinische Universitäten, landwirtschaftliche und pädagogische Universitäten, eine Musikuniversität, eine theologische Universität als auch zahlreiche den Universitäten gleichgestellte Hochschulen mit Promotionsrecht, wie Akademien und andere Hochschulen.

Wir hoffen, dass ihr jetzt einen kleinen Einblick in das polnische Schulsystem bekommen habt.

(LuB)

Der Snack zum Spiel: Polnische Faworki

Der nächste Gegner unserer Mannschaft ist unser Nachberland Polen.
Wir haben euch erneut ein landestypisches Gebäck rausgesucht: Faworki!

(Das Repzept reicht für etwa 60 Küchlein)

Dafür brauchst du:
250g Mehl
5 Eigelb
2 EL saure Sahne
1 EL Zitronensaft
1 TL Zucker
1 L Öl zum Frittieren
Puderzucker zum Bestäuben

Als erstes aus Mehl, Eigelb, saurer Sahne und Zucker einen geschmeidigen Teig kneten. Wenn man möchte, kann man den Teig ruhen lassen, ist aber kein Muss.

Als nächstes wird der Teig so dünn wie möglich ausgerollt. Dann wird er mit einem scharfen Messer in ca. 3 cm breite und 10 cm lange Streifen geschnitten. Dann wird der Streifen in der Mitte angeschnitten, aber nicht komplett abgetrennt! Anschließend wird das Ende durch den Spalt durchgezogen.

Jetzt wird das Öl im Topf oder in der Fritteuse (180°C) erhitzt. Danach werden die Faworki frittiert (zwischendurch wenden).
Anschließend werden sie zum Abtropfen auf ein Küchenpapier gelegt.

Zu guter Letzt werden die Faworki mit Puderzucker bestäubt.

Fertig ist das Gebäck
und guten Appetit!

(FaT)