An die Verkleidung, fertig, los! – Mottotage am BIZ

Wie ihr vielleicht schon gehört und auf den Plakaten gesehen habt, finden vom 7. bis zum 9. Februar die Mottotage 2018  statt.

An diesen drei Tagen kleiden sich alle Schüler nach einem bestimmten Motto:
Mittwochs in schwarz-weiß, donnerstags haben alle sportliche Kleidung an und für den Freitag darf sich jede Klasse ein eigenes Motto ausdenken.
Die Mottos wurden von der SMV gewählt. Mit dem Motto „Schwarz-Weiß“ will die SMV auf das Thema „ Anti-Rassismus“ aufmerksam machen.
Freitags bekommt die Klasse, die sich das beste Motto ausgedacht hat, einen Preis.

Die Mottotage sind eine Aktion der SMV, die sie schon seit mehreren Jahren veranstaltet. Wie alle anderen Aktionen sind auch die Mottotage freiwillig – das heißt, man wird nicht gezwungen, bei den Mottotagen mitzumachen. Aber wenn die ganze Schule in schwarz-weiß gekleidet zum Unterricht erscheint, ist bestimmt eine tolle Stimmung im Schulhaus!

Also viel Spaß bei den Mottotagen!! Wir freuen uns schon sehr!

EsT

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10.1: Die Front des Zuges – eine Kurzgeschichte

Ich fuhr mit meiner Frau im Zug. Wir waren auf dem Weg zu Freunden. Da wir ein eigenes Abteil hatten waren wir unter uns, doch sprachen wir kaum miteinander. Sie las ein Buch, wahrscheinlich eine ihrer tragischen Liebesgeschichten, die sie so gerne las. Ich hatte mich nie für diese Art von Geschichten begeistern können und sowieso lag mir das lesen nicht. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass es mich langweilte.

Ich hatte vergessen eine Beschäftigung für die Fahrt mitzunehmen. Ich blickte eine Weile aus dem Fenster und verfiel bald in einen leichten Halbschlaf, aus dem ich erst erwachte als ich merkte wie der Zug anhielt.

Zuerst hatte ich gedacht wir hätten unser Ziel erreicht, doch ein Blick aus dem Fenster zeigte mir, dass wir mitten im Niemandsland gehalten hatten. In der Ferne ließ sich eine Stadt erahnen. Meine Frau las unbeirrt ihr Buch weiter. Sie schaute erst von ihrem Buch auf als ich die Tür unseres Abteils aufschob und gerade gehen wollte. „Wohin gehst du?“, fragte sie. Ihre Stimme klang nicht sonderlich interessiert an meinem Vorhaben, wahrscheinlich fragte sie aus reiner Höflichkeit, wie sie es immer tat. „Ich gehe nach vorn, ich will nachsehen warum wir halten.“, antwortete ich. Sie nickte nur stumm und widmete sich wieder ihrer Lektüre.

Festen Schrittes marschierte ich von einem Wagen zum nächsten in Richtung Lok. Verwunderlich war, dass je weiter ich in den vorderen Teil des Zuges vorstieß immer weniger Passagiere auf den Plätzen und in den Abteilen saßen. Als ich meinen Blick über die Fenster schweifen ließ sah ich, dass die meisten der Passagiere schon neben dem Zug standen und etwa neugierig begutachteten, was wohl in der Nähe der Lok zu sein schien.

Ich ging weiter nach vorne und stieg erst aus dem Zug als ich im vordersten Wagen angekommen war. Eine Menschentraube hatte sich um die Front des Zuges gebildet. In den meisten Gesichtern sah ich blankes Entsetzen, in manchen einen gewissen Ekel, in wieder anderen sah ich nur ungerührtes Unverständnis.

Ich kämpfte mich durch die Menschentraube, bis in die erste Reihe. Das Bild, was sich mir nun bot, war nicht in Worte zu fassen. Es war so unbeschreiblich was ich sah, dass mir wohl jegliche Farbe aus dem Gesicht entschwunden sein musste, denn meine Frau fragte mich bei meiner Rückkehr in unser Abteil, warum ich denn so bleich sei, aber ich konnte ihr nicht antworten zu tief saß der Schock über das Gesehene.

Gastbeitrag aus der K1

8: Stimmen – eine Kurzgeschichte

Ich fühle mich verfolgt. Egal wo ich bin, ob ich auf der Straße gehe, Musik höre, oder einfach bei mir zuhause sitze. Ich habe immer das Gefühl dort sind Augen, die mich beobachten. Sie beobachten mich, von nah, von fern. 

Doch es sind nicht nur die Augen. Sie machen mich verrückt mit ihrem Geflüster. Ich verstehe nie was sie wirklich sagen, ich höre immer nur einzelne Wörter. Doch immer, jedes einzelne Mal höre ich zwei Wörter über alle anderen hinaus. Sie sagen sie und sagen sie wieder, bis sie in meinem Gedächtnis hängen bleiben, jeden anderen Gedanken auslöschen und mich verloren und hilflos zurücklassen, ein Kälbchen vor dem Löwen.

„Wunschdenken“ und „verloren“ sagen sie. Und sie lassen mich nie alleine. Wenn ich schlafe träume ich sogar von ihnen. Sie schwirren in meinem Kopf umher und ich fantasiere, dass sie mich bedrohen, mich umzingeln. Ich gebe ihnen Namen und Gesichter um sie zu ertragen, ihren Missmut und ihren Zorn. Es sind zu viele, um sie aufzuzählen, jeder hat einen anderen einzigartigen Namen und ein einzigartiges Gesicht.

Doch jedes Gesicht und jeder Name scheinen mir vertraut. Die Namen scheinen zu den Gesichtern zu gehören, wie die Sterne zur Nacht und wie der Regen zu den Wolken. Ich habe sie nie gesehen, ich kenne ihre Stimmen nicht. Ich kenne niemanden mit diesen Namen und doch scheint mir jeder so fest in meinen Kopf eingebrannt, als wäre es der Name meiner eigenen Mutter. Ich höre sie manchmal stärker, manchmal nur als leises Flüstern, doch nie so, als dass ich sie ignorieren könne.

Es sind bestimmte Situationen an denen sie mich fast schon anschreien. Wenn ich meiner Freundin eine Lüge erzähle, mich aus dem Haus schleiche, etwas tue, das man mir verbot.

Doch nur eine Situation gab es, in der sie mich ganz verließen. Es herrschte lange Stille und ich dachte ich ward sie los bis eine einzelne, mir wohl vertraute Stimme mich aus der Freude riss und mich in Panik versetzte. Ich war danach tagelang brav, es schüchterte mich zu sehr ein. 

Die Stimmen kehrten zurück, doch diese eine hörte ich nie wieder. Ich habe immer noch Fehler begangen, doch nie wieder tat ich diese eine Sache, die die einzige Stimme die mir von klein auf bekannt ward, so in Zorn versetzte, mir einen einzigen Satz zu sagen und mich dann nie wieder nannte. „Du hast gesündigt und betrogen, dass alles seien Fehler die man dir verzeiht, doch mit dem Tode muss ich dir drohen, sollst du einmal noch deine Eltern haben belogen.“

Gastbeitrag aus der K1

Keine Angst vor Europa – Klasse 10b stellt sich dem Europa-Quiz

Im Rahmen des Gemeinschaftskundeunterrichts bei Frau Hardt-Holler nimmt die Klasse 10b des Bergstraßen-Gymnasiums Hemsbach, wie bereits im letzten Jahr, auch 2017 wieder am Quiz zur Europäischen Union „Baden-Württemberg – Wir in Europa“ teil. Das Quiz, welches in diesem Jahr zum 22. Mal erscheint, wird im Rahmen der „Europawoche“ vom Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg mit Sitz in Stuttgart herausgegeben.

Die „Europawoche“ findet jedes Jahr vom 05. Mai bis zum 14. Mai statt und soll den Zusammenhalt Europas fördern. Die Aufgabe besteht darin, fünfzehn Quizfragen per Post oder im Internet richtig zu beantworten. Die Fragen behandeln sowohl die Europäische Union als auch aktuelle Zahlen und Fakten zu den europäischen Mitgliedsstaaten.

Der Wettbewerb wird in ganz Baden-Württemberg für die Klassen acht, neun und zehn angeboten. In dem dazugehörigen Informationsheft werden die Lösungen geschickt in interessante Artikel über die oben genannten Themenbereiche verpackt. Das aktuelle Heft befasst sich zum Beispiel mit den Prozessen, die bei der Entstehung eines EU-Gesetzes durchlaufen werden, oder mit der Europäischen Kommission. Außerdem ist der anstehende BREXIT ein großes Thema. Dabei wird die Entscheidung der Briten eher kritisch dargestellt, denn das Informationsheft möchte zur Stabilisation des europäischen Zusammenhalts beitragen.

Das beigelegte Quiz verspricht ansprechende Prämien. … nun hoffen wir, dass wir zu den glücklichen Gewinnern zählen. 🙂

Gastbeitrag von Malte Knöll, Klasse 10b

SMEP

Was macht man eigentlich wenn die Lehrer bei Fragen rund um das Internet und den Datenschutz nicht mehr weiter wissen?

Aus diesem Grund wurden an unserer Schule sogenannte Medienmentoren (auch SMEPer genannt) ausgebildet. Im Rahmen eines 20 Stunden umfassenden Kurses wurden diesen Schüler Informationen über das Internet und über soziale Netzwerke vermittelt. In ihrer Ausbildung erfuhren sie zum Beispiel, wie man ein sicheres Passwort erstellt, das aber leicht zu merken ist; aber auch, wie man sich richtig in sozialen Netzwerken verhält. Die angehenden SMEPer lernten, was man beim Hochladen von Bildern im Internet beachten muss und, dass man nicht einfach jedes Bild auf WhatsApp versenden darf.

Doch was ist das Ziel dieser ganzen Ausbildung? Es geht nicht nur darum, dass die teilnehmenden Schüler nun besser über das Internet Bescheid wissen; sie sollen auch die anderen Schüler an unserer Schule über das World Wide Web und alles, was es im Umgang mit und bei der Nutzung des Internets zu beachten gilt, aufklären. Die Blocktage (im kommenden Jahr) sind dazu eine perfekte Möglichkeit: Hier können die SMEPer für Schülergruppen Workshops veranstalten und im Rahmen dieser das ihnen vermittelte Wissen an ihre Mitschüler weitergeben.

Ganz offiziell wurden alle SMEP-Seminarteilnehmer am Ende ihrer Ausbildung ausgezeichnet. In Anwesenheit eines Fotografen und unserer Schulleiterin Frau Ferrari hielt jeder Medienmentor einen einminütigen Vortrag zu einem vorher selbst gewählten Thema. Anschließend hatten Schule und Medienmentoren die Gelegenheit, sich bei Herrn Brauchler und dem Team vom Landesmedienzentrum für die professionelle Ausbildung zu bedanken. Auch an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön.

Panda2303

Money makes the world go round

Am Mittwoch den 22. März 2017 besuchten uns, die Klasse 10b, zwei Vertreterinnen der Sparkasse Rhein Neckar Nord, um uns eine Einführung in das Thema „Geldwesen“ zu geben. Diese Aktion fand im Rahmen des Gemeinschaftskundeunterrichts bei Frau Hardt-Holler statt.

Die Sparkasse Rhein Neckar Nord wurde im Dezember 2000 gegründet und entstand durch die Fusion der Stadtsparkasse Mannheim (gegründet 1822) mit der Bezirkssparkasse Weinheim (gegründet 1866).  2015 umfasste die Sparkasse Rhein Neckar Nord 61 Geschäftsstellen im Raum Mannheim und im Rhein-Neckar-Kreis, in denen insgesamt 918 Mitarbeiter beschäftigt waren.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde sowohl der SchülerInnen als auch der beiden Damen, die derzeit eine Ausbildung zur Finanzassistentin bei der Sparkasse absolvieren, begann die Präsentation. Zunächst sollten wir einen Fragebogen in einem uns ausgeteilten Informationsheft ausfüllen, mit dem jeweils unserer persönlicher Geld-Typ bestimmt werden konnte. Eine Frage war zum Beispiel: „Ein Freund braucht Geld. Wie reagieren?“ Dazu gab es die Antwortmöglichkeiten: 1) „Wenn ich kann, bin ich für meine Freunde finanziell da“, 2) „Bei Geld hört die Freundschaft auf, ich verleihe nichts.“ oder 3) „Für gute Freunde mache ich alles, selbst wenn ich knapp bei Kasse bin.“ Eingeteilt wurden die Geldtypen in drei Kategorien: der Spitzenkonsument, der bewusste Genießer und der Geldsammler. Der Spitzenkonsument verfällt gerne in Kaufrausch und scheut nicht davor, auch mal mehr Geld als geplant auszugeben. Der bewusste Genießer ist etwas vorsichtiger und behält stets seine Finanzen im Blick. Trotzdem ist er nicht geizig und hilft auch Freunden gerne aus. Der Geldsammler verkörpert den „Geizhals“, wie wir im Deutschen sagen. Er ist sehr sparsam, versucht möglichst günstig einzukaufen und vermeidet unnötige Ausgaben. Anhand des Fragenbogens konnten wir nun unsere persönlichen Ergebnisse den einzelnen Kategorien zuordnen. Zudem wurden uns die Stärken und Schwächen der jeweiligen Geldtypen und für jede Kategorie ein Tipp, der den Umgang mit Geld einfacher macht, genannt.

Anschließend stellten uns die Vertreterinnen der Sparkasse Rhein Neckar Nord den sogenannten Wirtschaftskreislauf vor. Dieser ist ein Modell einer Volkswirtschaft, in dem die wesentlichen Tauschvorgänge als Geldströme zwischen vier Stützen des Geldflusssystems dargestellt werden. Zunächst musste jedoch klargestellt werden, wo das Geld eigentlich herkommt. Die Europäische Zentralbank (EZB) ist die einzige Institution, die Geld drucken darf. Dieses Geld leitet sie bei Bedarf an die Banken weiter. Diese wiederum bringen das Geld in den Kreislauf der Volkswirtschaft, indem sie es beispielsweise an Kunden auszahlen. Aus der Volkswirtschaft fließt allerdings auch Geld zu den Banken zurück. Zum Beispiel, wenn Sparer ihr Geld zur Bank bringen. Dieses Geld verbleibt jedoch nicht bei den Banken, sondern wird zur Europäischen Zentralbank ausgelagert. So entsteht ein Kreislauf. Die EZB nimmt auch beschädigte Geldscheine aus dem Verkehr, vernichtet sie und ersetzt sie durch neue.

Der Wirtschaftskreislauf beruht auf vier „Institutionen“ (vier Säulen): dem Staat, den privaten Haushalten, den Unternehmen und den Banken. Es ist ein Kreislauf, in dem ständig Gelder von einer Institution zu einer anderen fließen. Ein Beispiel: die privaten Haushalte, also die Bürger, bezahlen Steuern an den Staat und erhalten dafür vom Staat Transferleistungen wie beispielsweise Kindergeld. Auf der anderen Seite bringen die Bürger ihre Ersparnisse zur Bank und erhalten bei Bedarf Kredite für Investitionen. Zudem bringen private Haushalte Konsumanlagen zu den Unternehmen, indem sie einkaufen gehen. Demgegenüber stehen Einnahmen in Form von Lohn, den die Bürger von ihrem Arbeitgeber (Unternehmen) für ihre berufliche Tätigkeit erhalten. Die wechselseitigen Geldflüsse veranschaulicht diese Grafik:

Anschließend wurde das Thema Taschengeld angesprochen. Zunächst wurden wir gefragt, wie viel Taschengeld wir bekommen. Dabei stellte sich heraus, dass es in unserer Klasse unterschiedliche Herangehensweisen gab. Einige SchülerInnen bekommen hohe Summen, müssen davon aber z. B. Kleidung, Kinobesuche oder Schulmaterial selbst bezahlen. Andere bekommen weniger Taschengeld pro Monat, dafür bezahlen die Eltern jedoch die Kleidung und z. T. auch Ausgaben für Hobbies oder Freizeitaktivitäten. Im Informationsheft fanden wir eine Empfehlung, wie viel Taschengeld man in welchem Alter pro Monat erhalten sollte. Die beiden Vertreterinnen der Sparkasse stellten uns Wege vor, wie wir mit dem Taschengeld sorgfältiger umgehen können, zum Beispiel nach günstigeren Angeboten für das gewünschte Produkt zu suchen. Außerdem bekamen wir ein paar Tipps, wie wir die sogenannte Schuldenfalle vermeiden können. Indem man zwischen Nutzen und Luxus abwägt und vernünftig einkauft, ist die Verschuldung oder sogar der finanzielle Bankrott in der Regel vermeidbar.

Nun stellten uns die beiden Damen das Jugend-Girokonto vor. Dieses wird für Jugendliche von zwölf bis achtzehn Jahren angeboten und soll als Einstieg in den selbständigen und eigenverantwortlichen Umgang mit Geld dienen. Als Anreiz wird das eingezahlte Geld, im Gegensatz zum Girokonto der Erwachsenen, verzinst (ca. 0,25%). Da Personen unter achtzehn Jahren noch nicht voll geschäftsfähig sind, wurde hier eine zusätzliche Sicherheit eingebaut: es ist nicht möglich, dieses Jugendkonto zu überziehen und als Folge davon in die Schuldenfalle zu rutschen. Zudem wurde uns eine Jugendkreditkarte ans Herz gelegt. Die Jugendkreditkarte unterscheidet sich grundsätzlich von der „normalen“ Kreditkarte. Die Kreditkarte für Jugendliche kann nämlich, wie eine Prepaidkarte, im Voraus mit dem gewünschten Wert aufgeladen werden. Von dieser Kreditkarte kann dann maximal der geladene Wert abgehoben werden. Sollte sie verloren gehen, kann sie gesperrt und das Geld gesichert werden. Diese Jugendkreditkarte hat zudem den Vorteil, dass sie auch im Ausland einsetzbar ist, während normale EC-Karten dort oftmals nicht angenommen werden. Zudem kann so eine Grenze gesetzt werden, wie viel Geld man im Urlaub oder bei einer Shoppingtour ausgeben möchte und die Kreditkarte entsprechend aufladen.

Anschließend stellten uns die Vertreterinnen der Sparkasse Rhein Neckar Nord Online Banking Apps vor, mit denen sich das Vermögen einfacher verwalten lässt. Die passwortgeschützten Apps bieten einen Überblick über die eigenen Finanzen und es ist mit ihnen möglich, Überweisungen bequem von zu Hause aus zu erledigen. Außerdem werden Apps angeboten, die als elektronische Buchführung fungieren, um Kontrolle über das Geld zu behalten. Diese Apps sind nicht speziell für Jugendliche entwickelt, sondern können von Jung und Alt genutzt werden.

Als letzten Punkt der Präsentation wurden uns die Ausbildungsmöglichkeiten bei der Sparkasse vorgestellt: welche Abschlüsse werden vorausgesetzt, wie lange dauert die Ausbildung und wie viel verdient man als Auszubildender. Anschließend durften wir unsere Fragen sowohl zum Thema Ausbildung, als auch zu allen anderen Themengebieten des Vortrags stellen.

Nach der Fragerunde hatten die beiden Damen ein abschließendes Quiz vorbereitet, um zu erfahren, ob wir aufgepasst hatten. Die Klasse wurde in zwei Gruppen aufgeteilt, die gegeneinander antraten. Die Fragen verteilten sich über alle Themengebiete des Vortrags; vom Wirtschaftskreislauf bis hin zu dem Jugendgirokonto und der Jugendkreditkarte. Das Duell endete unentschieden.

Der Vortrag enthielt viele interessante Informationen über das Geldwesen und war ein guter Einstieg in das System, mit dem wir uns schon bald auseinandersetzen müssen. Dabei schadet es nicht, ein gewisses Grundwissen zu haben, auf dem man aufbauen kann. Die beiden ausgeteilten Informationshefte können uns auch in Zukunft helfen, mit Geld vernünftig und gewissenhaft umzugehen.

 

Ein Gastbeitrag von Malte Knöll, Klasse 10b

Grafik: eigene Darstellung

Hänsel und Gretel verirrten sich im BIZ…

Die Karnevalstage sind vorbei. Schluss also mit Hexen und anderen märchenhaften Kreaturen! – Nicht ganz… Bei uns lest ihr heute eine etwas andere Variante von „Hänsel und Gretel“, die im Deutschunterricht der Klasse 5b bei Herrn Staudt entstanden ist. – Viel Spaß beim Schmunzeln 🙂 

 

Es waren einmal ein Hausmeister und seine Frau. Die hatten zwei Kinder, die hießen Hänsel und Gretel. Als Familie wohnten sie im Hausmeisterschuppen.

Die Kinder merkten, dass etwas in der Luft lag. Da lagen sie auch nicht falsch, denn die Kinder wurden am Abend im riesigen BIZ ausgesetzt. Da machte Hänsel sich in die Hose und begann zu weinen, doch Gretel hatte heimlich eine Brotkrümelspur gelegt und machte Hänsel darauf aufmerksam. Zusammen machten sie sich auf, die Brotkrümelspur zurück zu verfolgen, denn sie wollten wieder nach Hause. Doch da sahen sie die Frau Schneidruss, wie sie die Brotkrümelspur wie ein Staubsauger aufsaugte. Da sie jetzt keinen Wegweiser mehr hatten, waren sie auf sich alleine gestellt.

Glücklicherweise sahen sie einen Raum, auf dem  „Lehrerzimmer“ stand und der nur aus Süßigkeiten bestand! Weil sie großen Hunger hatten, aßen sie von ihm. Plötzlich ging die Tür auf und eine Hexe kam heraus. Sie sah aus wie der Herr Stautimir. Sie rief: “Knusper knusper knäuschen, wer knuspert an meinem…äh???? Zimmer?“ Da sprachen die Kinder: „Der Wind, der Wind …oder? Nein, eigentlich Hänsel und Gretel.“

Blitzschnell packte die teuflische Hexe die Kinder und steckte sie ins Lehrerzimmer. Hänsel wurde in eine Schublade gesperrt und Gretel musste die Aufsätze korrigieren. Hänsel wurde immer weiter mit BIZtro-Schnitzelbrötchen dick und fett gefüttert. Aber wenn die Hexe wollte, dass Hänsel einen Finger durchs Schlüsselloch steckte, damit die Hexe sehen konnte, wie fett er war, schob er einen Stift durchs Schlüsselloch. So dachte  die Hexe, dass Hänsel noch ganz dünn war.

Aber irgendwann meinte sie dann, man müsse ihn endlich essen und als sie den Ofen anschürte, klaute Gretel blitzschnell den Schlüssel für die Schublade und sperrte sie in Windeseile auf. Jetzt schubsten die Kinder gemeinsam die Hexe mit voller Kraft in den Ofen. Die Hexe schrie: „Das werdet ihr noch bereuen, ihr Analphabeten!“ Doch die Kinder fühlten sich wie Helden, da sie die Welt vor einer bösen Kreatur gerettet hatten.

Nach einem Tag ging die Schule wieder los. Alles war verwandelt schön. Ein freundlicher Lehrer (keine Hexe) zeigte ihnen den Weg zu ihrem Haus. Und so lebten sie zehn Minuten glücklich und zufrieden. Danach wurden sie im Wald ausgesetzt… aber das ist eine andere Geschichte.

Gastbeitrag von Martin Sägmüller, Klasse 5b