21.1: Hilda-Brötchen – Der Klassiker kommt immer gut an

Ihr habt noch keine Plätzchen gebacken? Dann mal rein in die Küche, wir haben für euch ein einfaches Hilda- Brötchen- Rezept.

Zutaten:
600 g Mehl
250 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
2 Eier
300 g Butter
200 g Marmelade oder Gelee deiner Wahl

Zubereitung:
1. Zuerst Mehl, Zucker, Vanillezucker, Eier und Butter zu einem Teig kneten und zu einer Kugel formen
2. Den Backofen auf 160° C Umluft vorheizen und den Teig ausrollen.
3. Mit einem Ausstecher den Teig  ausstechen, sodass man eine gerade Anzahl an Plätzchen hat. In die Hälfte der Plätzchen anschließend (am besten direkt auf dem Backblech) in der Mitte einen kleinen Kreis ausstechen.
4. Dann kommen die Plätzchen in den Ofen, 180°C und ca. 15 Minuten backen lassen.
5. Die Marmelade oder den Gelee erwärmen. Die Hälfte der Plätzchen damit bestreichen, die anderen Plätzchen drauflegen. Wenn ihr wollt, könnt ihr auch noch Puderzucker drauf streuen.

LuB

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20: Pimp my Plätzchen: Klassische Weihnachtsplätzchen neu interpretiert

Wie immer in der Vorweihnachtszeit wird mal wieder fleißig gebacken. Ob Lebkuchen, Vanillekipferl oder Engelsaugen – die Liste klassischer Weihnachtsplätzchen ist zwar lang, aber wer alle Jahre wieder die gleichen Sorten Plätzchen auf dem Adventsteller findet, dem kann die Lust auf das Gebäck dann doch irgendwann vergehen.

Um für etwas Abwechslung zu sorgen, haben wir hier zwei Vorschläge, wie man den Klassikern ein wenig mehr Pepp verleihen kann. Zum Beispiel, indem man die Dekoration ein wenig variiert.

So geht`s:

  • Als erstes backst du ganz klassische Butterplätzchen. Rezepte dazu findest du zuhauf im Internet.
  • Nachdem du den Teig gemacht, ruhen gelassen und ausgerollt hast, kannst du bereits zum ersten Mal kreativ werden: Nutze anstelle von Ausstechförmchen einfach ein Messer und schneide damit deine ganz eigenen Formen aus. Wie wäre es z. B. statt mit einem Tannenbaum mit dem Kopf eines Einhorns oder einer Fledermaus à la Batman?! Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Und nicht verzweifeln, wenn’s beim ersten Mal nicht klappt. Schließlich kannst du den Teig ja immer wieder neu ausrollen.
  • Wenn du die Plätzchen ausgeschnitten hast, kommen sie auf das vorbereitete Backblech.
  • Um die Plätzchen zu verzieren, habe ich Schokolade und kleine Smarties genommen. Die Schokolade kannst du zum Beispiel mit einem Messer zu Schokoraspeln zerkleinern und dann mit den Smarties auf einen kleinen Teller vermischen. Aber auch hier kannst du natürlich ganz kreativ sein und auch andere Dinge zum Verzieren verwenden.
  • Nun kannst du den Schoko-Smarties-Mix auf den Plätzchen verteilen. Wichtig ist, dass du die Dekoration ein bisschen in den Teig reindrückst, damit sie hält und, dass alles gleichmäßig verteilt ist.
  • Das Blech kommt für die im Rezept angegebene Zeit in den Ofen. Nach dem Rausnehmen müssen die Plätzchen noch abkühlen – fertig ist die neue Plätzchenkreation für den Adventsteller.

Wenn dich diese Ideen nicht überzeugen, kannst du natürlich auch etwas anderes ausprobieren. Viel Spaß beim Backen und natürlich Naschen! 🙂

FaT

 

4: Alles veggie oder was?

Das Wochenende ist da und was gibt es besseres, als am Abend den Grill anzuwerfen und mit der Familie gemütlich zusammen zu sitzen und zu schlemmen? – Für alle unter euch, die keine Lust mehr auf Dauerbrenner wie Würstchen oder Steak haben, kommt hier eine kreative und garantiert fleischlose Alternative: unser Avocado-Burger.

Ihr braucht für einen Burger:

  • eine Scheibe von einer Süßkartoffel
  • Öl
  • eine Avocado (dient als Brötchen-Ersatz)
  • einen Quinoa- oder Gemüse-Bratling
  • rotes Pesto/Pesto rosso
  • zwei Salatblätter
  • zwei bis vier Scheiben Salatgurke
  • zwei bis vier Scheiben Radieschen
  • Sesamkörner

 

Zubereitung:

Die Süßkartoffelscheibe mit Öl beträufeln und auf dem Grill grillen (alternativ für 20 Minuten bei 200°C im Backofen backen). Den Quinoa-/Gemüse-Bratling ebenfalls auf dem Grill (oder in der Pfanne) braten. Die Avocado der Länge nach halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch aus der Schale lösen. Eine Avocadohälfte auf der Innenseite mit Pesto bestreichen, mit Salat, den Gurken- und Radieschenscheiben, dem Quinoa-/Gemüsebratling sowie der Süßkartoffelscheibe belegen. Die andere Avocadohälfte mit der Innenseite nach unten obendrauf packen und mit Sesamkörnern bestreuen. Fertig ist der quietschgrüne und mega-gesunde Burger!

Guten Appetit! 🙂

FaT – Foto: privat.

5: Wassermelonige Erfrischung

Heute Morgen noch in Stücken auf dem Schulhof, jetzt als Drink für zu Hause: Probiert ihn mal aus, unseren Wassermelonen-Drink!

 

Wenn man an den heißen Tagen einen kühlen Kopf für die Hausaufgaben braucht ist hier ein leckeres Rezept für einen erfrischenden Melonendrink für euch. Ihr könnt ihn ganz leicht in ca. 20 Minuten zubereiten.

Zutaten:

– 600 Gramm Wassermelone ( in Würfel geschnitten)

– 200 Gramm Zitroneneissorbet

– der Saft einer Zitrone

– 500 ml kaltes Wasser

– Eiswürfel

 

Zubereitung:

Ihr löst das Fruchtfleisch der Melone aus der Schale. Falls Kerne vorhanden sind, müsst ihr diese entfernen. Das Fruchtfleisch schneidet ihr in Stücke, gebt diese in einen Mixer  und fügt das Zitroneneissorbet und den frisch gepressten Zitronensaft hinzu. Die Zutaten müsst ihr nun pürieren, bis alles gut vermischt ist.

Anschließend füllt ihr das kalte Wasser mit in den Mixer und verrührt alles mit einem Kochlöffel. Jetzt müsst ihr das Gefäß mit einem Deckel verschließen und im Kühlschrank durchkühlen lassen. Am besten mindestens 15 Minuten.

Unmittelbar vor dem Verzehr gebt ihr beliebig viele Eiswürfel in eine Glaskaraffe und füllt den vorbereiteten Melonendrink aus dem Kühlschrank vorsichtig in die Karaffe um. Jetzt könnt ihr den fertigen Melonendrink noch einmal umrühren.

Zum Genießen kann man den Drink nach belieben in Einzelgläsern servieren und als Dekoration  ein Melonenschnitz an den Glasrand stecken.

Cheers!

CoB

Sommerzeit ist Erdbeerzeit

Während der Frühling gerade eine Pause einlegt, freuen wir uns schon auf den Sommer, den Sommerzeit ist Erdbeerzeit. Deshalb heute für euch ein paar Infos zu den kleinen roten Früchtchen und dazu noch ein leckeres Erdbeer-Rezept:

Rot, süß, schmackhaft: Erdbeeren sind einfach köstlich! Bald erwachen sie wieder aus dem „Winterschlaf“ und bieten uns wahren Genuss. Doch was sind Erdbeeren eigentlich? Beeren, Obst oder Gemüse? Weder noch. Botanisch zählen Erdbeeren zu den Sammelnussfrüchten aus der Familie der Rosengewächse. Die „Nüsschen“ sind die kleinen gelblich-grünen Punkte auf der roten Erdbeere.

Erdbeeren gab es schon in der Steinzeit, aber erst seit dem 18. Jahrhundert kam die Gartenerdbeere aus Amerika zu uns nach Europa und wurde weiter gezüchtet. Heute findet man ca. 600 Sorten von ihnen.

Erdbeeren sind nicht nur beliebt, sondern auch sehr gesund. Sie haben einen hohen Vitamin-C-Gehalt und beinhalten viel Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen und Folsäure.

 

Erdbeertiramisu

Zutaten:

1 kg frische Erdbeeren
etwas Zitronen- oder Limettensaft
150 g Puderzucker oder feiner Zucker
4 EL Orangensaft
500 g Mascarpone
200 g Joghurt oder Quark
1 Becher Schlagsahne
2 Päckchen Vanillezucker
2 Packungen Löffelbiskuits
etwas Orangensaft

Die Hälfte der Erdbeeren mit dem Zitronensaft, dem Orangensaft und der Hälfte des Zuckers mit dem Stabmixer pürieren. Mascarpone, Joghurt/Quark, den restlichen Zucker und den Vanillezucker schaumig rühren. Sahne steif schlagen und unterheben. Restliche Erdbeeren in Scheiben schneiden. Jetzt die Löffelbiskuits jeweils kurz mit der Zuckerseite in den Orangensaft tauchen und abwechselnd  mit dem Erdbeerpüree, der Mascarponecreme und den Erdbeerscheiben übereinander schichten. Im Kühlschrank kühlen und mit Erdbeeren und evt. etwas Minze garnieren. Lecker!

LiA

Ich bin ein Berliner

An vielen Orten wurde die fünfte Jahreszeit längst eingeläutet. Ob Karneval, Fasching, Fastnacht – egal wie diese verrückte Zeit, die in den nächsten Tagen ihren Höhepunkt findet, bei euch heißt -, es ist traditionell die Zeit kleiner, in heißem Fett ausgebackener Gebäckstücke, für die es ebenfalls eine Vielzahl von Bezeichnungen gibt: Berliner (Pfannkuchen), Krapfen…

Bevor wir vor lauter Begrifflichkeiten völlig den Durchblick verlieren: hier, heute und exklusiv für euch ein leckeres Berliner-Rezept, dass garantiert auch allen Faschingsmuffeln unter euch schmeckt 😉

 

Zutaten

Für den Krapfenteig:

50 Gramm zerlassene Butterzutaten

100 Milliliter Milch (lauwarm)

300 Gramm Mehl

1 Päckchen Trockenhefe

1 TL Vanillezucker

2 Esslöffel Zucker

2 Eigelb

 

Für die Füllung:

Aprikosenmarmelade

Vanillepudding

Anmerkung: Man kann die Krapfen natürlich auch mit allen anderen Marmeladen füllen, es kommt ganz auf euren Geschmack an.

 

Für die Deko:

1 Esslöffel Zitronensaft

200 Gramm Puderzucker

bunte Zuckerstreusel

 

Außerdem:

Öl zum Frittieren (etwa 1/2 Liter)

etwas Mehl zum Arbeiten

 

Zubereitung

Zunächst vermischt man das Mehl mit der Trockenhefe, dann rührt man die Milch ein. Anschließend die zerlassene Butter. Nachdem man die Eigelbe, den Vanillezucker und den Zucker hinzugeben hat muss man mit den Händen alles solange verkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Dieser Teig muss nun an einem warmen Ort, mit einem Handtuch zugedeckt ca. 45 Minuten gehen.

teig   baellchen   frittieren

Nun den Teig, der sich deutlich vergrößert haben sollte, gründlich durchkneten, die Arbeitsfläche dazu leicht einmehlen. Den durchgekneteten Teig zu einer Rolle formen und in 24 gleich große Stücke schneiden. Danach jedes Stück mit den (bemehlten) Händen zu einem Bällchen formen und auf ein Blech legen, anschließend die Bällchen mit einem Handtuch bedecken und weitere 15 Minuten gehen lassen.

Anschließend das Öl in einem Kochtopf erhitzen (Ob das Öl heiß genug ist kontrolliert ihr, indem ihr ein Holzstäbchen ins Öl taucht. Wenn daran Bläschen aufsteigen, hat das Öl die perfekte Temperatur.). Die Bällchen nun ins kochende Öl geben und solange frittieren, bis sie goldbraun sind (dauert ca. 3 Minuten). Anschließend die Krapfen zum Abkühlen auf ein Stück Küchenpapier legen.

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Dann die Füllung in einen Spritzbeutel geben, damit in den Krapfen stechen und ein bisschen Füllung hinein spritzen.

Zuletzt aus Puderzucker, Zitronensaft und etwas lauwarmem Wasser (ca. 3 Esslöffel) eine Glasur herstellen und die Krapfen damit bestreichen. Anschließend die Krapfen mit bunten Zuckerstreuseln dekorieren.

 

Viel Spaß beim Backen und Essen 🙂

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22: WeihnachtsWelten – Weihnachten in Venezuela

Grundinformationen über Venezuela

Venezuela liegt in Südamerika (an der Karibikküste). Es grenzt an Brasilien, Kolumbien und Guyana. Die Hauptstadt ist Caracas und die Amtssprache Spanisch. In Venezuela leben rund 31 Millionen Menschen, fast alle in sind Christen, die meisten römisch-katholisch (96 %).

 

Zum Fest

Auch in Venezuela ist Weihnachten ein Fest der Freude an dem viel gesungen getanzt und Musik gemacht wird. Genau wie wir haben auch die Venezolaner ihre speziellen Weihnachtslieder, einen Tannenbaum und eine Krippe. Ebenfalls wird viel gegessen. Ein traditionelles Gericht sind Hallacas (Mais- oder Bananenblätter gefüllt mit Hackfleisch, Kartoffeln und Gemüse). Als erstes jedoch gehen die Menschen am 24. abends in die Kirche und feiern dann die Nacht durch, oft bis zum 25. morgens.

Zu Weihnachten kommt die ganze Familie und es gibt meist große Feiern, anders als in Deutschland. Ein weiterer Unterschied zu dem Weihnachten wie wir es gewohnt sind, ist dass die Geschenke erst am 25. ausgepackt werden.

 

Rezept Hallacas (25 Portionen)

 Zutaten

450 g getrockneter weißer Mais (oder statt dessen etwa 875 g hominy aus der Konserve)

1 1/2 l kaltes Wasser

110 g Schmalz

1 TL Salz

750 g Hähnchen, in 4 Teile zerlegt

1/2 l kaltes Wasser

1/8 l Olivenöl

500 g Schweinekotelett ohne Knochen, in 1 cm große Würfel geschnitten

500 g Rinderkamm, in 1 cm große Würfel geschnitten

1 1/4 Tassen feingehackte grüne Paprikaschoten

1 1/4 Tassen feingehackte Zwiebeln

1 EL feingehackter Knoblauch

500 g Tomaten, gehäutet, entkernt und grob zerhackt

6 EL Kapern, abgetropft und in kaltem Wasser abgespült

75 g Zucker

1 EL gemahlener Kreuzkümmel

1 EL Salz

1 1/2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer (nach Belieben weniger)

1/2 Tassen feingehackte, frische Petersilie

125 g frischer Schweinespeck, in ½ cm große Würfel geschnitten

125 g Rosinen

25 Stk. mit Paprika gefüllte Oliven

3 Stk. ganze Bananenblätter (+ 25 quadratische Blatt Pergamentpapier oder kochfeste Folie mit einer Seitenlänge von 25 cm)

 

Zubereitung

DER TEIG: Wer getrockneten Mais benutzt, vermengt ihn in einem 4 l Topf mit 1½ l Wasser und bringt beides auf starker Hitze zum Kochen. Auf Mittelhitze schalten und 20 Minuten ohne Deckel bei gelegentlichem Rühren kochen. Dann das Wasser abgießen und den Mais durch die feinste Scheibe eines Fleischwolfs drehen. Anschließend wird er noch durch ein grobes Sieb gerührt. Wer hominy benutzt, läßt den Teig gut abtropfen und dreht ihn auch durch den Fleischwolf. In einer kleinen Pfanne über mäßiger Hitze die Hälfte Schmalz auslassen, Annattosamen dazutun und 3 Minuten dünsten. Das Schmalz durch ein Sieb geben und die Samen wegschütten. Das restliche Schmalz wird mit dem Löffel oder mit der Hand in den Mais geknetet. Dann schüttet man das flüssige Schmalz und 1 Teelöffel Salz dazu und knetet 10 Minuten lang weiter, bis der Teig sehr glatt und weich ist.

DIE FÜLLUNG: Das Hähnchen und ½ l Wasser in einen 4 l Topf geben, über starker Hitze zum Kochen bringen und für 30 Minuten auf niedriger Temperatur lassen. Die Fleischstücke sollen weich sein, aber nicht zerfallen. Man legt sie auf eine Platte und hebt die Brühe für einen anderweitigen Gebrauch auf. Von dem Hähnchen erst die Haut abziehen, das Fleisch vom Knochen lösen und in ½ cm breite, 4 cm lange Streifen schneiden.

Das Öl in einer schweren Pfanne von 30 cm Durchmesser über starker Temperatur erhitzen, bis es leicht raucht. Darin das gewürfelte Schweine- und Rindfleisch bei gelegentlichem Rühren allseitig anbräunen und es dann auf eine Platte heben. Man schaltet nun auf Mittelhitze, gibt grüne Paprikaschoten, Zwiebeln sowie Knoblauch in das restliche Öl und dünstet sie 5 Minuten unter gelegentlichem Rühren. Sie sollen weich, aber nicht braun werden. Jetzt kommen die Tomaten hinzu, und alles zusammen muß 15 Minuten lang schmoren, bis die Flüssigkeit der Tomaten verdampft und ein dickes Püree entstanden ist. Nun Fleischwürfel, Kapern, Zucker, Kümmel, 1 Eßlöffel Salz und schwarzen Pfeffer dazugeben. Diese Mischung muß ohne Deckel 30 Minuten bei gelegentlichem Rühren schmoren. Dann Hähnchenfleisch und Petersilie hineinrühren. Die Pfanne vom Herd nehmen.

Den Schweinespeck in einer kleinen Pfanne unter gelegentlichem Rühren so weit wie möglich auslassen. Er soll dabei nicht stark bräunen. Man schüttet ihn durch ein Sieb und stellt die ausgelassenen Würfel beiseite.

DAS VERPACKEN: Von dem Teig 3 Eßlöffel abteilen, zu einem Bällchen rollen und auf die Mitte eines quadratischen Stückes Bananenblatt oder Papier legen. Dann den Teig mit den Fingern zu einem Rechteck von etwa 15 cm mal 18 cm pressen. Dieses Rechteck soll in diagonaler Position auf dem Blatt liegen. Man streut in die Mitte des Teiges 3 Eßlöffel Fleischfüllung und darüber 2 oder 3 Stückchen Schweinespeck, 4 oder 5 Rosinen sowie 1 Olive. Nun die hallaca falten. Auch wer keine Bananenblätter benutzt, macht eine zweite Verpackung aus Papier.

DAS DÄMPFEN: Wenn alle hallacas gefüllt, eingewickelt und zugeschnürt sind, legt man sie mit der Verschlußseite nach unten in mehreren Lagen in einen großen Durchschlag. Der Durchschlag wird in einen tiefen Topf gehängt, den man so weit mit Wasser füllt, dass die Wasseroberfläche kurz unterhalb des Durchschlagbodens bleibt. Das Wasser über starker Hitze zum Kochen bringen, den Topf zudecken und die Temperatur herunterschalten. Die hallacas werden 1 Stunde lang gedämpft. Währenddessen das Wasser schwach kochen lassen und das verdampfte gelegentlich erneuern. Die fertigen Päckchen mit der Küchenzange oder mit dem Schaumlöffel auf eine vorgewärmte Platte heben. Man kann sie sofort heiß servieren oder auch über Nacht in den Kühlschrank stellen, ohne dass sie an Geschmack verlieren. Dann müssen sie 30 Minuten über Dampf aufgewärmt werden.

DIE VORBEREITUNG DER BANANENBLÄTTER: Mit der Schere aus den 3 großen Bananenblättern die Mittelrippe herausschneiden und wegwerfen. Dann die Blätter vorsichtig in 25 cm große Quadrate reißen. Man reißt immer an einer Rille entlang und bekommt auf diese Weise mühelos gerade Kanten. Die Quadrate werden in kaltem Wasser mit einem Tuch oder Schwamm abgewischt – ebenfalls in der Richtung der Rippen. Anschließend müssen sie vorsichtig mit Küchenkrepp getrocknet werden.

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KiW