23.1: Pop-up Weihnachtskarten selber machen

Morgen ist Weihnachten und du hast noch immer keine Geschenkidee? Hier kommt eine, die du auch noch kurz und knapp umsetzen kannst und die dir bewundernde Blicke von Mama, Papa, Oma & Co. garantiert: eine Pop-up-Weihnachtskarte.

Die Karte geht schnell und einfach. Also los geht’s:

Für die Pop-up-Weihnachtskarte brauchst du:

  • mehrere Bögen weißes Papier (DIN A4)
  • buntes Papier
  • eine Schere
  • Kleber

So geht´s:

  1. Als erstes knickst du das bunte Papier in der Mitte. Für die nächsten Schritte brauchst du es erstmal nicht, deshalb lege es zur Seite.
  2. Nun an die Schneeflocke, die in die Karte rein soll: Hierzu brauchst du das weiße DIN A4 Blatt. Halbiere es zweimal.
  3. Aus dem vorherigen Rechteck faltest du ein Dreieck. Dieses halbierst du und scheidest den unteren Teil ab. Also so: 
  4. Jetzt zeichnest du ein Muster darauf. 
  5. Das Muster scheidest du jetzt aus.
  6. Die ausgeschittene Schneeflocke klebst jetzt in die Karte rein.
  7. Jetzt brauchst du ein neues, weißes Blatt: Das halbierst du längs und scheidest es durch. Die eine Hälfte brauchst du nicht.
  8. Die Hälfte, mit der du arbeitest, halbierst du längs. Danach halbierst du sie nochmal, aber nicht längs, sondern quer.   
  9. Das Papier faltest du nun wie eine Treppe und faltest endgültig es zusammen.                                                                  
  10. Jetzt kommt ein Muster drauf.                                    
  11. Das Muster schneidest du aus und faltest das Papier anschließend auseinander.
  12. Nun markiere die Stellen, die auf dem Bild makiert sind.
  13. Bei dem einen Teil schneidest du von oben ein, und beim anderen von unten und steckst sie zusammen und faltest sie zusammen, so, dass immer zwei Teile aufeinander liegen. 
  14. Die Unterseite klebst du nun in der Karte auf die weiße Fläche. Dasselbe mit der Oberseite. 

Fertig ist eine einzigartige Weihnachtskarte!

FaT

 

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21.2: Do-it-yourself:  Geschenkpapier, das man so garantiert nirgendwo kaufen kann

Die Weihnachtsgeschenke sind alle besorgt und müssen nur noch eingepackt werden. Doch was tun, wenn es kein Geschenkpapier mehr zu Hause gibt oder das vorhandene total langweilig ist? – Ganz einfach: Man macht das Geschenkpapier einfach selbst und macht damit schon das Auspacken zu einem Highlight für Familie und Freunde!

Mit dieser Anleitung kannst du Geschenkpapier gestalten, ohne dass du extra Geld ausgeben musst, denn die Materialien, die man dazu braucht, hat jeder zu Hause.

Du brauchst:

  • Wasserfarbkasten
  • Pinsel (am besten in verschiedenen Größen)
  • normales, weißes Kopierpapier (DIN A4)

Schritt 1: Falls das Geschenk so groß sein sollte, dass ein DIN A4 Blatt nicht reicht, musst du mehrere nehmen und zusammenkleben. Wichtig: Klebe das Blatt, das du ankleben willst so, dass sich die Blätter überlappen und die Kante des zweiten Blatts fest auf dem anderen ist.

Schritt 2:

Verziere das Papier mit Wasserfarben, male Muster oder Motive drauf oder verziere es mit ganz anderen Dingen, wie Watte, Glitzer etc. Du kannst auch mit dem Kartoffeldruckverfahren arbeiten: Dazu halbierst du eine Kartoffel und schnitzt ein Muster oder Motiv in eine der angeschnittenen Hälften. Dann färbst du die nicht ausgeschnitzten Bereiche mit Wasserfarbe ein und tupfst die Kartoffel wie einen Stempel auf’s Papier. Deiner Fantasie sind bei der Gestaltung deines Geschenkpapiers keine Grenzen gesetzt – Hauptsache es ist bunt und gefällt dir.

Schritt 3: Lege das Papier an einen geschützten Ort und lasse es trocknen.

Wenn dein Geschenkpapier getrocknet ist, kann’s losgehen mit dem Einpacken.

Viel Spaß und gutes Gelingen beim Nachmachen!

FaT

16: Weihnachtsbasteln für Anfänger

Sie sind oft kunterbunt und schön anzusehen: Motivpapiere. Doch was kann man daraus eigentlich machen? An zwei Tagen im Dezember zeigen wir euch, wie man aus einem einfachen Bogen Motivpapier Weihnachtsdeko herstellt. Los geht’s heute mit einem selbst gebastelten Weihnachtsstern.

Ihr benötigt:

  • doppelseitiges Motivpapier
  • ein mittelgroßes Glas
  • einen Kugelschreiber
  • einen dünnen, wasserfesten Stift
  • einen Faden
  • Kleber

So geht’s:

Legt das Glas auf das Motivpapier und umrandet mit einem Kugelschreiber die Form des Glases. Der Kulli muss hierbei keine richtige Tintenspur hinterlassen, ein einfaches Eindrücken auf dem Papier genügt. Dies macht ihr nun ein zweites Mal und schneidet danach die Kreise vollständig aus.

Einen der Kreise faltet ihr nun dreimal in der Hälfte und malt mit dem wasserfesten Stift eine Zacke auf die runde Seite. Die Spitze der Zacke sollte ungefähr auf der Hälfte des Papiers liegen, damit es am Ende möglichst schön aussieht. Das gleiche solltet ihr dann mit dem zweiten ausgeschnittenen Kreis machen.

Nun öffnet ihr die beiden Hälften. Schneidet sie an einer Stelle jeweils bis zur Mitte ein und klebt die Zacke links des Einschnitts auf den Zacken rechts des Einschnitts.  Die Sternspitzen/-zacken müssen nun leicht nach außen gebogen werden.

Der Kleber muss nun auf die Zacken eines Sternes aufgetragen werden. Der Faden sollte dabei mittig auf die Sternhälfte geklebt werden und die zweite Hälfte möglichst genau darauf. Alle überstehenden Reste könnt ihr nun noch wegschneiden – fertig ist ein Weihnachtsstern!

Wir wünschen euch viel Spaß beim Basteln und hoffen, euch gefällt der Weihnachtsstern. 🙂

IlB

Urlaub für Bienen & Co.

Vor ein paar Wochen fanden am Bergstraßen-Gymnasium wieder die alljährlichen Blocktage statt. Anders als in den Jahren zuvor, umfassten diese in 2017 fünf statt wie bisher drei Tage. Genügend Zeit also, sich den Dingen zu widmen, für die im normalen Unterricht keine Zeit ist. Zu den zahlreichen angebotenen und von den Klassen durchgeführten Projekten zählte auch das Nistkasten-Projekt der Klasse 6b. Die Klasse beschäftigte sich an einem Blocktag mit der Bedeutung von Insekten und machte sich daran, ein so genanntes Insekten-Hotel oder anders gesagt, einen Nistkasten für Insekten zu bauen.

Insekten sind sehr wichtig für uns Menschen, vor allem die  Honigbienen. Auf ihren Sammelflügen tragen die Bienen Blütenpollen von einer Blüte zur nächsten und bestäuben so die Blüten der Pflanzen, z. B. von Apfelbäumen. Wenn die Bienen sie nicht bestäuben würden, gäbe es keine Äpfel, die auch Nahrung für andere Tiere sind. Bienen übernehmen diese Aufgabe jedoch nicht nur bei Apfelbäumen, sondern auch bei einer Vielzahl von anderen Pflanzen, wie z. B. Raps. Kleiner süßer Nebeneffekt, dieser äußerst wichtigen Arbeit, die die Bienen verrichten: sie produzieren aus dem Neckar, den sie auf ihrem Flug aus den Blüten saugen gleichzeitig auch noch Honig.

Doch es gibt ein Problem: Es gibt immer weniger Bienen.

Verschiedene Ursachen können für den weltweiten Bienenschwund verantwortlich gemacht werden, hierzu zählen unter anderem:

  • Lebensraum: Es gibt immer weniger Plätze wo Bienenvölker leben können, da der Mensch immer mehr in die Natur eingreift.
  • Krankheiten und Parasiten: Varroamilben befallen ganze Bienenstöcke. Sie saugen die Körperflüssigkeit aus den Bienen und übertragen Viren. Daneben löst ein Pilz der Gattung Nosema bei Bienen einen tödlichen „Durchfall“ aus.
  • Pestizide: Bauern spritzen mit solchen Giften ihre Felder, um sie gegen Schädlinge zu schützen – allerdings schaden sie damit auch anderen nützlichen Tieren, wie den Bienen. Durch die Gifte verlieren die Bienen die Orientierung und finden nicht zum Stock zurück, was für sie den Tod bedeutet, da Bienen nicht alleine leben können.
  • Monokulturen: Da Landwirte auf großen Flächen oft nur eine Pflanzenart anbauen, wird es den Bienen zu „eintönig“.

 

Doch wie kann man helfen? Ein erster Schritt in die richtige Richtung: Man baut ein Insektenhotel.

Dazu braucht man:

  • vier gleich große Bretter für den Kasten,
  • Steine,
  • Holzstämme,
  • kleine Äste,
  • einen Akkuschrauber (Für den Stein möglichst einen nehmen mit dem man Löcher machen kann ohne, dass er kaputt geht.),
  • Maschendraht,
  • Schrauben.

Als erstes bohrt man Löcher in den Holzstamm und in die Steine. Wichtig ist, dass diese nicht gleich groß sind. Als nächstes kommt der Kasten/Rahmen: Dazu die vier Bretter mittels Schrauben so miteinander verbinden, dass ein Rahmen/quadratischer Kasten entsteht. Danach den Maschendraht auf der Rückseite des Kastens befestigen, damit dort nichts herausfallen kann. Dann wird der Kasten mit allen möglichen Naturmaterialien, also den Steinen, den Ästen, Holzstämmen etc. gefüllt, sodass viele kleine Zwischenräume entstehen, in denen die Bienen Schutz finden und sich wohlfühlen. Das Insektenhotel am besten in einer ruhigen Ecke des Gartens, z. B. an einem Baum befestigen und sich am Summen der fleißigen Bewohner erfreuen und stolz darauf sein, dass man den Bienen (und anderen Insekten) zumindest ein bisschen geholfen hat. 🙂

FaT

19: Weihnachtliches Windlicht mit Serviettentechnik

Der 24. Dezember rückt immer näher. Für all diejenigen unter euch, denen es noch an Geschenkideen für Mama, Papa, Oma & Co. mangelt, haben wir heute eine Bastelanleitung für ein individuell gestaltetes Windlicht.

Materialien:

  • Speziellen Kleber für Serviettentechnik (lösemittelfrei und mit Wasser verdünnbar) – erhältlich in allen gut sortierten Bastelläden
  • weiche Pinsel
  • schöne Servietten eurer Wahl
  • ein hübsches Glas und etwas Geduld 😉

Bastelanleitung:

Als erstes müsst ihr die oberste, dünne Lage mit dem Motiv, vom Rest der Serviette trennen. Nun müsst ihr diesen dünnen Teil auf die Maße eures Glases zuschneiden. Tipp: Lasst am oberen Rand 2-3 mm überstehen um den Glasrand abzurunden. Lasst auch unten ca. 2 mm überstehen, da sonst die Serviette ausfranzt.

Bestreicht nun das ganze Glas lückenlos mit dem Kleber und klebt die vorgeschnittene Serviette vorsichtig drauf. Anschließend bestreicht ihr die Serviette erneut mit einer Schicht Kleber. Hierbei könnt ihr auch kleine Falten glattstreichen.

Klebt nun zuletzt den oberen bzw. unteren Rand im bzw. unter dem Glas fest. Überstreicht auch diese beiden mit einer zweiten Schicht Kleber.

Danach dürft ihr das Glas nicht mehr anfassen und müsst es einen Tag trocknen lassen. Der Kleber härtet aus und wird transparent. Fertig ist das perfekte Weihnachtsgeschenk!

windlicht

KiW

12: D(o) I(t) Y(yourself) – Weihnachtsstern

Der 24. Dezember rückt näher. Für alle, bei denen die Weihnachtsstimmung noch nicht so richtig Einzug gehalten hat haben wir hier eine schöne Bastel-Idee mit der ihr zu Hause für (noch) mehr Weihnachtsstimmung sorgen könnt:

Für den Weihnachtsstern benötigt Ihr: 

  • 20 Brotpapiertüten
  • Kleber
  • eine Schere

So geht´s:

Schneidet die Öffnungen der Brottüten wie ein Dach zu. Dann schneidet Ihr für das schöne Aussehen, irgendein beliebiges Muster in die Seiten. Aber Achtung: Nicht zu weit in die Mitte schneiden! Wenn ihr alles bei allen Tüten gemacht habt, klebt Ihr die Seiten, die zu sind, alle aneinander. Also die geschlossene Seite an die die geschlossene Seite der nächten Tüte, usw. Am Schluss verklebt ihr geschlossene Seite der ersten mit der geschlossenen Seite der letzten Tüte. Fertig ist eure ganz individuelle Weihnachtsdeko, die ihr entweder an den Weihnachtsbaum oder ins Fenster hängen könnt.

Viel Spaß beim Nachbasteln!

KaR

11: Weihnachtliche Nougat-Cake-Pops

Passend zum Wochenende gibt’s von uns eine weihnachtliche Alternative zu Lebkuchen und Vanille-Kipferl. Etwas, das sich sicherlich auch als Weihnachtsgeschenk für Eltern, Oma, Opa & Co. eignet. Viel Spaß beim Ausprobieren, ihr Schleckermäuler 😉

Zutaten:

Für den Teig:

150 g weiche Butter

120 g  Zucker

2 Eier (Größe M)

1 Prise Salz

150 g  Mehl

100 g  gemahlene Haselnüsse

½ Pck. Backpulver

3 EL echtes Kakaopulver

80 ml Sahne

 

Für das Frosting:

200 g Nougat (schnittfest)

25 g weiche Butter

50 g Frischkäse

50 g Puderzucker (bei Bedarf)

 

Für die Deko:

100 g gehackte Haselnüsse oder Mandeln

3 EL Puderzucker

Zuckerstreusel (Herzchen, Sterne etc.)

250 g Kuvertüre

 

Zubereitung:

Butter und Zucker schaumig rühren. Die Eier nach und nach dazugeben. Das Mehl, die gemahlenen Haselnüsse, das Backpulver, den Kakao und das Salz mischen und nach und nach zum Teig hinzuführen. Dabei auch die Sahne hinzufügen. Den Teig in eine gut eingefettete Kastenform einfüllen und ca. eine Stunde bei 180° Ober-/Unterhitze backen (Stäbchenprobe). Den Kuchen auf einem Gitter auskühlen lassen.

Für das Frosting den Nougat über dem Wasserbad schmelzen. Wenn er etwas abgekühlt ist, den mit der Butter glattgerührten Frischkäse zum Nougat dazugeben. Alle harten Stellen des Kuchens abschneiden und den Rest des Kuchens zerkrümeln. Das Frosting mit den Händen unter die Krümel kneten, ggf. noch Puderzucker hinzugeben. Die Masse zu  golfballgroßen Kugeln formen und diese auf ein mit Alufolie bedecktes Brett oder Blech setzen. Für ungefähr 20 Minuten in den Tiefkühler geben.

In der Zwischenzeit die Spitzen von Schaschlik-Spießen abschneiden. 50 g Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen. Die Spieße etwa anderthalb Zentimeter tief in die Schokolade tauchen und in die Teig-Kugeln stecken. Für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Die gehackten Nüsse und den Puderzucker mischen und in einer Pfanne ohne Fett unter gelegentlichem Rühren zu Krokant karamellisieren und danach abkühlen lassen.

Die restliche Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen. Den Topf von der Platte ziehen, die Schokolade zum Warmhalten auf dem Topf lassen. Die Cake-Pops in die Kuvertüre tauchen und anschließend mit Krokant oder Zuckerstreuseln bestreuen. Dann entweder zurück auf die Alufolie legen oder zum Trocknen in Gläser oder in ein Sieb stellen.