Urlaub für Bienen & Co.

Vor ein paar Wochen fanden am Bergstraßen-Gymnasium wieder die alljährlichen Blocktage statt. Anders als in den Jahren zuvor, umfassten diese in 2017 fünf statt wie bisher drei Tage. Genügend Zeit also, sich den Dingen zu widmen, für die im normalen Unterricht keine Zeit ist. Zu den zahlreichen angebotenen und von den Klassen durchgeführten Projekten zählte auch das Nistkasten-Projekt der Klasse 6b. Die Klasse beschäftigte sich an einem Blocktag mit der Bedeutung von Insekten und machte sich daran, ein so genanntes Insekten-Hotel oder anders gesagt, einen Nistkasten für Insekten zu bauen.

Insekten sind sehr wichtig für uns Menschen, vor allem die  Honigbienen. Auf ihren Sammelflügen tragen die Bienen Blütenpollen von einer Blüte zur nächsten und bestäuben so die Blüten der Pflanzen, z. B. von Apfelbäumen. Wenn die Bienen sie nicht bestäuben würden, gäbe es keine Äpfel, die auch Nahrung für andere Tiere sind. Bienen übernehmen diese Aufgabe jedoch nicht nur bei Apfelbäumen, sondern auch bei einer Vielzahl von anderen Pflanzen, wie z. B. Raps. Kleiner süßer Nebeneffekt, dieser äußerst wichtigen Arbeit, die die Bienen verrichten: sie produzieren aus dem Neckar, den sie auf ihrem Flug aus den Blüten saugen gleichzeitig auch noch Honig.

Doch es gibt ein Problem: Es gibt immer weniger Bienen.

Verschiedene Ursachen können für den weltweiten Bienenschwund verantwortlich gemacht werden, hierzu zählen unter anderem:

  • Lebensraum: Es gibt immer weniger Plätze wo Bienenvölker leben können, da der Mensch immer mehr in die Natur eingreift.
  • Krankheiten und Parasiten: Varroamilben befallen ganze Bienenstöcke. Sie saugen die Körperflüssigkeit aus den Bienen und übertragen Viren. Daneben löst ein Pilz der Gattung Nosema bei Bienen einen tödlichen „Durchfall“ aus.
  • Pestizide: Bauern spritzen mit solchen Giften ihre Felder, um sie gegen Schädlinge zu schützen – allerdings schaden sie damit auch anderen nützlichen Tieren, wie den Bienen. Durch die Gifte verlieren die Bienen die Orientierung und finden nicht zum Stock zurück, was für sie den Tod bedeutet, da Bienen nicht alleine leben können.
  • Monokulturen: Da Landwirte auf großen Flächen oft nur eine Pflanzenart anbauen, wird es den Bienen zu „eintönig“.

 

Doch wie kann man helfen? Ein erster Schritt in die richtige Richtung: Man baut ein Insektenhotel.

Dazu braucht man:

  • vier gleich große Bretter für den Kasten,
  • Steine,
  • Holzstämme,
  • kleine Äste,
  • einen Akkuschrauber (Für den Stein möglichst einen nehmen mit dem man Löcher machen kann ohne, dass er kaputt geht.),
  • Maschendraht,
  • Schrauben.

Als erstes bohrt man Löcher in den Holzstamm und in die Steine. Wichtig ist, dass diese nicht gleich groß sind. Als nächstes kommt der Kasten/Rahmen: Dazu die vier Bretter mittels Schrauben so miteinander verbinden, dass ein Rahmen/quadratischer Kasten entsteht. Danach den Maschendraht auf der Rückseite des Kastens befestigen, damit dort nichts herausfallen kann. Dann wird der Kasten mit allen möglichen Naturmaterialien, also den Steinen, den Ästen, Holzstämmen etc. gefüllt, sodass viele kleine Zwischenräume entstehen, in denen die Bienen Schutz finden und sich wohlfühlen. Das Insektenhotel am besten in einer ruhigen Ecke des Gartens, z. B. an einem Baum befestigen und sich am Summen der fleißigen Bewohner erfreuen und stolz darauf sein, dass man den Bienen (und anderen Insekten) zumindest ein bisschen geholfen hat. 🙂

FaT

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19: Weihnachtliches Windlicht mit Serviettentechnik

Der 24. Dezember rückt immer näher. Für all diejenigen unter euch, denen es noch an Geschenkideen für Mama, Papa, Oma & Co. mangelt, haben wir heute eine Bastelanleitung für ein individuell gestaltetes Windlicht.

Materialien:

  • Speziellen Kleber für Serviettentechnik (lösemittelfrei und mit Wasser verdünnbar) – erhältlich in allen gut sortierten Bastelläden
  • weiche Pinsel
  • schöne Servietten eurer Wahl
  • ein hübsches Glas und etwas Geduld 😉

Bastelanleitung:

Als erstes müsst ihr die oberste, dünne Lage mit dem Motiv, vom Rest der Serviette trennen. Nun müsst ihr diesen dünnen Teil auf die Maße eures Glases zuschneiden. Tipp: Lasst am oberen Rand 2-3 mm überstehen um den Glasrand abzurunden. Lasst auch unten ca. 2 mm überstehen, da sonst die Serviette ausfranzt.

Bestreicht nun das ganze Glas lückenlos mit dem Kleber und klebt die vorgeschnittene Serviette vorsichtig drauf. Anschließend bestreicht ihr die Serviette erneut mit einer Schicht Kleber. Hierbei könnt ihr auch kleine Falten glattstreichen.

Klebt nun zuletzt den oberen bzw. unteren Rand im bzw. unter dem Glas fest. Überstreicht auch diese beiden mit einer zweiten Schicht Kleber.

Danach dürft ihr das Glas nicht mehr anfassen und müsst es einen Tag trocknen lassen. Der Kleber härtet aus und wird transparent. Fertig ist das perfekte Weihnachtsgeschenk!

windlicht

KiW

12: D(o) I(t) Y(yourself) – Weihnachtsstern

Der 24. Dezember rückt näher. Für alle, bei denen die Weihnachtsstimmung noch nicht so richtig Einzug gehalten hat haben wir hier eine schöne Bastel-Idee mit der ihr zu Hause für (noch) mehr Weihnachtsstimmung sorgen könnt:

Für den Weihnachtsstern benötigt Ihr: 

  • 20 Brotpapiertüten
  • Kleber
  • eine Schere

So geht´s:

Schneidet die Öffnungen der Brottüten wie ein Dach zu. Dann schneidet Ihr für das schöne Aussehen, irgendein beliebiges Muster in die Seiten. Aber Achtung: Nicht zu weit in die Mitte schneiden! Wenn ihr alles bei allen Tüten gemacht habt, klebt Ihr die Seiten, die zu sind, alle aneinander. Also die geschlossene Seite an die die geschlossene Seite der nächten Tüte, usw. Am Schluss verklebt ihr geschlossene Seite der ersten mit der geschlossenen Seite der letzten Tüte. Fertig ist eure ganz individuelle Weihnachtsdeko, die ihr entweder an den Weihnachtsbaum oder ins Fenster hängen könnt.

Viel Spaß beim Nachbasteln!

KaR

11: Weihnachtliche Nougat-Cake-Pops

Passend zum Wochenende gibt’s von uns eine weihnachtliche Alternative zu Lebkuchen und Vanille-Kipferl. Etwas, das sich sicherlich auch als Weihnachtsgeschenk für Eltern, Oma, Opa & Co. eignet. Viel Spaß beim Ausprobieren, ihr Schleckermäuler 😉

Zutaten:

Für den Teig:

150 g weiche Butter

120 g  Zucker

2 Eier (Größe M)

1 Prise Salz

150 g  Mehl

100 g  gemahlene Haselnüsse

½ Pck. Backpulver

3 EL echtes Kakaopulver

80 ml Sahne

 

Für das Frosting:

200 g Nougat (schnittfest)

25 g weiche Butter

50 g Frischkäse

50 g Puderzucker (bei Bedarf)

 

Für die Deko:

100 g gehackte Haselnüsse oder Mandeln

3 EL Puderzucker

Zuckerstreusel (Herzchen, Sterne etc.)

250 g Kuvertüre

 

Zubereitung:

Butter und Zucker schaumig rühren. Die Eier nach und nach dazugeben. Das Mehl, die gemahlenen Haselnüsse, das Backpulver, den Kakao und das Salz mischen und nach und nach zum Teig hinzuführen. Dabei auch die Sahne hinzufügen. Den Teig in eine gut eingefettete Kastenform einfüllen und ca. eine Stunde bei 180° Ober-/Unterhitze backen (Stäbchenprobe). Den Kuchen auf einem Gitter auskühlen lassen.

Für das Frosting den Nougat über dem Wasserbad schmelzen. Wenn er etwas abgekühlt ist, den mit der Butter glattgerührten Frischkäse zum Nougat dazugeben. Alle harten Stellen des Kuchens abschneiden und den Rest des Kuchens zerkrümeln. Das Frosting mit den Händen unter die Krümel kneten, ggf. noch Puderzucker hinzugeben. Die Masse zu  golfballgroßen Kugeln formen und diese auf ein mit Alufolie bedecktes Brett oder Blech setzen. Für ungefähr 20 Minuten in den Tiefkühler geben.

In der Zwischenzeit die Spitzen von Schaschlik-Spießen abschneiden. 50 g Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen. Die Spieße etwa anderthalb Zentimeter tief in die Schokolade tauchen und in die Teig-Kugeln stecken. Für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Die gehackten Nüsse und den Puderzucker mischen und in einer Pfanne ohne Fett unter gelegentlichem Rühren zu Krokant karamellisieren und danach abkühlen lassen.

Die restliche Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen. Den Topf von der Platte ziehen, die Schokolade zum Warmhalten auf dem Topf lassen. Die Cake-Pops in die Kuvertüre tauchen und anschließend mit Krokant oder Zuckerstreuseln bestreuen. Dann entweder zurück auf die Alufolie legen oder zum Trocknen in Gläser oder in ein Sieb stellen.

Do It Yourself zu Halloween: Marshmallow-Gespenster

 

Nicht  mehr lange, dann steht Halloween vor der Tür. Um die Zeit bis dahin etwas zu überbrücken und sich schon einmal ein wenig einzustimmen, gibt’s hier eine lustige DIY-Idee.

Da es an Halloween um Süßigkeiten geht, bietet es sich an, diese bis dahin ganz einfach selbst zu machen oder – wie in unserem Fall – sie gruselig aufzupeppen.

Natürlich gibt es viele Möglichkeiten mit Süßigkeiten zu basteln. Dieses Mal sind Marshmallows die Grundlage unserer süßen Bastelei.

 

Folgende Zutaten braucht ihr:

Ein Päckchen mit großen Marshmallows (kleine Marshmallows kann man ebenfalls verwenden), diverse Farbtuben mit Zuckerschrift, sowie Münder, Augen und Bärte aus Zucker. Natürlich kann man anstelle der letztgenannten drei Dinge diese auch selbst mit der Zuckerschrift erstellen.

 

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Die Herstellung eines Marshmallows-Gespenstes:

Man nehme ein großes Marshmallow und ziehe es unten auseinander, so dass das Marshmallow einen sicheren Stand hat. Nachdem die Standfestigkeit gegeben ist, geht es ans Verzieren. Mit der Zuckerschrift, die als Klebemittel dient, werden Augen, Mund und Schnurrbart festgeklebt. Hat man nicht gerade Zuckeraugen, -münder und –schnurbärte zur Hand kann man diese mit der Zuckerschrift herstellen. Wichtig ist die Kopfbedeckung: Für diese kann man genauso die Zuckerschrift verwenden, oder aber auch mit Keksen, Kokos- oder Schokostreuseln experimentieren. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. 🙂 Wenn ihr mit dem Verzieren fertig seid, einfach alles trocknen lassen.

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Halloween kann kommen!!!

CaF

DIY-Bastel-Tipp für die besten Mamas der Welt

Immer wenn ich ein komisches Gefühl im Magen verspüre, dann weiß ich, es steht ein ganz besonderer Tag an:

Am 08. Mai 2016 ist Muttertag!

… und gleich danach kommt die Frage auf: Was schenke ich bloß an diesem Tag???

Wenn das Taschengeld nicht sehr üppig ist, dann kann man die Idee für einen Geschenkekauf abhaken. Backe ich einen Kuchen, dann muss ich warten, bis ich allein im Haus bin, und später erklären, warum es in der Küche so und so riecht. Zum Basteln kann sich jeder aufraffen, denn hierbei zählt der gute Wille und man kann selbst entscheiden, wie kompliziert das Geschenk am Ende sein soll.

Kompliziert möchte ich Nachfolgendes nicht machen. Ich möchte aufzeigen, wie man mit sehr wenigen Hilfsmitteln ein tolles Geschenk für die liebste Person, die man auf Erden hat, fertigen kann.

ARBEITSMITTEL – Was brauche ich für das Muttertagsgeschenk?

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Tesa, Schere, Stift, zwei Minimohrenkopf-Behälter (Schachteln)

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Buntes Papier und bunte Steine bzw. Sticker, gibt es z. B. billig bei KIK

 

ARBEITSSCHRITTE – Wie wird’s gemacht?

Mit dem Stift auf einem bunten Blatt Papier schreiben, für wen das Geschenk ist. Die Buchstaben mit der Schere ausschneiden.

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Die Minimohrenkopf-Behälter mit den ausgeschnittenen Buchstaben bekleben (hierfür entweder einen Klebstoff oder Tesa verwenden).
Die schmalen Außenwände mit Tesa verstärken.

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Wenn alles dann noch mit Steinchen und Stickern verziert ist, kann man die beiden Behälter zu einer Schachtel zusammenstecken.

Befüllen kann man den kleinen Behälter natürlich auch. Hierbei sind dir keine Grenzen gesetzt und du kannst deiner Fantasie freien Lauf lassen.

Nur ein paar Beispiele: Über einen Gutschein für „Im Haushalt helfen“ freut sich jede Mama. Wie wäre es mit einem Gedicht zum Muttertag. Oder ein paar Süßigkeiten sind bestimmt auch nicht verkehrt.

Du kennst deine Mama am besten und weißt daher auch ganz genau, worüber sie sich freut.

CaF

22: Nur noch 2 Tage bis Heilig Abend…

… und ihr habt immer noch nicht alle Geschenke zusammen und keine Deko organisiert?

Wir haben da zwei schnelle und schöne DIY-Ideen für euch:

Buntes Badesalz

Dafür braucht man:

  • Totes Meer Salz
  • Lebensmittelfarbe
  • Ätherische Öle
  • ein leeres Glas

Als erstes füllt man das Glas mit dem Salz, um zu gucken wie viel Salz man benötigt.

Dann nimmt man das Salz raus und teilt es in mehrere Schichten.
Als nächstes nimmt man eine Schicht und färbt sie mit ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe ein. Es kommen noch ein paar Tropfen Duftöl hinzu.

Der Teil, der eben gerade gefärbt wurde, kommt ins Glas. Das ist jetzt die unterste Schicht.
So geht das immer weiter, bis das Glas voll ist.

Zu guter Letzt wird das Glas noch verziert, z.B. mit Schleifen, Sternen oder ähnlichem.
Viel Spaß beim Dekorieren und Verschenken!

 

Weihnachtliche Ketten-Deko

Wahrscheinlich kennen das viele: Die Ferien haben begonnen, einem ist langweilig und man wartet auf Weihnachten. Hier ist eine Idee was man spontan für den Weihnachtsbaum oder die Fenster basteln kann, um die Wohnung weihnachtlich zu dekorieren.

Dafür braucht man:

  • weißes oder buntes Papier, auch Metallpapier (es darf nicht zu dick sein!)
  • Kleber
  • Schere

Als erstes wird das Papier am besten mit Buntstiften angemalt. Wenn man sowieso buntes Papier benutzt, kann man diesen Punkt überspringen.

Dann wird das Papier in ca. 1cm breite Streifen geschnitten.
Als nächstes nimmt man einen Papierstreifen und formt ihn zu einen Ring. Dann werden beide Enden mit Kleber oder Tesafilm zusammen geklebt.

Dann kommt der nächste Streifen: Der Streifen kommt durch den ersten Ring. Dann werden die Enden von dem Streifen, den man durch den allerersten Ring gesteckt hat, zusammen geklebt.

Als nächstes wird der Schritt 4 wiederholt. Man nimmt einen Streifen und der kommt in den vorherigen Ring. Anschließend werden die Enden zusammen geklebt. So geht das immer weiter, die Länge der Kette kann man selber bestimmen.

Viel Spaß beim Basteln & Dekorieren!

(FaT)