Rückblick: Der letzte Schultag vor den Weihnachtsferien

Der letzte Schultag begann wie jeder andere. Alle kamen um 7.55 Uhr zur Schule. Doch dann war es ein bisschen anders als an jedem anderen Schultag: Um 8.00 Uhr gab es einen Gottesdienst. Dieser war aber freiwillig. In einem von SchülerInnen der Klassen 7a und 7b einstudierten Anspiel wurde das etwas andere Krippenspiel aus dem Buch „Hilfe, die Herdmanns kommen“ von Barbara Robinson vorgespielt. Chor und Concertino sorgten für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes.

Nach und während dem Jahresabschlussgottesdienst bauten die Klassen ihre Klassenzimmer zum Speisesaal um. Und kurz darauf gab es ein riesen Buffet!

Es taten sich jeweils die Unter-, Mittel- und Oberstufenklassen – also immer ein Gebäudetrakt – bei der Organisation des Weihnachtsfrühstücksbüffets zusammen. Jede Klasse war für etwas anderes zuständig: Brötchen, Käse, Wurst, Brotaufstriche, Getränke oder Obst. Und weil es so viel Verschiedenes gab, fand jeder etwas, das er mochte. Außerdem lief eine lustige Weihnachtscrew der K2 in weihnachtlichen Kostümen herum und startete in manchen Klassen Spiele, zum Beispiel Pantomime oder Montagsmaler, – und das alles natürlich mit Weihnachtsmotiven.

Kurz darauf gab es in der Turnhalle einen Jahresrückblick: auf Siege der Schulmannschaften, auf Schulturniere und auf lustige und schöne Projekte, wie zum Beispiel die SMV-Schlittschuhfahrt 2017 oder den Hollandaustausch wurde zurückgeblickt. Es gab Auszeichnungen bei Jugend forscht, Biber und Känguru und vieles mehr – also lauter tolle Veranstaltungen, die seit dem Winter 2016 stattgefunden hatten.  Außerdem wurden Herr Weber und Frau Kumpf als neue Lehrer begrüßt, Frau Lechner in die Elternzeit „geschickt“ und der langjährige Hausmeister Herr Schmitt mit einem für ihn umgedichteten Lied verabschiedet. Nach dem gemeinsamen Abschluss-Weihnachtslied „Feliz Navidad“, von Herrn Seilheimer auf der Gitarre begleitet, gab es dann jedoch kein Halten mehr und alle Kinder und Lehrer verschwanden in die Ferien.

SiN

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24: Merry Christmas – Weihnachten in England

We wish you a Merry Christmas! We wish you a Merry Christmas! We wish you a Merry Christmas… und wie es weitergeht, wisst ihr selbst.

Die Engländer feiern genauso gerne Weihnachten wie wir. Dazu gehören auch kunterbunte und fantasievolle Weihnachtsbräuche, die wir aus Deutschland eher nicht so kennen:

Weihnachten wurde in England durch King Arthur eingeführt, der schon zu seinen Lebenszeiten immer ein großes Festmahl mit Gauklern, Akrobaten etc. veranstaltete. Das Weihnachtsfest, so wie es die Engländer heute feiern, besteht seit der viktorianischen Zeit, also seit der Herrschaft von Königin Victoria im 19. Jahrhundert.

Anders als bei uns bringt nicht das Christkind die Geschenke. Father Christmas fliegt mit seinen Rentieren in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember zu den Häusern der Engländer und rutscht durch den Kamin, welchen natürlich jeder besitzt. Leise befüllt er die stockings, also die Weihnachtssöckchen, die am Kamin hängen mit Leckereien, Spielzeug und vielen weiteren Sachen. Zum Dank haben ihm die Kinder bereits am Abend ein paar Leckereien, wie Kekse und ein Glas Milch, zur Stärkung auf den Tisch gestellt, damit Father Christmas auch alle in einer einzigen Nacht beglücken kann.

Die große Geschenkeschlacht am Morgen des ersten Weihnachtstages wird gefolgt von einem traditionellen Festmahl, bestehend aus einem gefüllten Truthahn, dem Gregor, Gemüse, roast potatoes (eine Art Bratkartoffeln) und Soße. Zum Dessert gibt es fambierten plum pudding. Während des Essens tragen die Engländer häufig Papierkronen und natürlich dürfen auch die typischen Christmas cracker (Knallbonbons) nicht fehlen.

Danach, gegen 15 Uhr, sitzt die ganze Familie vor ihrem Fernseher, um die alljährliche Rede der Queen anzusehen.

Der 26. Dezember wird als Boxing Day bezeichnet. Es ist traditionell der Tag, an dem die Engländer Verwandte und Freunde besuchen.

IlB

 

Ob englische oder deutsche Weihnachten – das war unser diesjähriger BIZareNews-Adventskalender. Wir hoffen, ihr hatten Spaß daran, täglich euer virtuelles Türchen zu öffnen.

Wir wünschen euch und euren Familien ein schönes Weihnachtsfest und schöne Ferien!

 

 

23.1: Pop-up Weihnachtskarten selber machen

Morgen ist Weihnachten und du hast noch immer keine Geschenkidee? Hier kommt eine, die du auch noch kurz und knapp umsetzen kannst und die dir bewundernde Blicke von Mama, Papa, Oma & Co. garantiert: eine Pop-up-Weihnachtskarte.

Die Karte geht schnell und einfach. Also los geht’s:

Für die Pop-up-Weihnachtskarte brauchst du:

  • mehrere Bögen weißes Papier (DIN A4)
  • buntes Papier
  • eine Schere
  • Kleber

So geht´s:

  1. Als erstes knickst du das bunte Papier in der Mitte. Für die nächsten Schritte brauchst du es erstmal nicht, deshalb lege es zur Seite.
  2. Nun an die Schneeflocke, die in die Karte rein soll: Hierzu brauchst du das weiße DIN A4 Blatt. Halbiere es zweimal.
  3. Aus dem vorherigen Rechteck faltest du ein Dreieck. Dieses halbierst du und scheidest den unteren Teil ab. Also so: 
  4. Jetzt zeichnest du ein Muster darauf. 
  5. Das Muster scheidest du jetzt aus.
  6. Die ausgeschittene Schneeflocke klebst jetzt in die Karte rein.
  7. Jetzt brauchst du ein neues, weißes Blatt: Das halbierst du längs und scheidest es durch. Die eine Hälfte brauchst du nicht.
  8. Die Hälfte, mit der du arbeitest, halbierst du längs. Danach halbierst du sie nochmal, aber nicht längs, sondern quer.   
  9. Das Papier faltest du nun wie eine Treppe und faltest endgültig es zusammen.                                                                  
  10. Jetzt kommt ein Muster drauf.                                    
  11. Das Muster schneidest du aus und faltest das Papier anschließend auseinander.
  12. Nun markiere die Stellen, die auf dem Bild makiert sind.
  13. Bei dem einen Teil schneidest du von oben ein, und beim anderen von unten und steckst sie zusammen und faltest sie zusammen, so, dass immer zwei Teile aufeinander liegen. 
  14. Die Unterseite klebst du nun in der Karte auf die weiße Fläche. Dasselbe mit der Oberseite. 

Fertig ist eine einzigartige Weihnachtskarte!

FaT

 

22: Schule mit Zukunft: Lehr- und Lerninhalte

Im Rahmen von INNOKI befasste sich eine Gruppe mit dem Thema Lern-und Lehrinhalte. Unter anderem gehörte auch Frau Nientiedt zu diesem Team. Im Gespräch hat sie unserem Reporter folgendes verraten:

Das Thema

„Wir haben uns nicht mit dem Bildungsplan beschäftigt, sondern überlegt, in welchen Bereichen wir Einfluss auf das Lehren und Lernen nehmen können. Dabei haben wir schnell gemerkt, dass uns zum einen das Thema „Lernen außerhalb des Klassenzimmers“ und zum anderen die Gestaltung des Lehrerzimmers sehr interessiert.“

Das Team

„Unser Team, welches aus Schülern und Lehrern des Gymnasiums und der Gemeinschaftsschule bestand, war wirklich super. Die unterschiedlichen Standpunkte und verschiedenen Perspektiven haben für viele Ideen und Kreativität gesorgt. Wir haben uns gut ergänzt, denke ich.“

Ideen und Modelle

„Die zentrale Idee war, ein Lehrerzimmer zu gestalten, in dem wir Lehrer zum einen Möglichkeiten zum Arbeiten in einer ruhigen Atmosphäre haben – idealerweise mit Stillarbeitsplätzen. Zum anderen war uns aber auch wichtig, im Lehrerzimmer einen Raum für Austausch und Kooperation zu haben – und dies sowohl in der eigenen Schulform als auch schulübergreifend. Dazu haben wir ein konkretes Modell für zwei Lehrerzimmer gebaut, in dem die beiden Schulen eigenständig waren, aber durch einen gemeinsam genutzten Raum auch eine Möglichkeit zur Kooperation hatten. Außerdem waren die Lehrerzimmer mit Stillarbeitsplätzen und einer kleinen Küche ausgestattet. Wir hatte anfangs die Idee, im Lehrerzimmer eine Glaskuppel zu integrieren, da wir uns alle schöne, helle Räume gewünscht haben. Aber es ist aus finanziellen Gründen wohl eher unwahrscheinlich, dass dieser Traum Wirklichkeit wird.

 

Außerdem haben wir Ideen dazu gesammelt, wo, wann und wie wir den Unterricht vom Klassenzimmer nach draußen verlegen können – vor allem natürlich bei schönem Wetter. Hierzu haben wir eine Reihe kleinerer Modelle gebaut, die das Unterrichten draußen erläutern sollten, wie z. B. ein Rondell oder ein Klassenzimmer im Rollwagen.“

Präsentation

„Wir haben uns an beiden Schulen ein Feedback zu unseren Modellen eingeholt. Die Schüler beider Schulen fanden die Idee, auch mal draußen Unterricht zu haben und im Freien arbeiten zu können, wirklich gut. Beim Lehrerzimmer haben wir festgestellt, dass die Lehrer beider Schularten offensichtlich ähnliche Bedürfnisse haben: ein schönes helles Lehrerzimmer, in dem man gut arbeiten, aber sich auch mal ausruhen kann.“

CoB

21.2: Do-it-yourself:  Geschenkpapier, das man so garantiert nirgendwo kaufen kann

Die Weihnachtsgeschenke sind alle besorgt und müssen nur noch eingepackt werden. Doch was tun, wenn es kein Geschenkpapier mehr zu Hause gibt oder das vorhandene total langweilig ist? – Ganz einfach: Man macht das Geschenkpapier einfach selbst und macht damit schon das Auspacken zu einem Highlight für Familie und Freunde!

Mit dieser Anleitung kannst du Geschenkpapier gestalten, ohne dass du extra Geld ausgeben musst, denn die Materialien, die man dazu braucht, hat jeder zu Hause.

Du brauchst:

  • Wasserfarbkasten
  • Pinsel (am besten in verschiedenen Größen)
  • normales, weißes Kopierpapier (DIN A4)

Schritt 1: Falls das Geschenk so groß sein sollte, dass ein DIN A4 Blatt nicht reicht, musst du mehrere nehmen und zusammenkleben. Wichtig: Klebe das Blatt, das du ankleben willst so, dass sich die Blätter überlappen und die Kante des zweiten Blatts fest auf dem anderen ist.

Schritt 2:

Verziere das Papier mit Wasserfarben, male Muster oder Motive drauf oder verziere es mit ganz anderen Dingen, wie Watte, Glitzer etc. Du kannst auch mit dem Kartoffeldruckverfahren arbeiten: Dazu halbierst du eine Kartoffel und schnitzt ein Muster oder Motiv in eine der angeschnittenen Hälften. Dann färbst du die nicht ausgeschnitzten Bereiche mit Wasserfarbe ein und tupfst die Kartoffel wie einen Stempel auf’s Papier. Deiner Fantasie sind bei der Gestaltung deines Geschenkpapiers keine Grenzen gesetzt – Hauptsache es ist bunt und gefällt dir.

Schritt 3: Lege das Papier an einen geschützten Ort und lasse es trocknen.

Wenn dein Geschenkpapier getrocknet ist, kann’s losgehen mit dem Einpacken.

Viel Spaß und gutes Gelingen beim Nachmachen!

FaT

21.1: Hilda-Brötchen – Der Klassiker kommt immer gut an

Ihr habt noch keine Plätzchen gebacken? Dann mal rein in die Küche, wir haben für euch ein einfaches Hilda- Brötchen- Rezept.

Zutaten:
600 g Mehl
250 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
2 Eier
300 g Butter
200 g Marmelade oder Gelee deiner Wahl

Zubereitung:
1. Zuerst Mehl, Zucker, Vanillezucker, Eier und Butter zu einem Teig kneten und zu einer Kugel formen
2. Den Backofen auf 160° C Umluft vorheizen und den Teig ausrollen.
3. Mit einem Ausstecher den Teig  ausstechen, sodass man eine gerade Anzahl an Plätzchen hat. In die Hälfte der Plätzchen anschließend (am besten direkt auf dem Backblech) in der Mitte einen kleinen Kreis ausstechen.
4. Dann kommen die Plätzchen in den Ofen, 180°C und ca. 15 Minuten backen lassen.
5. Die Marmelade oder den Gelee erwärmen. Die Hälfte der Plätzchen damit bestreichen, die anderen Plätzchen drauflegen. Wenn ihr wollt, könnt ihr auch noch Puderzucker drauf streuen.

LuB

20: Pimp my Plätzchen: Klassische Weihnachtsplätzchen neu interpretiert

Wie immer in der Vorweihnachtszeit wird mal wieder fleißig gebacken. Ob Lebkuchen, Vanillekipferl oder Engelsaugen – die Liste klassischer Weihnachtsplätzchen ist zwar lang, aber wer alle Jahre wieder die gleichen Sorten Plätzchen auf dem Adventsteller findet, dem kann die Lust auf das Gebäck dann doch irgendwann vergehen.

Um für etwas Abwechslung zu sorgen, haben wir hier zwei Vorschläge, wie man den Klassikern ein wenig mehr Pepp verleihen kann. Zum Beispiel, indem man die Dekoration ein wenig variiert.

So geht`s:

  • Als erstes backst du ganz klassische Butterplätzchen. Rezepte dazu findest du zuhauf im Internet.
  • Nachdem du den Teig gemacht, ruhen gelassen und ausgerollt hast, kannst du bereits zum ersten Mal kreativ werden: Nutze anstelle von Ausstechförmchen einfach ein Messer und schneide damit deine ganz eigenen Formen aus. Wie wäre es z. B. statt mit einem Tannenbaum mit dem Kopf eines Einhorns oder einer Fledermaus à la Batman?! Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Und nicht verzweifeln, wenn’s beim ersten Mal nicht klappt. Schließlich kannst du den Teig ja immer wieder neu ausrollen.
  • Wenn du die Plätzchen ausgeschnitten hast, kommen sie auf das vorbereitete Backblech.
  • Um die Plätzchen zu verzieren, habe ich Schokolade und kleine Smarties genommen. Die Schokolade kannst du zum Beispiel mit einem Messer zu Schokoraspeln zerkleinern und dann mit den Smarties auf einen kleinen Teller vermischen. Aber auch hier kannst du natürlich ganz kreativ sein und auch andere Dinge zum Verzieren verwenden.
  • Nun kannst du den Schoko-Smarties-Mix auf den Plätzchen verteilen. Wichtig ist, dass du die Dekoration ein bisschen in den Teig reindrückst, damit sie hält und, dass alles gleichmäßig verteilt ist.
  • Das Blech kommt für die im Rezept angegebene Zeit in den Ofen. Nach dem Rausnehmen müssen die Plätzchen noch abkühlen – fertig ist die neue Plätzchenkreation für den Adventsteller.

Wenn dich diese Ideen nicht überzeugen, kannst du natürlich auch etwas anderes ausprobieren. Viel Spaß beim Backen und natürlich Naschen! 🙂

FaT