2: Buchtipp: Jay Asher – „Tote Mädchen Lügen Nicht“

Die Ferien stehen praktisch vor der Tür. Endlich mal Zeit, auszuspannen und NICHT das zu lesen, wozu man von den Lehrern verdonnert wird… 😉 Für all diejenigen unter euch, die für Sonnenstunden am See oder Meer noch auf der Suche nach Lesestoff sind, hier unser ultimativer Ferien-Buchtipp:

„Tote Mädchen Lügen Nicht“ war das erste Buch von Jay Asher, das er 2007 in den USA und 2009 in Deutschland veröffentlicht hat. Nominiert für den deutschen Jugendliteraturpreis, stand der Roman wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste.

13 Kassettenseiten, 13 Personen und jeder ist schuld an Hannah Bakers Tod – so die Kurzzusammenfassung. – Aber was genau, passiert in diesem Roman? – Als Clay aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Paket mit Kassetten. Er legt die erste in einen Kassettenrekorder und hört die Stimme von Hannah Baker, seiner Mitschülerin, für die er heimlich schwärmt. – Geschwärmt hat, denn Hannah ist tot. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert er durch die Nacht und erfährt nach und nach die Wahrheit über Hannahs Selbstmord.

Meine Meinung:

„Tote Mädchen Lügen Nicht“ ist meiner Meinung nach ein äußerst spannendes Buch. Ich persönlich wollte es nicht mehr aus der Hand legen, weil ich immer wissen wollte wer die nächste Person auf der nächsten Kassettenseite ist und was sie mit Hannah Bakers Tod zu tun hat.

Presse-Meinungen:

„Dieses Buch wird kein Leser vergessen! Asher weiß genau, wie er sein Publikum fesseln kann.“ (Publishers Weekly)

„Jay Asher erzählt diese aufwühlende Geschichte nicht eindimensional, sondern bedient sich mehrerer Erzählebenen und verschiedener Stimmen. Am Ende bleibt die erschreckende Erkenntnis, dass auch unbeabsichtigte Kränkungen weitreichende Folgen haben können.“ (EMMA)

Das Buch ist im cbt-Verlag erschienen und kostet 8,99 Euro. Das englische Original wurde unter dem Titel „Thirteen Reasons Why“ veröffentlicht. Und als Tipp für alle Lesemuffel: Seit März kann man „Tote Mädchen Lügen Nicht“ auch als Serie auf Netflix schauen, die dreizehnteilige Serie basiert auf dem Roman von Jay Asher und wurde u. a. von Selena Gomez produziert.

LuB

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3: Reisetipp: Auf geht’s nach Schweden!

Schweden liegt in Skandinavien und ist ein beliebtes Urlaubsziel. Als Schwedin verbringe ich fast jedes  Jahr im Sommer mit der Familie bei Verwandten dort.

Für mich bedeutet Schweden:

– Köttbullar (Fleischbällchen) , Kanelbullar (Zimtschnecken) und Prinzesstorte

– Angeln und Beeren sammeln

– Natur und Kultur.

In Stockholm und in der Nähe kann man all diese Sachen auf  einmal erleben.

Stockholm, die Hauptstadt  von Schweden, hat 1,4 Millionen Einwohner und ist auf mehreren Inseln erbaut, die über Brücken miteinander verbunden sind.

Die Altstadt von Stockholm („Gamla Stan“) liegt auf der Insel Stadsholmen (=Stadtinsel). Enge Gassen, kleine Läden und Cafés laden zum gemütlichen Bummeln ein. Außerdem könnt ihr die Deutsche Kirche („Tyska Kyrka“) und das Stockholmer Schloss („Kungliga Slottet“) mit den Kronjuwelen besichtigen.

Mögt ihr Museen? Dann empfehle ich Euch auch unbedingt einen Besuch im berühmten Vasa-Museum auf der Insel „Djurgården“ (=Tiergarten). Hier ist die „Vasa“, ein 1628 vor Stockholm gesunkenes und 1961 geborgenes Kriegsschiff im Original zu sehen. Auch das älteste Freiluftmuseum der Welt, „Skansen“, ist einen Abstecher wert. Höfe, Bräuche und Tiere aus allen schwedischen Landesteilen können erkundet werden. Im  Sommer findet in Skansen jeden Dienstagabend der beliebte „Allsång“ statt, der jahrelang von Måns, dem Gewinner des Eurovision Song Contest 2015, moderiert wurde. Dabei singen alle gemeinsam Volkslieder und Schlager. Die Schweden lieben diese Tradition und viele singen an den Fernsehern zuhause mit.

Fahrt ihr gerne Achterbahn? Dann ist der Freizeitpark  „Gröna Lund“ mitten in der Stadt genau das Richtige für euch! Auf dem 121 m hohen Kettenkarussell schwebt ihr direkt über dem Wasser und habt einen tollen Ausblick auf die Stadt.

Reif für die Insel? Dann macht doch einen Ausflug mit dem Boot in Stockholms herrliche Schärenlandschaft. 30.000 Inseln und Inselchen liegen vor der Hauptstadt im Meer. Die meisten von ihnen sind unbewohnt, aber viele Inseln sind über Fähren verbunden oder mit dem Schiff direkt vom Hafen in Stockholm zu erreichen. Man kann „Inselhopping“ machen, baden und paddeln gehen, angeln, Rad fahren oder einfach nur entspannen. Übernachten kann man in einem Wanderheim. Tipp: Man kann sich auch auf einer Schäreninsel oder im wunderschönen Schärenort Vaxholm eine Hütte mieten oder auf dem Campingplatz wohnen und von dort aus Tagesausflüge nach Stockholm mit dem Boot machen (ca. 1 Stunde Fahrt).

Fazit: Schweden ist ein Reiseziel für naturliebende Menschen, die auch auf Kultur nicht verzichten möchten. Kinder und Erwachsene haben hier sehr viel Spaß.

LiA – Fotos: privat.

4: Alles veggie oder was?

Das Wochenende ist da und was gibt es besseres, als am Abend den Grill anzuwerfen und mit der Familie gemütlich zusammen zu sitzen und zu schlemmen? – Für alle unter euch, die keine Lust mehr auf Dauerbrenner wie Würstchen oder Steak haben, kommt hier eine kreative und garantiert fleischlose Alternative: unser Avocado-Burger.

Ihr braucht für einen Burger:

  • eine Scheibe von einer Süßkartoffel
  • Öl
  • eine Avocado (dient als Brötchen-Ersatz)
  • einen Quinoa- oder Gemüse-Bratling
  • rotes Pesto/Pesto rosso
  • zwei Salatblätter
  • zwei bis vier Scheiben Salatgurke
  • zwei bis vier Scheiben Radieschen
  • Sesamkörner

 

Zubereitung:

Die Süßkartoffelscheibe mit Öl beträufeln und auf dem Grill grillen (alternativ für 20 Minuten bei 200°C im Backofen backen). Den Quinoa-/Gemüse-Bratling ebenfalls auf dem Grill (oder in der Pfanne) braten. Die Avocado der Länge nach halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch aus der Schale lösen. Eine Avocadohälfte auf der Innenseite mit Pesto bestreichen, mit Salat, den Gurken- und Radieschenscheiben, dem Quinoa-/Gemüsebratling sowie der Süßkartoffelscheibe belegen. Die andere Avocadohälfte mit der Innenseite nach unten obendrauf packen und mit Sesamkörnern bestreuen. Fertig ist der quietschgrüne und mega-gesunde Burger!

Guten Appetit! 🙂

FaT – Foto: privat.

5: Wassermelonige Erfrischung

Heute Morgen noch in Stücken auf dem Schulhof, jetzt als Drink für zu Hause: Probiert ihn mal aus, unseren Wassermelonen-Drink!

 

Wenn man an den heißen Tagen einen kühlen Kopf für die Hausaufgaben braucht ist hier ein leckeres Rezept für einen erfrischenden Melonendrink für euch. Ihr könnt ihn ganz leicht in ca. 20 Minuten zubereiten.

Zutaten:

– 600 Gramm Wassermelone ( in Würfel geschnitten)

– 200 Gramm Zitroneneissorbet

– der Saft einer Zitrone

– 500 ml kaltes Wasser

– Eiswürfel

 

Zubereitung:

Ihr löst das Fruchtfleisch der Melone aus der Schale. Falls Kerne vorhanden sind, müsst ihr diese entfernen. Das Fruchtfleisch schneidet ihr in Stücke, gebt diese in einen Mixer  und fügt das Zitroneneissorbet und den frisch gepressten Zitronensaft hinzu. Die Zutaten müsst ihr nun pürieren, bis alles gut vermischt ist.

Anschließend füllt ihr das kalte Wasser mit in den Mixer und verrührt alles mit einem Kochlöffel. Jetzt müsst ihr das Gefäß mit einem Deckel verschließen und im Kühlschrank durchkühlen lassen. Am besten mindestens 15 Minuten.

Unmittelbar vor dem Verzehr gebt ihr beliebig viele Eiswürfel in eine Glaskaraffe und füllt den vorbereiteten Melonendrink aus dem Kühlschrank vorsichtig in die Karaffe um. Jetzt könnt ihr den fertigen Melonendrink noch einmal umrühren.

Zum Genießen kann man den Drink nach belieben in Einzelgläsern servieren und als Dekoration  ein Melonenschnitz an den Glasrand stecken.

Cheers!

CoB

6: Ratespaß mit anschließendem Frische-Kick

In den letzten Tagen vor den Ferien geht es um nicht mehr viel. Trotzdem muss man sich noch tapfer durch den Unterricht schlagen, manchmal bis weit in den Nachmittag hinein. Um während dieser heißen Zeit des Wartens für ein bisschen Abkühlung zu sorgen, hat sich unser Team eine Erfrischung für euch überlegt. Kommt am Freitag in der großen Pause an den Ort den ihr durch das folgende Bilderrätsel erraten könnt. Wie ihr ihn herausbekommt? – Aufgepasst:

  1. Ihr müsst euch ein bisschen in Erdkunde auskennen, um die Namen der auf dem Globus rot markierten Länder zu bestimmen.
  2. Habt ihr alle Länder ermittelt, müsst ihr die Anfangsbuchstaben der jeweiligen Länder nehmen und in die richtige Reihenfolge bringen – schon erhaltet ihr den Ort, an dem unsere Erfrischung am Freitag in der großen Pause auf euch wartet.

!!! Achtung !!! Beim dem auf dem Globus am südlichsten markierten Land müsst ihr den englischen Namen wählen. Und: Die Buchstaben ä, ö und ü werden in unserem Rätsel ae, oe, ue geschrieben.

Viel Spaß beim Rätseln und bis Freitag in der großen Pause!

JaT, LuB – Foto: privat.

7: Urlaub unter der Mitternachtssonne – Reisetipp: Finnland

Finnland ist eines der nördlichsten Länder Europas und ein Teil von Skandinavien. Nicht selten wird das Land mit Namen wie „Das Land der tausend Seen“ oder „Das Land der Mitternachtssonne“ betitelt. Doch wieso genau sollte man Finnland besuchen?

Habt ihr schon mal Nordlichter gesehen? Wenn nicht, ist Finnland einer der besten Orte diese zu bestaunen, im Norden des Landes – ‚Lappland’ genannt – kann man dieses Phänomen – außerhalb der Polartage – bestaunen. Und das sogar ohne sich dabei kalte Füße und rote Nasen zu holen. Wie das? Man mietet sich ein Glas-Iglus. Ausgestattet wie ein Hotelzimmer kann man so, im Bett unter der warmen Decke liegend, eine Nacht unter den Polarlichtern verbringen.

Jeder der schon ein bisschen von Finnland weiß, ist darüber informiert, dass Finnland nach Russland das Land mit den meisten Seen in Europa ist. Diese Tatsache ist nicht zuletzt deshalb überraschend, weil Finnland eine kleinere Gesamtfläche als Deutschland und ungefähr zehnmal weniger Fläche als der europäische Teil Russlands besitzt.

Wenn ihr über Finnland nachdenkt, kommt euch wahrscheinlich als erstes die Natur in den Kopf, jedoch ist Finnland, obwohl viele es nicht wissen, eines der technisch am weitesten entwickelten Länder. Sehr viele der bekannten Spiele, wie zum Beispiel „Angry Birds“ oder „Clash of Clans“ wurden in Finnland entwickelt. Auch ist das Land generell technisch sehr weit fortgeschritten.

Finnland ist mit seinen 338.432 km² nur unwesentlich kleiner als Deutschland. Im Vergleich zu unserem Heimatland, hat Finnland jedoch nur sehr wenige Einwohner. Insgesamt leben nur 5,5 Millionen Menschen in Finnland – zum Vergleich: Allein die Bundeshauptstadt Berlin zählt bereits 3,5 Millionen Einwohner. Dies bedeutet dass man in Finnland sehr viel Platz hat. So kann es vorkommen, dass man sich eine Hütte am See mietet und nicht selten die einzige Seele an diesem See ist. Manchmal ist vielleicht noch eine Hütte auf der anderen Seite des Sees, aber sonst nicht viel mehr. Zur Ruhe zu kommen und die Seele baumeln zu lassen fällt also nicht schwer. Die einzige ‚große‘ Stadt Finnlands und gleichzeitig auch die Hauptstadt ist übrigens Helsinki. Aber auch sie ist immer noch angenehm, da sie im Vergleich zu den meisten anderen Landeshauptstädten mit ihren circa 630.000 Einwohnern recht klein ist.

Fazit: Wer es nicht so heiß mag, gerne draußen in der Natur ist und für den im Bezug auf Menschen die Devise ‚weniger ist mehr‘ gilt, für den ist Finnland das perfekte Reiseziel.

MaH – Fotos: privat.

 

 

Der Countdown läuft…

Die Ferien sind nah und um sie euch noch schneller näher zu bringen, starten wir eine Woche vor Schluss – genauer gesagt morgen, am 19. Juli 2017 –  wieder unseren Ferien-Countdown. Mit täglich neuen Artikeln verkürzen wir euch die Wartezeit auf die lang ersehnten Sommerferien. Also schaut vorbei und lasst euch überraschen! 🙂

P. S. Natürlich haben wir auch diesmal wieder eine unserer inzwischen schon legendären Schulhof-Aktionen geplant. Wann und wo diese steigt, erfahrt ihr in den nächsten Tagen hier!

Foto: privat.

Kleine Abkühlung gefällig?!

… in unserem Eiscafé-Check sagen wir euch, wo’s bei der Gluthitze die kulinarisch beste Abkühlung gibt.

Dazu haben wir für euch das Eiscafé Murano und das Café Ciao in Hemsbach sowie das GEISscafé in Laudenbach getestet und ihre Eiskreationen in verschiedenen Kategorien bewertet. Was dabei herausgekommen ist, lest ihr hier:

 

  1. Kategorie: Der Preis

Platz 3: Das teuerste Eis gibt es beim GEISscafé in Laudenbach mit 1.10 Euro pro Kugel.

Platz 2:  Der zweite Platz geht an das Café Ciao, wo ihr für eine Kugel 1.00 Euro zahlen müsst.

Platz 1: Das günstigste Eis gibt es für 0,90 Euro pro Kugel bei Murano.

 

  1. Kategorie: Die Auswahl

Hier konnten wir keinen klaren Gewinner ermitteln. In allen drei Cafés gibt es unterschiedliche aber auch ähnliche Eissorten. Bei der Auswahl ist für jeden etwas dabei.

 

  1. Kategorie : Der Geschmack

Sowohl im Murano als auch im Café Ciao schmeckt das Eis sehr lecker. Große geschmackliche Unterschiede gibt es nicht. Das Eis von GEISslein unterscheidet sich im Geschmack dagegen deutlich von dem der anderen beiden Eiscafés. Das Eis hat einen eigenen Geschmack, den man nur schwer beschreiben kann. Es schmeckt anders, aber gut anders. 😉

 

  1. Kategorie: Die Kugelgröße

Hier haben wir keine wirklichen  Unterschiede feststellen können… oder wir hatten einfach nur Glück! 😉

 

  1. Kategorie: Lage und Ambiente

Murano: Das Eis-Café liegt unmittelbar am Kreisel von Hemsbach, in der Berliner Str.1 und ist im italienischen Stil eingerichtet. Die Bestuhlung, sowohl drinnen als auch draußen, ist umfangreich. Hier hat man also genügend Möglichkeiten ein schönes Plätzchen zu finden.

 

Ciao: Das Café Ciao ist etwas ruhiger gelegen. Es befindet sich in der Nähe der Laurentius Kirche, in der Bachgasse 23, ebenfalls in Hemsbach. Hier gilt eher das Motto: Klein aber fein! Innen drin befindet sich eine Wasserwand, die für eine angenehme Atmosphäre sorgt und eine beruhigende Wirkung hat.

 

GEISscafé: Dieses Café befindet sich nahe der katholischen Kirche in der  Mittelstraße 47 in Laudenbach. Hier gibt es eine kleine Verkaufstheke, die aber trotzdem viel Auswahl bietet.

 

Unser Fazit: Für uns gibt es keinen klaren Gewinner. Egal zu welchem der drei von uns getesteten Eiscafés man geht, man bekommt überall eine lecker Erfrischung. 🙂

KaR

 

Urlaub für Bienen & Co.

Vor ein paar Wochen fanden am Bergstraßen-Gymnasium wieder die alljährlichen Blocktage statt. Anders als in den Jahren zuvor, umfassten diese in 2017 fünf statt wie bisher drei Tage. Genügend Zeit also, sich den Dingen zu widmen, für die im normalen Unterricht keine Zeit ist. Zu den zahlreichen angebotenen und von den Klassen durchgeführten Projekten zählte auch das Nistkasten-Projekt der Klasse 6b. Die Klasse beschäftigte sich an einem Blocktag mit der Bedeutung von Insekten und machte sich daran, ein so genanntes Insekten-Hotel oder anders gesagt, einen Nistkasten für Insekten zu bauen.

Insekten sind sehr wichtig für uns Menschen, vor allem die  Honigbienen. Auf ihren Sammelflügen tragen die Bienen Blütenpollen von einer Blüte zur nächsten und bestäuben so die Blüten der Pflanzen, z. B. von Apfelbäumen. Wenn die Bienen sie nicht bestäuben würden, gäbe es keine Äpfel, die auch Nahrung für andere Tiere sind. Bienen übernehmen diese Aufgabe jedoch nicht nur bei Apfelbäumen, sondern auch bei einer Vielzahl von anderen Pflanzen, wie z. B. Raps. Kleiner süßer Nebeneffekt, dieser äußerst wichtigen Arbeit, die die Bienen verrichten: sie produzieren aus dem Neckar, den sie auf ihrem Flug aus den Blüten saugen gleichzeitig auch noch Honig.

Doch es gibt ein Problem: Es gibt immer weniger Bienen.

Verschiedene Ursachen können für den weltweiten Bienenschwund verantwortlich gemacht werden, hierzu zählen unter anderem:

  • Lebensraum: Es gibt immer weniger Plätze wo Bienenvölker leben können, da der Mensch immer mehr in die Natur eingreift.
  • Krankheiten und Parasiten: Varroamilben befallen ganze Bienenstöcke. Sie saugen die Körperflüssigkeit aus den Bienen und übertragen Viren. Daneben löst ein Pilz der Gattung Nosema bei Bienen einen tödlichen „Durchfall“ aus.
  • Pestizide: Bauern spritzen mit solchen Giften ihre Felder, um sie gegen Schädlinge zu schützen – allerdings schaden sie damit auch anderen nützlichen Tieren, wie den Bienen. Durch die Gifte verlieren die Bienen die Orientierung und finden nicht zum Stock zurück, was für sie den Tod bedeutet, da Bienen nicht alleine leben können.
  • Monokulturen: Da Landwirte auf großen Flächen oft nur eine Pflanzenart anbauen, wird es den Bienen zu „eintönig“.

 

Doch wie kann man helfen? Ein erster Schritt in die richtige Richtung: Man baut ein Insektenhotel.

Dazu braucht man:

  • vier gleich große Bretter für den Kasten,
  • Steine,
  • Holzstämme,
  • kleine Äste,
  • einen Akkuschrauber (Für den Stein möglichst einen nehmen mit dem man Löcher machen kann ohne, dass er kaputt geht.),
  • Maschendraht,
  • Schrauben.

Als erstes bohrt man Löcher in den Holzstamm und in die Steine. Wichtig ist, dass diese nicht gleich groß sind. Als nächstes kommt der Kasten/Rahmen: Dazu die vier Bretter mittels Schrauben so miteinander verbinden, dass ein Rahmen/quadratischer Kasten entsteht. Danach den Maschendraht auf der Rückseite des Kastens befestigen, damit dort nichts herausfallen kann. Dann wird der Kasten mit allen möglichen Naturmaterialien, also den Steinen, den Ästen, Holzstämmen etc. gefüllt, sodass viele kleine Zwischenräume entstehen, in denen die Bienen Schutz finden und sich wohlfühlen. Das Insektenhotel am besten in einer ruhigen Ecke des Gartens, z. B. an einem Baum befestigen und sich am Summen der fleißigen Bewohner erfreuen und stolz darauf sein, dass man den Bienen (und anderen Insekten) zumindest ein bisschen geholfen hat. 🙂

FaT

SMEP

Was macht man eigentlich wenn die Lehrer bei Fragen rund um das Internet und den Datenschutz nicht mehr weiter wissen?

Aus diesem Grund wurden an unserer Schule sogenannte Medienmentoren (auch SMEPer genannt) ausgebildet. Im Rahmen eines 20 Stunden umfassenden Kurses wurden diesen Schüler Informationen über das Internet und über soziale Netzwerke vermittelt. In ihrer Ausbildung erfuhren sie zum Beispiel, wie man ein sicheres Passwort erstellt, das aber leicht zu merken ist; aber auch, wie man sich richtig in sozialen Netzwerken verhält. Die angehenden SMEPer lernten, was man beim Hochladen von Bildern im Internet beachten muss und, dass man nicht einfach jedes Bild auf WhatsApp versenden darf.

Doch was ist das Ziel dieser ganzen Ausbildung? Es geht nicht nur darum, dass die teilnehmenden Schüler nun besser über das Internet Bescheid wissen; sie sollen auch die anderen Schüler an unserer Schule über das World Wide Web und alles, was es im Umgang mit und bei der Nutzung des Internets zu beachten gilt, aufklären. Die Blocktage (im kommenden Jahr) sind dazu eine perfekte Möglichkeit: Hier können die SMEPer für Schülergruppen Workshops veranstalten und im Rahmen dieser das ihnen vermittelte Wissen an ihre Mitschüler weitergeben.

Ganz offiziell wurden alle SMEP-Seminarteilnehmer am Ende ihrer Ausbildung ausgezeichnet. In Anwesenheit eines Fotografen und unserer Schulleiterin Frau Ferrari hielt jeder Medienmentor einen einminütigen Vortrag zu einem vorher selbst gewählten Thema. Anschließend hatten Schule und Medienmentoren die Gelegenheit, sich bei Herrn Brauchler und dem Team vom Landesmedienzentrum für die professionelle Ausbildung zu bedanken. Auch an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön.

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