Gesucht? – Gefunden! – Das ‚neue‘ Fundbüro am Bergstraßen-Gymnasium

Ist dein Englischbuch verschwunden und du hast keine Ahnung wo du noch suchen sollst? Oder hast du eine fremde Sporttasche gefunden, kannst aber nicht herausfinden, wem sie gehört? – Dann ist das ein klarer Fall für das Fundbüro.

Seit Frau Wachall die neue Leiterin des Fundbüros ist, gibt es einen eigenen Fundbüro-Raum: Nr. 1.63. Hier sind die Fundsachen nach den Monaten sortiert, in denen sie gefunden wurden. Der Raum ist in den großen Pausen geöffnet, wenn es durch einen Elternbrief oder durch den Vertretungsplan angekündigt wurde.

Man kann sich, wenn man etwas verloren oder etwas gefunden hat, an den Hausmeister, an irgendeinen Lehrer oder direkt an Frau Wachall wenden. Frau Wachhalls E-Mail-Adresse lautet wachall@gyhe.de. Daneben kann man gefundene Gegenstände auch einfach in die Wertsachenkiste im Foyer (neben der Bäckertheke) legen. Dort ist auch die erste Anlaufstelle zum Suchen, wenn etwas gerade erst verloren gegangen ist. Gefundene Wertsachen (Geldbeutel, Schlüssel, Handys) sollte aber man nicht in diese Kiste tun, sondern dem Hausmeister geben.

Inzwischen gibt es auch einen Aushang mit Fotos der Gegenstände, die im Fundbüro auf ihren rechtmäßigen Besitzer warten. Dieser hängt am Ausgang des Foyers in Richtung BIZtro. So könnt ihr auch dann, wenn das Fundbüro nicht geöffnet ist, schon einmal abchecken, ob das von euch Gesuchte im Fundbüro vielleicht schon auf euch wartet.

Das Witzigste, das gefunden wurde seit Frau Wachall sich um das Fundbüro kümmert, war übrigens eine Tasche mit Ultraschallbildern eines ungeborenen Babys. Wenn es größer ist, wird es sich vielleicht auch an das Fundbüro wenden. 😉

SiN

Nachtrag: Man mag es kaum glauben, aber selbst das Fundbüro ist auf der Suche! – …und zwar nach Schülerinnen die in Klasse 8 oder höher sind und Lust haben, Frau Wachall bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Für weitere Infos und bei Interesse wendet euch einfach an Frau Wachall. 🙂

 

Advertisements

14: Schule mit Zukunft: Aktivitäten und Events

Im Rahmen des Schulneubau-Projektes unter der Leitung von INNOKI ging es unter anderem auch um ein Thema, das vor allem für uns Schüler interessant scheint: Aktivitäten und Events!

Was passiert dann eigentlich, wenn die Lehrer über Ausflüge und Schul-Veranstaltungen reden. Wird dort über mögliche Reiseziele diskutiert? Worum es dabei genau ging, erfahrt ihr bei uns:
Zunächst einmal haben die Lehrer sich natürlich nicht über Ausflugsziele unterhalten, da die für die Planung des Schulneubaus zunächst keine Rolle spielen. Sie haben sich vielmehr überlegt, welche Events von Seiten der Lehrer und aber auch der Schüler und deren Eltern gewünscht werden und welche räumlichen Bedürfnisse sich daraus ergeben. Ein Thema waren zum Beispiel spezielle Probenräume für die Theater-AG oder andere spezielle Räumlichkeiten für die vielen AGs der Schule.

Um ihre Ideen besser präsentieren zu können, fertigte die Gruppe, in der vom Bergstraßen-Gymnasium Herr Breitling, Frau Pier und Marc Müller mitarbeiteten, ein Modell an. Mit diesem veranschaulichten sie zum Beispiel eine mobile Bestuhlung für einen Theaterraum und die dazugehörige Bühne.

Das Modell der Arbeitsgruppe „Aktivitäten und Events“ zeigt den Entwurf einer möglichen, vielseitig nutzbaren Bühne.

Die Gruppenarbeit während des Projekts wurde von Vielen als sehr positiv und weiterführend beschrieben, auch die nach etwas Startschwierigkeiten doch gelungene „Design-thinking“-Methode wurde durchweg gelobt. So fand zum Beispiel ein Lehrer, dass diese Methode „sich im Verlauf des Projektes als sehr positiv und sinnvoll“ herausstellte und zu guten Ergebnissen und tollen Ideen geführt hat.

Was jetzt von den einzelnen Ideen für neue Räumlichkeiten umgesetzt wird, bleibt abzuwarten. Wir sind gespannt!

JaT

7: Schule mit Zukunft – Pausen und Erholung – ist das in der Schule überhaupt möglich?

Bei den Planungsarbeiten zum Thema Pausen und Erholung der neuen Schule ging – passend zum Thema 😉 – alles ruhig und entspannt zu. Das Team, bestehend aus Tatjana (INNOKI-Coach), Luise, Lynn, Claas, Simon, Frau Ferrari und Herrn Odema, konnte in dieser angenehmen Atmosphäre viele gute Ideen entwickeln.

Die Gruppe hatte sich als Ziel gesetzt, die Schule so zu gestalten, dass sich jeder Schüler am Abend auf den nächsten Schultag freut. Denn wer gerne zur Schule geht, der lernt nicht nur lieber, sondern auch besser.

Folgende wichtige Punkte kristallisierten sich im Laufe der fünftägigen Arbeit im Kernteam heraus:

Um Schulveranstaltungen wie Konzerte, Theateraufführungen oder Vorträge im eigenen Schulgebäude durchführen, aber auch um sich dort sonst aufhalten zu können, soll das neue Schulgebäude eine größere und geräumigere Aula haben.

Für ein schnelles Umräumen der Möbel sowohl in der Aula, als auch in anderen Räumen, soll es mobiles Mobiliar gebe. So sollen z. B. Rollen es ermöglichen, schnell von einer Bestuhlung auf eine große Freifläche umzustellen. Damit die Möbel nicht wegrollen, gibt es Bremsen zum Feststellen.

Es gab den Wunsch einen Pool zu bauen, doch diese Idee kann man leider nicht umsetzen. Stattdessen soll aber ein Brunnen auf dem neuen Pausenhof plätschern. Eher unwahrscheinlich ist auch, dass es muschelförmige Sitzecke geben wird, da zu befürchten ist, dass es dann Streit um die Plätze gibt. Aber es soll zumindest überdachte Sitzmöglichkeiten auf dem Schulhof geben, die auch bei Wind und Wetter genutzt werden können. So kann man frische Luft schnappen und bleibt trotzdem schön trocken.

Um dem Wunsch nach mehr Bewegung in den Pausen gerecht zu werden, hat man überlegt einen Fahrradparcours und einen Fußballplatz zu bauen. Darüber hinaus soll ein Ruheraum gebaut werden. All diese Ideen wurden in einem Modell umgesetzt und vorgestellt. Die Gruppe war sehr zufrieden mit dem Modell, denn jeder konnte eine ihm wichtige Idee mit einbringen.

Das Modell eines möglichen neuen Schulhofs. Platz zum Toben und Bolzen, aber auch zum Arbeiten – und natürlich zum Entspannen.

Auch wenn viele von uns dies alles sicherlich nicht mehr miterleben werden, so können sich doch zumindest alle zukünftigen Schüler des Bergstraßen-Gymnasiums auf die neue Schule freuen, denn ein paar der tollen Ideen werden doch bestimmt ihren Weg vom Reißbrett in die Realität finden.

CoB

Neues Gesicht Nummer 3: Herr Weber

Neuer Lehrer Nummer drei am Bergstraßen-Gymnasium ist Herr Weber. Im Interview stand er Essovale Tchagbele Rede und Antwort.

BIZareNews: Vielen Dank für das Interview. Meine erste Frage lautet: Wie und warum sind Sie Lehrer geworden?

Herr Weber: Ich wusste lange nicht, ob ich Lehrer werden soll, denn ich wollte gerne Journalist, aber auch Arzt werden. Dann habe ich ein Praktikum gemacht und danach war mir klar: Alles klar – ich will Lehrer werden. Allerdings war noch fraglich, für welche Fächer. Da ich schon früher Deutsch und Geschichte als Leistungskurse hatte, wusste ich: Das macht mir Spaß. Dann habe ich angefangen zu studieren, erfolgreich zum Glück und es hat mir sehr viel Spaß gemacht.

BIZareNews: Sind Sie früher gerne in die Schule gegangen?

Herr Weber: Das klingt ein bisschen wie ein Streber, aber ich bin wirklich gerne in die Schule gegangen und je älter ich wurde umso mehr Spaß hatte ich.

BIZareNews: Und was war Ihr Lieblingsfach?

Herr Weber: Mein Lieblingsfach war eigentlich schon immer Geschichte.

BIZareNews: Und was war Ihr nervigstes Fach?

Herr Weber: Das Fach in dem ich am schlechtesten war und das mir überhaupt keinen Spaß gemacht hat war Physik – und dann noch Latein.

BIZareNews: Haben Sie ein Haustier?

Herr Weber: Ich hatte ein Haustier, eine schokobraune Labradorhündin namens Mali. Aber die gibt es jetzt leider nicht mehr.

BIZareNews: Was machen die Lehrer eigentlich im Lehrerzimmer?

Herr Weber: Im Lehrerzimmer wird natürlich vor allem gearbeitet und es werden Gespräche geführt über Klassen, über Schüler – es wird sich ausgetaucht. Aber natürlich muss auch Raum sein für private Gespräche. Da wird z. B. bei einem Kaffee über das letzte Wochenende oder über die Ferien gesprochen.

BIZareNews: Reden Sie da auch über uns?

Herr Weber: Ja.

BIZareNews: Was wäre eine Alternative gewesen, wenn sie kein Lehrer geworden wären?

Herr Weber: Also dann wäre ich, wenn du mich heute fragen würdest, wahrscheinlich am allerliebsten Arzt geworden.

BIZareNews: Haben Sie viel Freizeit als Lehrer?

Herr Weber: Es hängt davon ab, zu welcher Zeit du mich fragst. Wenn Schule ist, dann habe ich eher wenig Freizeit. In den Ferien kann man es sich ein bisschen einteilen.  Wir haben oft viele Korrekturen können dann aber selbst entscheiden, an welchem Tag wir was machen.

BIZareNews: Braucht man einen Schnitt von 1,0 im Abitur um Lehrer  zu werden?

Herr Weber: Nein. Ich bin zwar nicht schlecht gewesen, aber einen Schnitt von 1,0 hatte ich nicht. Man kann natürlich auch mit 1,0 Lehrer werden.

BIZareNews: Ein zweier Schnitt reicht auch?

Herr Weber: Ja. Es geht nicht darum, ob man besonders intelligent ist, sondern um den Umgang mit Menschen.

BIZareNews: Verraten Sie uns, was für einen Schnitt Sie hatten?

Herr Weber: 1,5.

BIZareNews: Na das war doch auch nicht schlecht. – Vielen Dank für das Interview!

Herr Weber: Gerne! Es hat sehr viel Spaß gemacht.

EsT

Noch mehr neue Gesichter: Frau Kirchgässner im Interview

Auch Frau Kirchgässner, die katholische Religion unterrichtet, ist neu zu uns gekommen. Wir haben ihr ein wenig auf den Zahn gefühlt.

BIZareNews: Bitte beschreiben Sie sich mit drei Adjektiven.

Frau Kirchgässner: Kreativ, verlässlich, geduldig.

BIZareNews: Wie gefällt Ihnen das Bergstraßen-Gymnasium?

Frau Kirchgässner: Die Schule  macht auf mich einen offenen und bunten Eindruck: Man begegnet sich freundlich und hilfsbereit und dass gefällt mir gut!

BIZareNews: Und das Kollegium?

Frau Kirchgässner: Ich habe mich gleich willkommen und wohl gefühlt!

BIZareNews: Was haben Sie gemacht, bevor sie ans BIZ gekommen sind?

Frau Kirchgässner: Ich habe am Gymnasium in Hockenheim katholische Religion und Geschichte unterrichtet.

BIZareNews: Warum unterrichten Sie jetzt kein Geschichte mehr?

Frau Kirchgässner: Weil, hier schon viele Geschichtslehrer gibt und keiner mehr benötigt wird, dafür fehlt es an Religionslehrern.

BIZareNews: Wollten Sie früher auch schon Lehrerin werden?

Frau Kirchgässner: Ich hatte am Ende meiner Schulzeit mehrere Studien- bzw. Berufswünsche. Lehrerin zu werden war einer davon und so habe ich mich für das Lehramtsstudium entschieden.

BIZareNews: Warum haben Sie sich für das Lehramtsstudium entschieden?

Frau Kirchgässner: Während  meiner eigenen Schulzeit und darüber hinaus habe ich in meiner Pfarrgemeinde viel mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet. Mir hat es Spaß gemacht Verantwortung zu übernehmen, kreativ zu sein, neue Dinge zu lernen und mein Wissen an andere weiterzugeben. All diese Eigenschaften kann man als Lehrerin gebrauchen und dazugewinnen.

BIZareNews: Was war das lustigste, das Sie hier am BIZ  bisher erlebt haben?

Fau Kirchgässner: Oft sind es eher kleine Momente wie z. B. Wortwitze oder „Versprecher“. Schwierig da einen genauer zu benennen.

BIZareNews: Reden Sie im Lehrerzimmer über lustige Situationen aus dem Unterricht?

Frau Kirchgässner: Ich liebe gute Geschichten. Wenn ich also eine witzige Geschichte habe, die ich irgendwann mal im Unterricht erlebt habe, dann erzähle ich sie so, dass dabei niemand schlecht wegkommt. Außer ich mache mich über mich selbst lustig 😉

LuB

Neue Gesichter am Bergstraßen-Gymnasium: Frau Höckel

Auch in diesem Schuljahr sind wieder neue Lehrer/innen an unsere Schule gekommen. Eine von ihnen ist Frau Höckel. Wir haben ihr ein paar Fragen gestellt. Hier lest ihr, was sie darauf geantwortet hat. 

BIZareNews: Beschreiben Sie sich mit drei Adjektiven.
Frau Höckel: Uff – klein, neugierig, physikalisch?!

BIZareNews: Unterrichten Sie neben NwT und Physik auch noch etwas anderes?
Frau Höckel: Ja, BNT.

BIZareNews: Wie gefällt Ihnen das Bergstraßen-Gymnasium?
Frau Höckel: Recht gut, besonders das Außengelände mit den Feldern, dem Bach und den vielen Bäumen finde ich schön.

BIZareNews: Und das Kollegium?
Frau Höckel: Auch; es sind alle ganz nett.

BIZareNews: Was haben Sie gemacht, bevor Sie zu uns gekommen sind?
Frau Höckel: Ich war Lehrerin für Mathe und Physik an Waldorfschulen und davor habe ich mich mit Stromprognosen beschäftigt.

BIZareNews: Warum haben Sie von der Wissenschaft zur Waldorfschule gewechselt?
Frau Höckel: Den ganzen Tag vor dem Computer zu sitzen war nichts für mich und ich wollte schon immer was mit Kindern oder Jugendlichen machen.

BIZareNews: Dann wollten Sie früher auch schon Lehrerin werden?
Frau Höckel: Ja, aber nach der Schule wollte ich erstmals interessante Bereiche im Berufsleben erfahren.

BIZareNews: Was war das Lustigste, das Sie bisher hier erlebt haben?
Frau Höckel: Fröhliche Schüler, die im Unterricht Spaß und lustige Ideen haben.

BIZareNews: Und reden Sie über solche Situationen auch mit den anderen Lehrern?
Frau Höckel: Ja klar. Aber natürlich so, dass keiner komisch dasteht. Aber Fröhlichkeit steht immer an.

In diesem Sinne wünschen wir Frau Höckel weiterhin viele fröhliche Schüler und sagen herzlichen Dank für das Interview. 🙂

LuB

0: „Auf Wiedersehen meine Schäfchen“ – Ein Interview zum Abschied von Herrn Pump

Es ist geschafft! Die Ferien stehen unmittelbar vor der Tür. Jetzt heißt es erstmal für sechs Wochen: entspannen und erholen. Für Herrn Pump könnte dies nun dauerhaft die Devise sein. Nach vielen Jahre als Lehrer am Bergstraßen-Gymnasium verabschiedet er sich mit Beginn der Sommerferien in den wohlverdienten Ruhestand. Wie er uns in seinem Abschiedsinterview verraten hat, will er die Zeit nach der Schule aber gar nicht so ruhig angehen… 

 

Steckbrief

Alter: 65

Wohnort: Mörlenbach

Lieblingsessen: Magret de Canard

Lieblingsreiseziel: Paris

Lieblingsfach (als Schüler): Englisch

Hassfach (als Schüler): Sport

Hobbys: Geschichte

Charakter: bodenständig, sorgfältig, ehrlich

 

Interview

Warum wollten Sie Lehrer werden?

Weil ich das schon immer werden wollte. Ich habe schon als Kind immer Lehrer und Schüler gespielt.

Haben sich die Erwartungen, die Sie an das Lehrer sein hatten, erfüllt? Und würden Sie noch einmal Lehrer werden wollen?

Ja, die Erwartungen haben sich voll erfüllt und ich würde es auch noch einmal machen, denn Lehrer sein war für mich kein Job, nicht einmal Beruf, sondern ich empfinde es als Berufung.

Gab es Phasen in denen es Ihnen in Ihrem Beruf langweilig wurde?

Nein.

Erzählen Sie uns eine lustige Geschichte, die Sie hier an der Schule erlebt haben!

Ich habe mit meiner 10. Klasse über Wochen und Monate „Verres“ gelesen. Verres war ein römischer Stadthalter auf Sizilien. Über „Verres“ wurde dann eine Interpretationsarbeit geschrieben. Ein Schüler hat statt „Verres“ immer „Virus“ geschrieben und hat gedacht, „Verres“ sei nicht etwas wie eine Person, sondern wie Viren oder Bakterien. Und dann fragt man sich: Wozu war der monatelange Lateinunterricht gut, was ist überhaupt beim Schüler angekommen?

Können Sie sich noch an die schlimmste Schulstunde Ihres Lebens erinnern?

Zum einen war es eine Lehrprobe. Da habe ich meine Folie nicht mehr gefunden. Sie ist nicht mehr aufgetaucht, obwohl sie irgendwo in dem dicken Ordner war, den ich immer dabei habe. Das andere war, als ich mal bei einer 6. Klasse kurz zum Kopieren weg war, ist jemand aus dem Fenster gesprungen, da habe ich beinahe einen Herzinfarkt bekommen. Wie sich dann herausgestellt hat, war er aber gar nicht aus dem Fenster gesprungen, er hatte sich nur hinter dem Kleiderständer versteckt.

Gab es Dinge in Ihrem Beruf, die Sie im Nachhinein anders handhaben würden?

Ich würde vielleicht bei manchen Schülern strengere Noten geben, zu ihrem Vorteil eigentlich. Bei vielen wäre es, wenn ich bei 4,5 sage, dass das noch irgendwie die 4 gibt, damit er durchkommt, besser gewesen, er hätte die 5 bekommen und wäre sitzen geblieben. Das wäre für’s Leben besser gewesen, das hätte vielen gut getan. Es war ein paar Mal so…

Gibt es Dinge an dieser Schule, die Sie gerne verändern würden?

Ja, ich hätte gerne Schuluniformen, auch wenn es nicht durchführbar ist. Heute ist es zwar nicht mehr so problematisch, aber früher gab es Phasen, da haben Markenklamotten eine große Rolle gespielt und wenn sich jemand keine Markenklamotten leisten konnte, wurde er ‚gemobbt‘. Außerdem bildet es ein Zusammengehörigkeitsgefühl der ganzen Schule.

Welche Veränderungen haben Sie in Ihren Berufsjahren an den Schülern und der Schule beobachtet?

Früher bin ich in Geschichte oft ins Schleudern gekommen, durch die Fragen der Schüler. Heute komme ich nicht mehr ins Schleudern, aber die Schüler stellen auch keine Fragen mehr. Das Interesse dafür fehlt einfach, und wenn sie doch eine Frage haben, können sie es schnell googlen. Viele waren z. B. auch schon in Ägypten oder haben eine Doku bei TerraX gesehen.

Was glauben Sie, macht Sie zu einem guten Lehrer?

Ich hoffe, meine Nächstenliebe. Auf das Wort lege ich ja auch im Unterricht immer viel Wert. Das heißt nicht, dass man jeden umarmen muss, aber einfach den anderen respektieren, schätzen und das Beste für ihn wollen, dass die Menschen sich entfalten können, und man sie auf ihren eigenen Weg führt, mit dem es ihnen gut geht.

Welche Pläne haben Sie für den Ruhestand?

Ich gehe ja nicht in RUHESTAND, ich ändere meine Tätigkeit und arbeite weiter, also ich werde mich nicht auf die faule Haut legen.

 

Lieber Herr Pump, wir danken Ihnen für das Interview und wünschen Ihnen für die Zeit nach der Schule alles Gute!

KiW, cookie2903