Reisebericht: My trip to Plymouth

Alle Fünft- und Sechstklässler kennen und lieben sie: Silky, die kleine grau-blaue Kegelrobbe aus Plymouth in Großbritannien. Sie und die Schüler Sam, Lucy, Maya, Abby, Justin und Leo nehmen uns im Englischunterricht mit auf ihre Abenteuer in und um die Stadt im Südwesten Englands. Unsere Redakteurin Linda Almenäs hat sich den Handlungsort des Englisch-Schulbuchs in ihren Sommerferien live und in Farbe angesehen. Für euch berichtet sie exklusiv und natürlich auf Englisch.

In my summer holidays in August I went to Silky´s hometown Plymouth. I had a lot of fun there. Plymouth is a big city in Devon, where the Plymstock kids of our English book “Access” live. Of course, I visited all the sights. I climbed Smeaton´s tower at the Hoe, went swimming at the Lido, saw Sir Francis Drake, Drake Circus shopping mall, the citadel, the Elizabethan gardens and the Barbican. Here I ate the best ice-cream in the world. We also bought fudge and had fish and chips. At the National Marine Aquarium I met the sharks and learnt all about Plymouth Sound – they bay at Plymouth. I also took a boat trip to Cawsand Beach, where the story of the pepper smugglers in Unit 4 is set. Cawsand is a small town in Cornwall and there were lots of people on the little beach. We also looked for Abby´s house in Wembury, but it wasn´t there – or at least we didn’t find it. But the trip to Wembury was exciting because you have to drive on very small streets there and be very careful.

At last I went to Plymstock School. Plymstock School is not in the city. It´s outside in a part of Plymouth called Plymstock, close to the river Plym. The students weren´t there because – just like me – they were on holidays, but the school was open because were renovating some of the class rooms. I saw all the buildings, the classrooms, the staff room, Morph´s home the library, the cafeteria which is called “The Galley” and the gym. The school was small but nice.

Plymouth was great! The only thing I was very sad about is that the Big Wheel wasn´t there. Too bad! It was put down and shipped to France in 2013.

LiA, Fotos: privat

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Ausflug mit einer wichtigen Botschaft

Am 21.09.17 besuchten die siebten Klassen die Thorax-Klinik in Heidelberg.

Die Thorax-Klinik ist für Patienten gedacht, die nach Rauchen und Zigaretten süchtig sind. Hier versucht man den Leuten zu helfen, denn – wie wir alle durch die riesigen Aufdrucke auf den Zigarettenschachteln wissen -: Rauchen kann tödlich sein. Da die Sucht oft schon ganz früh beginnt (in der Regel bereits im Teenageralter), versucht man vorzubeugen. Deshalb werden Schulklassen eingeladen.

Unser Tag in der Thorax-Klinik begann mit einem Vortrag über das Rauchen, Zigaretten & Co. Eine überraschende Information war, dass Wasserpfeifen ungesünder sind als Zigaretten, da man beim Rauchen dieser eine größere Menge an Nikotin und an anderen ungesunden Stoffen zu sich nimmt. Die Tatsache, dass pro Jahr etwa 140.000 Menschen an ihrer Sucht sterben, stimmte die anwesenden Siebtklässler nicht nur traurig, sie schockierte auch. Denn dies bedeutet, dass pro Tag durchschnittlich 383 Menschen in Folge ihrer Abhängigkeit umkommen. Außerdem wurde im Rahmen von Studien festgestellt, dass 50 Prozent der Raucher im Alter zwischen 35 und 69 Jahren sterben. Auch in der Thorax-Klinik wird leider nicht jeder wieder gesund: Von zwölf Patienten überleben statistisch gesehen nur zwei. Ein Patient starb schon im Alter von 23 Jahren und ist somit bis heute der am frühesten gestorbene Patient.

Nach dem Vortrag hatten wir eine kleine Pause. Dann ging es weiter: Die Klassen im Saal (es war nicht nur das Bergstraßen-Gymnasium anwesend), durften bei einer Untersuchung live dabei sein. Einem Patient, der früher Raucher war, wurden winzige, kaum sichtbare Proben aus der Lunge entnommen. Durch seinen Zigarettenkonsum hatte er sehr schweren Husten mit starker Schleimbildung bekommen und wurde vom Arzt an die Thorax-Klinik weitergeleitet. Zu sehen, wie ihm die Instrumente in die Lunge geschoben wurden, war für uns alle kein schöner Anblick – hoffentlich aber eine gute Abschreckung, die uns davon abhält, selbst mit dem Rauchen anzufangen.

Nach der Live-Übertragung, war das Patientengespräch an der Reihe. Eine 70-jährige Frau sprach offen über ihre Sucht: Sie hatte mit etwa 15 Jahren angefangen zu rauchen. Obwohl die erste Zigarette, wie sie klarstelle, „scheußlich schmeckte“, wurde sie schon sehr bald abhängig. Ihr höchster Tagesbedarf lag schließlich bei 40 Zigaretten. Nach einiger Zeit bekam sie starken Husten und noch dazu Röcheln. Es wurde festgestellt, dass dies eine Folge ihres hohen Zigarettenkonsums war. Außerdem entdeckten die Ärzte einen bösartigen Tumor an der Wirbelsäule, der nicht entfernt werden konnte, da die Frau nach der Behandlung querschnittsgelähmt gewesen wäre. Schließlich erzählte sie von ihrer damals 16-jährigen Tochter, wie sie von einer Party kam, auf der ihre Freunde anfingen zu rauchen. Dazu sagte die Frau: „Es ist viel mutiger ‚Nein‘ zu einer Zigarette zu sagen, als sie anzunehmen. Es tut mir leid, dass ich diesen Mut nicht hatte.“ Die Patientin ist immer noch süchtig, doch ihr Tagesbedarf ist inzwischen auf drei bis vier Zigaretten gesunken. Ein letzter Appell an alle war: „Fangt erst gar nicht an!“

Mit dieser eindringlichen Botschaft ging unser Ausflug zu Ende.
Für alle, denen das noch nicht genug Argumente waren, die Finger vom Glimmstängel zu lassen, hier noch ein Grund, warum der Griff zur Zigarette nicht lohnt: Zigaretten sind teuer. Als Raucher ver(sch)wendet man für seine Sucht pro Jahr etwa 2555 Euro. Das sind 240 Euro im Monat.­

FaT & IlB

1: Hier gibt’s was gegen Langeweile: Ausflugsideen für die Sommerferien

Falls ihr nicht vorhabt, in den Ferien länger in den Urlaub zu fahren, oder euch in den sechs Wochen einfach mal langweilig wird, haben wir heute einige Ausflugsideen für euch.

 

Lasertag spielen

Unser erster Tipp ist es, sich mit ein paar Freunden (oder der Familie?) auf den Weg zu einer Lasertag-Arena zu machen.

Die nächste Arena liegt in Weinheim (http://s3-arena.de/lasertag/). Etwas weiter entfernt sind die Arenen in den Mannheim (http://www.world-of-lasertag.de/mannheim/lasertag-mannheim-spielen) und Heidelberg (http://www.world-of-lasertag.de/heidelberg/lasertag-heidelberg-spielen). Das High-Light bildet die Lasertag-Arena in Darmstadt (http://www.lasertag-darmstadt.com).

Sie ist mit über 1450 Quadratmetern eine der größte ihrer Art in Deutschland.

 

Sommerrodelbahn fahren

… macht auch viel Spaß und ist deshalb unser nächster Tipp.

Eine der nächstgelegenen ist die Sommerrodelbahn in Wald-Michelbach. Auch wenn sich die Anreise dorthin ohne Auto zugegeben, eher schwierig gestaltet, lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall: Neben einer der (meiner Meinung nach) besten Sommerrodelbahnen, gibt es hier ein Kiosk, das sowohl Pommes als auch Eis im Angebot hat, sowie einen Spielplatz und ein Spielhaus, was natürlich vor allem interessant ist, wenn ihr mit kleinen Geschwistern unterwegs seid. Eine Fahrt kostet hier für einen Erwachsenen übrigens 3 Euro.

 

In den Kletterwald gehen

Eine weitere Idee, ist ein Besuch im Kletterwald.

Der Kletterwald Wald-Michelbach liegt nicht mal zwei Minuten zu Fuß von der Sommerrodelbahn entfernt, sodass man theoretisch Sommerrodelbahn- und Kletterwaldbesuch verbinden kann. Aber da es, wie eben schon erwähnt, nicht ganz so einfach ist, ohne Auto nach Wald-Michelbach zu kommen, würde ich euch eher den Kletterwald in Viernheim empfehlen (http://www.kletterwald-viernheim.de). Hier gibt es zwölf verschiedenen Parcours; das High-Light bildet der „Annapurna“-Parcours mit Tarzansprung.

Ein Besuch im Viernheimer Kletterpark für zwei Stunden kostet unter der Woche 9,90 Euro. Informiert euch auf der Internetseite, was ihr beachten müsst (Sicherheitsregeln, Aussichtspflicht etc.). Ich bin mit meiner Klasse einmal mit dem Fahrrad hingefahren, so erspart man sich, wenn man kein Auto hat, die (eher komplizierte) Bus-bzw. Bahnfahrt, und die ca. 12 Kilometer sind mit dem definitiv Rad machbar.

 

Ladenburg

Allen, die Lust auf ein bisschen Kultur haben, kann ich Ladenburg definitiv empfehlen.

Es ist mit der Bahn bequem zu erreichen und hat eine sehr schöne Altstadt, außerdem gibt es hier auch diverse Grünanlagen, wie beispielsweise den „Grünen Ring“.

Ladenburg existierte schon zur Zeit der alten Römer unter dem Namen „Lopodunum“, dementsprechend findet man in Ladenburg Reste einiger alten römischen Gebäude, wie zum Beispiel eines Forums mit Basilika. Mehr zur historischen Vergangenheit Ladenburgs kann man im „Lobdengau-Museum der Stadt Ladenburg“ erfahren.

 

Ins Kino gehen

Es ist, zugeben, ein eher seltsamer Tipp, sich bei schönem Wetter in einen dunkeln Kinosaal zu hocken, aber es kann sich wegen der Filme auf jeden Fall lohnen und außerdem ist es manchmal auch ganz angenehm, um der Hitze zu entkommen.

Momentan läuft in der „Brennnessel“ unter anderem „Begabt – die Gleichung eines Lebens“. Im Sommerkino – im Rahmen dessen der Eintritt nur 5,50 Euro kostet – laufen außerdem beispielsweise „Girl on the Train“, sowie „Willkommen bei den Hartmanns“. Das „Moderne Theater Weinheim“ hat momentan unter anderem „Ich einfach unverbesserlich 3“ und „Spiderman – Homecoming“, beide sowohl in 2D und in 3D, sowie „Das Pubertier“ im Angebot.

 

An den See gehen

… ist eigentlich kein wirklicher Tipp, da es sowieso jeder auf dem Schirm hat, aber der Vollständigkeit halber muss er doch mit auf diese Liste.

Also: Einfach zum See laufen, fahren, was auch immer, sich einen schönen Schattenplatz suchen und den ganzen Tag nichts anders machen, als schwimmen, Eis essen und entspannen 🙂

 

Ich hoffen, dass sich auf dieser Liste auch ein paar Dinge befinden, die ihr vielleicht nicht so richtig auf dem Schirm hattet, und dass ihr jetzt ein paar neue Ideen für die Sommerferien habt.

Ganz viel Spaß beim Ausprobieren! 🙂

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Sylt, die Insel der …

… Dünen, Wetterschwankungen und das Ziel der siebten Klassen des Bergstraßen-Gymnasiums 🙂

Nun seid ihr dran mit dem Verreisen; wie seit über 40 Jahren geht es für euch siebten Klassen auf große Fahrt nach Sylt. Damit ihr gut gerüstet aufbrechen könnt, folgen hier ein paar Tipps und Informationen von uns ehemaligen Sylt-Fahrern:

Anreise und Proviant:

Zwischen eurer Abfahrt und eurer Ankunft auf Sylt liegen mehr als neun Stunden Fahrzeit. Allerdings müsst ihr als Gäste der Deutschen Bahn (die ja berühmt für ihre Pünktlichkeit ist ;-)) immer mit Verspätungen rechnen. Ein Beispiel: Alleine auf der Strecke zwischen Frankfurt und Hamburg standen wir eine Dreiviertelstunde irgendwo mitten in der Pampa. Darum nehmt am besten viel zu essen (z.B. belegte Baguettes) und vor allem viel zu trinken mit (gerade im Sommer kann es in den Zügen extrem heiß werden, v. a. mit so vielen Schülern). Doch auch die längste Zugfahrt ist irgendwann zu Ende und man erreicht mehr oder weniger müde den Bahnhof von Westerland. Wer gedacht hat: „Endlich sind wir da“, hat sich getäuscht. Vor euch liegen noch knapp 45 Minuten Busfahrt bis zur Jugendherberge Mövenberg in List (zur Jugendherberge), umgeben von viel (schöner) Natur.

Wichtige Facts zur Jugendherberge (die hier aber auch hier nachschauen könnt :-)):

  • Es gibt Mehrbettzimmer mit Hochbetten, einem Waschbecken, einem Tisch mit mehreren Stühlen und bei jedem Bett eine Steckdose
  • Die Jugendherberge verfügt im Empfangsraum und im Speisesaal über einen WLAN-Anschluss. Dieser kostet pro Tag (= 24h) einen Euro (Stand: 1.Juli 2016). (Das kann sich natürlich geändert haben)
  • Sowohl Frühstück als auch Abendessen gibt es in Buffet-Form, und sind genießbar und auch lecker!!! Man kann es also ohne eigene Mikrowelle und Tiefkühlpizzen aushalten. Nach dem Frühstück könnt ihr euch Lunchpakete machen und eure Trinkflaschen auffüllen.

Tipps für die Packliste:

  • Kleidung für alle Wetterlagen (auch im Hochsommer kann es kalt (15 °C) und stürmisch werden)
  • Bade-/Duschhandtuch
  • Schuhe (ebenfalls für alle Wetterlagen), z.B. Turnschuhe, Flip-Flops
  • Sonnenschutz
  • Insektenschutz
  • Mehrfachstecker (falls ihr alle gleichzeitig eure Elektronik aufladen wollt)
    !!!Achtung! – Dänisches Netz in den meisten Teilen der Jugendherberge!!!
  • Hygieneartikel

 

Ausflüge:

Natürlich können wir euch nicht versprechen, dass ihr alle Sachen macht, die ihr hier lesen könnt, da das eure Klassenlehrer entscheiden werden, aber hier ein paar Einblicke in das, was möglich ist:

  • Besichtigungen und Freizeit in den Städten List und Westerland
  • Wattführung
  • Besuch des Naturgewalten Museums in List
  • Dünenwanderungen (Die Landschaft von Sylt ist herrlich!)
  • Strandolympiade (Spaß ist vorprogrammiert!)
  • Schwimmen und Sonnen am Strand (Entspannung pur!)

Egal was ihr auf Sylt machen werdet: Es ist eine extrem geile Zeit und etwas ganz Besonderes. In den ersten Tagen nach der Klassenfahrt wird man vor allem die gute Luft und die Landschaft vermissen. Also, ganz viel davon in euch aufsaugen 😉

Viel Spaß und gute Reise!

Text und Fotos: JaT

Lernort Bauernhof – Das etwas andere Klassenzimmer

Woher kommt unser Essen, was ist eigentlich drin und wie wird es hergestellt? Wie kommt das Küken ins Ei und wie kommt es da wieder raus?

In Baden Württemberg wird das Landesprojekt „ Lernort Bauernhof“ von den Landjugendverbänden mit Unterstützung des Landes Baden Württemberg für Schulen angeboten.  Lehrer haben die Möglichkeit, mit ihren Klassen passend zum Unterrichtsthema im Lehrplan, qualifizierte landwirtschaftliche Betriebe zu besuchen. Verschiedene Projekte passen zum Lehrplan der Klassen 3-12.

Auch bei uns in der Region  gibt es Landwirte, die an dem Projekt teilnehmen: In Laudenbach macht der Hof Weidengarten an dem Projekt mit. Auf diesem Hof steht nachhaltige Landwirtschaft im Vordergrund. Im Ackerbau wird auf den Einsatz von Herbiziden (Unkrautbekämpfungsmittel) verzichtet. Die Tiere bekommen keine genveränderten Futtermittel und werden artgerecht gehalten, auf Massentierhaltung wird bewusst verzichtet.

Ihr habt Interesse, und wollt mit eurer Klasse an diesem außergewöhnlichen Projekt teilnehmen? Dann sprecht mit eurem Lehrer. Für weitere Infos, klickt euch rein auf www.lob-bw.de oder fragt persönlich beim Landwirt vor Ort, z.B bei Hof Weidengarten, Weschnitzsiedlung 7 in Laudenbach.

CoB

Im Land der Tulpen, Holzschuhe und Grachten – Ein Bericht zum diesjährigen Hollandaustausch

Seit einigen Jahren gibt es an unserer Schule die Möglichkeit am Hollandaustausch teilzunehmen. Dieses Angebot gilt für die Klassen 9 und 10. Ich persönlich habe in beiden Jahren teilgenommen, da es mir so gut gefallen hat. Im November 2016 haben uns die Holländer hier in Hemsbach besucht und wir haben gemeinsam Verschiedenes unternommen. So zeigten wir unseren holländischen Gästen an einem Tag z. B. Heidelberg oder verbrachten einen Nachmittag gemeinsam beim Bowling. Im März 2017 ging es für uns nun zum einwöchigen Gegenbesuch nach Silvolde. Silvolde ist ein kleiner Ort an der holländisch-deutschen Grenze, ganz in der Nähe von Doetinchem.

Nach einer ca. 4,5-stündigen Busfahrt kamen wir am späten Samstagnachmittag in Silvode an und wurden in unseren Gastfamilien herzlich aufgenommen. Den restlichen Abend und den Sonntag gestalteten unsere Austauschpartner für und mit uns. Meine Gastschwester und ich, zum Beispiel, gingen sonntags mit anderen Deutschen und ihren Gastgeschwistern ins Kino (In den Niederlanden werden die meisten Filme auf Englisch (ggf. mit niederländischen Untertiteln) gezeigt.) und erkundeten danach noch ein wenig die Stadt.

Am Montagmorgen ging es mit dem Fahrrad in die Schule der Holländer, das Almende College. Da dieses ein sehr großes Einzugsgebiet hat und manche Schüler bis zu 15 km von der Schule entfernt wohnen, hatten zumindest einige von uns somit schon gleich am Morgen ihr erstes Fitnessprogramm. Insbesondere diejenigen unter uns, die in diesem Jahr zum ersten Mal am Austausch teilnahmen, waren beeindruckt von dem modernen Gebäude und der guten Ausstattung der Schule.

Neben uns hatte die Schule zu dieser Zeit auch noch Austauschgäste aus Dänemark, Spanien, Polen und Finnland. Zunächst wurden wir von den holländischen und unseren beiden deutschen Lehrern – Herr Steinmüller und Frau Schneider – in die Woche und das Programm eingeführt. Gemeinsam mit allen anderen ausländischen Gruppen fand anschließend eine offizielle Begrüßung durch die Schulleiterin sowie eine Präsentation mit Bildern von den Besuchen der Holländer bei ihren Gästen im Herbst des Vorjahres in der Aula statt. Danach durften wir mit unseren Gastgeschwistern unser Wissen zu den verschiedenen Gastländern unter Beweis stellen. Bei dem Quiz gaben wir unsere Antworten mittels einer Handy-App (Ja, Handys sind in der Schule dort nicht verboten und im ganzen Gebäude ist freies Wifi verfügbar.) ab und konnten den Kampf um den ersten Platz, der mit jeder Frage spannender wurde, live verfolgen. Nach dem Quiz standen ein paar Spiele, die erneut unsere Holländer geplant hatten, auf dem Programm. Nachmittags ging es zum Bowlen, Lasertag und Dart. Den Abend verbrachten wir bei einem Kino-Abend in der Schule.

Alle Holländer der 9. Jahrgangsstufe müssen am Austauschprogramm teilnehmen und im Rahmen dessen an einem Projekt arbeiten, das in Form einer Präsentation dokumentiert wird. Aus diesem Grund war der Dienstag für unsere Projektarbeit vorgesehen. Es gab bereits Gruppen und jede Gruppe hatte sich ein anderes Thema überlegt. Wir waren erneut zu sechst. Als Gruppe fuhren wir in die Stadt Gouda. Unsere Partner hatten einen Workshop in der Stroopwafel-Bäckerei organisiert. Uns wurde gezeigt, wie die süße Leckerei (zwei dünne runde Waffeln mit Sirup dazwischen) hergestellt wird und wir durften auch selbst Stroopwafels backen. Nach dem Workshop hatten wir noch Zeit in Gouda und konnten somit das gute Wetter genießen.

Am Mittwoch stand unser Wochenhighlight Amsterdam an. Zeitig fuhren wir mit dem Bus los und in Amsterdam warteten tolle Programmpunkte auf uns. Wir besuchten als erstes das Amsterdam Dungeon – eine Kombination aus Museum, Theater und Geisterbahn – in dem wir etwas über die dunklen Seiten der Geschichte Amsterdams, wie Folter, Hexenverfolgung und Pestepidemie lernten. Nach circa einer Stunde Freizeit trafen wir uns wieder zu einer Bootsfahrt auf den Kanälen, den sogenannten Grachten, Amsterdams. Auf dieser Tour erhielten wir einen guten Eindruck der Stadt und ihrer Sehenswürdigkeiten. Anschließend fuhren wir einmal durch die Stadt, um uns das berühmte Rijks-Museum anzusehen, bevor wir noch eine letzte Stunde Freizeit genießen konnten.

Am Donnerstagvormittag waren wir in der Schule, um die Präsentationen zu unseren Projekten zu erstellen. Je nach Gruppe ging es zum Mittagessen wieder zu unserem Partner nach Hause oder man blieb in der Schule. Am Abend hielten wir dann unsere Präsentationen vor den Gastfamilien und Freunden. Noch vor den Präsentationen jedoch, durften wir alle zusammen etwas essen. Jede Gastfamilie hatte dazu etwas mitgebracht. Nach den Präsentationen ging es ins „Centrum“ – eine Kneipe in Silvolde – wo wir mit dem gesamten Austausch unseren letzten Abend feierten.

Am Freitagmorgen war es Zeit Abschied zu nehmen und wieder nach Hause zu fahren. Wir hatten eine wunderschöne Woche mit vielen tollen Erlebnissen und Highlights.

Ich persönlich fand den Austausch sehr schön, da es interessant ist, mal eine Woche im Leben eines anderen mitzuerleben: Man lernt die Familie und Freunde kennen, erfährt vieles über ihre Gewohnheiten und Kultur und verbessert sein Englisch. Das ist, finde ich, mit das Beste, dass, um sich mit seinem Partner verständigen zu können, Englisch gefragt ist. Es besteht nämlich ein sehr großer Unterschied, dazwischen einen Satz auf Englisch im Unterricht zu sagen und die Sprache wirklich im Alltag zu gebrauchen. Ich kann den Austausch nur weiterempfehlen und würde, wenn ich könnte definitiv wieder dran teilnehmen. 🙂

 Gastbeitrag von Emelie Jung, Klasse 10c

Schlittschuhlaufen – Klappe die 2te

Am 17. Januar 2017 war es wieder so weit: Das alljährliche Schlittschuhlaufen für die Unterstufe stand an.

Gegen Viertel vor zwei  ging es mit über 60 Schülern in Richtung Heddesheim-Hirschberg. Dort angekommen galt es noch einen halbstündigen Fußmarsch zurückzulegen. Aber schließlich war auch dieser Weg bezwungen und die (ersten) Gehversuche auf dem Eis konnten beginnen. Alle hatten großen Spaß und viel zu schnell war es schon wieder Zeit, sich auf den Rückweg zu machen: zu Fuß zum Bahnhof und dann mit dem Zug zurück nach Hemsbach.

Die SMV freut sich, dass die Aktion so ein starkes Interesse bei den Unterstüflern und auch bei den Teilnehmern der VKL-Klassen gefunden hat und der Ausflug so gelungen war.

Ein Dankeschön an dieser Stelle nochmal an Frau Holland-Cunz, Frau Helmling und Herrn Seelieb, die diesen Ausflug (in ihrer Freizeit) begleitet haben.

 

Marie Wigand, Mitglied der SMV