15: Dresscode hell oder dunkel? – Oder: Wie kleide ich mich verkehrssicher

Am 7. Dezember 2017 wurde am Bergstraßen-Gymnasium Hemsbach ein Fahrrad-Check für die fünften bis siebten Klassen durchgeführt. Die Verkehrs AG des Bergstraßen-Gymnasiums achtete genau auf alle Details, denn sie kontrollierten alle Fahrräder der ungefähr 270 Kinder. Daneben wurde mit Herrn Fröhlich, einem Experten des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), auch über den Straßenverkehr gesprochen.

In der dunklen Jahreszeit morgens mit dem Fahrrad in die Schule zu fahren oder zu laufen ist nicht gerade ungefährlich. Wie kleide ich mich also am besten, damit mich die Autofahrer im Dunkeln sehen? Wie mache ich mit Lichtern auf mich aufmerksam?

Zur Veranschaulichung hatte Herr Fröhlich einen Dunkeltunnel dabei. Das ist ein ungefähr 5m langer Tunnel, der, wie der Name schon sagt, dunkel ist. In diesen Tunnel konnten die SchülerInnen hinschauen. Als Herr Fröhlich alle Kinder zusammen trommelte, wurde besprochen, was zu sehen war. Alle waren sich einig, dass sie eine hell gekleidete Puppe auf einem Fahrrad mit Reflektoren gesehen hatten. Als Herr Fröhlich fragte: „Ja und was ist mit der anderen Puppe?“, da rätselten die Kinder erst einmal. „Welche andere Puppe?“ „Da war doch gar keine Puppe.“ Aber doch tatsächlich: Als sie noch einmal nachsahen, saß da eine dunkeln gekleidete Puppe auf einem Fahrrad. Aufgrund ihrer dunklen Kleidung war sie im schwarz des Tunnels jedoch kaum bis gar nicht zu erkennen gewesen.  Allen wurde so schlagartig klar: Ab sofort werde ich mich morgens immer hell anziehen. Herr Fröhlich lachte, denn er hatte sein Ziel erreicht.

 

Und so empfanden Schüler und Lehrer die Veranstaltung:

Frau Helmling: „Ich finde es sehr wichtig, dass die Kinder lernen, wie wichtig es ist, dass man vor allem morgens und abends richtig gekleidet ist und weiß, wie man auf sich aufmerksam machen kann, damit die Autofahrer einen sehen.“

Anabel: „Ich fand es sehr informativ, denn ich wusste nicht, dass Autofahrer einen nicht sehen können, wenn man sich dunkel kleidet.“

                                                   JaM

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Bergstraßen-Gymnasium geht wieder an den Start bei „Jugend forscht“ (updated)

Es ist wieder so weit: auch dieses Jahr nimmt das Bergstraßen-Gymnasium beim Wettbewerb „Jugend forscht“ teil. – „Jugend forscht“ – klar hat man davon schon einmal gehört oder gelesen, aber was genau verbirgt sich eigentlich hinter diesem Wettbewerb?

 

Was ist „Jugend forscht“?

„Jugend forscht“ (kurz „Jufo“) ist ein Wettbewerb in den Bereichen Naturwissenschaft und Technik. Konkret unterscheidet man zwischen den Fachgebieten Chemie, Mathematik/Informatik, Physik, Biologie, Arbeitswelt und Geo- und Raumwissenschaften. So lange man unter 15 Jahre alt ist nimmt man nicht bei „Jugend forscht“ sondern in der Sparte „Schüler experimentieren“ teil.

 

Wie funktioniert „Jugend forscht“?

Als allererstes findet der Regionalwettbewerb statt. Dort wird jede eingereichte Arbeit zugelassen, die nicht gegen die Regeln verstößt. Das bedeutet, dass man die eingereichte Arbeit in die oben genannten Kategorien einordnen können muss. Wenn man als Gruppe antritt – was ebenfalls möglich ist -, darf diese höchstens aus drei Personen bestehen. Es werden keine Themen vorgegeben, man darf sich also eins aussuchen. Lediglich Arbeiten zu rein sozial- und geisteswissenschaftlichen Themen sind nicht zugelassen.

 

Wie melde ich mich bei „Jugend forscht“ an?

Wenn man ein Thema hat (was manchmal ganz schön lange dauert ;-)), meldet man sich online auf der Website von „Jugend forscht“ an. Dort kann man auch einen Betreuer (Lehrer) angeben. An unserer Schule sind Herr Ellwanger und Frau Bayer die wichtigsten Ansprechpartner für „Jugend forscht“. Sie betreuen, u. a. in der „Jugend forscht“-AG die Teilnehmer während der Arbeit an ihrem Projekt. Bei der Online-Anmeldung wird auch bereits eine Kurzfassung der Arbeit benötigt (Zusammenfassung). War die Anmeldung erfolgreich, erhält man noch eine ganze Reihe von E-Mails und Briefen, bis der Wettbewerb dann endlich ansteht.

 

Wie werden die Projekte bei „Jugend forscht“ bewertet?

Für die Tage des Wettbewerbes (es sind zwei) sollte man das Protokoll (also die Ergebnisse der durchgeführten Versuche), sämtliche Materialien und Plakate für den Stand vorbereiten. Jedes Fachgebiet hat eine eigene Jury. Die Jury kommt zum Stand, bewertet die Plakate, auf denen man sein Projekt und die Ergebnisse präsentiert sowie die mündliche Präsentation. Die Regionalsieger qualifizieren sich für den Landeswettbewerb. Bei diesem entscheidet wieder eine Jury und die Sieger nehmen schließlich am Bundeswettbewerb teil.

 

Welche Preise kann man bei „Jugend forscht“ gewinnen?

Wenn das Projekt gut genug ist, bekommt man auch einen Preis. Was der Preis beinhaltet, kommt auch darauf an, bei welchem Wettbewerb man teilgenommen, gewonnen und welchen Platz man erreicht hat. Auf Regionalebene bekommt man ein Preisgeld in Höhe von 75 Euro, auf Landesebene bis zu 250 Euro und auf Bundesebene sogar bis zu 3000 Euro.

 

Was geht dieses Jahr bei „Jugend forscht“ an den Start?

Zurück zum diesjährigen Wettbewerb. In diesem Jahre gehen von unserer Schule sechs Projekte an den Start:

  • Joshua Herrmann (6a), Valentin Riesterer (6a), Max Danner (5c)  haben die Flugfähigkeit von Flugfrüchten untersucht.
  • Nick Ehret (7b), Gianluca De Tora (6a), Nils Künstler(5c) haben  Duftstoffe aus Pflanzen destilliert.
  • Faizrou Tchagbele aus der 6b hat verschiedene Stoffe bezüglich ihrer Lärmdämmung geprüft.
  • Lena Cischinsky (9a) und Kira Wachall (9a) haben verschiedene Methoden benutzt, um den Vitamin C- Gehalt  in Lebensmitteln zu bestimmen.
  • Lea-Sophie Neumüller (9a) und Jana Schaffert (9a) haben verschiedene Bodenproben bezüglich ihrer Zusammensetzung und Eigenschaften untersucht.
  • Nadine Bras, Annika Kreis und Anna Winkenbach (alle aus der K2) haben Rezepte für einen ökologischen Nagellack entwickelt und erprobt.

Wir drücken euch ganz fest die Daumen!!!

Wie man an den diesjährigen Projekten bereits erkennen kann, sind die möglichen Themen sehr vielfältig und der eigenen Fantasie sind (fast) keine Grenzen gesetzt.

Vielleicht ist dieser Artikel für einige von euch eine Inspiration, um der Jugend forscht-AG beizutreten. Es könnte sich lohnen… 😉

 

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Der AG-Check: Die Streetball-AG

Herr Staudt leitet jeden Montag von 14:00-15:20 Uhr die Streetball-AG. Die Schüler treffen sich immer auf dem Sportplatz vor der Schule. Im Winter plant die AG in die warme Turnhalle umzuziehen. Ab der 9. Klasse dürfen alle Schülerinnen und Schüler daran teilnehmen, die Grundkenntnisse im Basketball haben.

Beim Streetball spielen drei gegen drei oder vier gegen vier Spieler Basketball auf einen Korb. Dabei steht der Spaß im Vordergrund. Die AG und Herr Staudt würden sich über viele neue basketballbegeisterte Mitspieler freuen. Kommt doch einfach mal vorbei!

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Der AG-Check: IV. Das Concertino

Das Concertino, geleitet von Frau Abkai, trifft sich immer mittwochs um Viertel vor fünf.
Mitmachen kann jeder, von der 5. bis zur 12. Klasse, der ein Instrument spielt (auch wenn es kein Streichinstrument ist!).

Das Concertino spielt am Schulkonzert und ab und zu auch bei Gottesdiensten. Es kann auf eine lange Tradition zurückblicken, allerdings wird im Moment dringend Verstärkung gesucht.

Auf die Frage, warum man zum Concertino kommen sollte antwortete Frau Abkai, dass es einfach Spaß macht, man neue Leute kennenlernt und dass es eine kunterbunte coole Truppe ist, mit denen es einfach Spaß macht Musik zu machen.

Der AG-Check: III. Die JazzFactory

Die JazzFactory, unter der Leitung von Herrn Kilany, trifft sich wöchentlich freitags in der 7. und 8. Stunde im kleinen Musiksaal (M 1.69). Es können Musiker ab 10 Jahren beitreten, man sollte ein eigenes Instrument besitzen und dies beherrschen.

Es werden Stücke aus den Bereichen Rock, Swing, Blues und Funk gespielt. Die JazzFactory arbeitet auf das große Schulkonzert hin, übernimmt aber auch kleinere Auftritte im Ort. Herr Kilany beschreibt die Proben als sehr unterhaltsam, da praktisch jede Woche etwas Unerwartetes und/oder Lustiges passiert, z.B. dass der Schlagzeuger seine Stöcke verliert.

Der AG-Check: II. Die Streitschlichter

Die Streitschlichter treffen sich wöchentlich am Montag nach der 6. Stunde in M 1.72 (großer Musiksaal). Streitschlichter kann jeder ab der 7. Klasse werden. Im Moment umfasst die Gruppe 25 Schülerinnen und Schüler. Die AG wurde von Frau Löll gegründet, da Sie als Beratungslehrerin auch immer wieder Schülerstreitigkeiten lösen musste. Ende September haben die neuen Streitschlichter ihre Ausbildung absolviert. An drei Tagen lernten sie die Grundlagen der Streitschlichtung – Neutralität, Bereitschaft, Geduld – kennen und übten sich darin, sich in andere hinein zu fühlen. Das Ziel der Gruppe ist es, die Zahl der Streitigkeiten an der Schule so gering wie möglich zu halten.

Der AG-Check: I. Die Big-Band

Die Big-Band, die von Herrn Weimar geleitet wird, trifft sich jeden Freitag in der 7. und 8. Stunde im großen Musiksaal (M 1.72). Es können Schüler von der 5. bis zu 12. Klassenstufe teilnehmen. Herr Weimar hat die AG von Frau Abkai übernommen, die damals in Mutterschutz ging und jetzt das Concertino leitet.

In der Big-Band werden Stücke aus den Bereichen Swing und Jazz gespielt, aber auch aktuelle Rock- und Pop-Songs. Wer mitspielen möchte, sollte möglichst kein Anfänger sein. Schwerpunktmäßig übt die Band für das große Schulkonzert, bei dem sie zusammen mit den anderen Musik-AGs auftritt. In diesem Jahr findet besagtes Konzert am 11. März 2016 in der Sonnberg-Schule in Laudenbach statt!