Klettern oder Bouldern — Was ist eigentlich der Unterschied?

Der Klettersport ist ein sehr beliebter Sport, den man in der Halle, aber auch draußen am Fels betreiben kann. Gerade in den letzten Jahren hat das Klettern viele Fans dazu gewonnen. Immer häufiger fällt im Zusammenhang mit dem Klettern auch der Begriff des Boulderns. Doch was genau verbirgt sich eigentlich dahinter? Meint Klettern und Boulder dasselbe? Wenn nicht, worin besteht der Unterschied? Mit dem folgenden Beitrag wollen wir ein wenig Licht ins Dunkel bringen.

Klettern ist ein Teamsport, d. h. man betreibt das Klettern gemeinsam mit einem Kletterpartner, der einen in Höhen von zwanzig Metern oder höher mit einem Seil und entsprechenden Vorrichtungen sichert. Neben einem Seil benötigt man Kletterschuhe, einen Hüftgurt, ein Sicherungsgerät und, falls man im Vorstieg klettert (eine Variante des Kletterns, bei der man das Seil in an der Wand befestigte Karabinerhaken einhängen muss), Karabinerhaken. Beim Klettern im Gebirge ist außerdem ein Helm ein absolutes Muss. Klettern erfordert nicht nur Kraft, sondern auch Ausdauer, denn man klettert Routen, die in der Halle bis zu 25 Metern die Wand hoch gehen, im Gebirge sogar noch deutlich höher (Mehrseillängenrouten).

Bouldern könnte man auch als Klettern auf Absprunghöhe bezeichnen, denn die Routen sind meistens nur drei bis fünf Meter hoch. Beim Bouldern benötigt man vor allem Kraft, denn man ist nicht gesichert. Wenn man fällt, fällt man auf eine Matte unter der Boulderwand: das Crashpad. Im Vergleich zum Seilklettern benötigt man beim Boulder weniger Ausrüstung: Kletterschuhe und ein Beutel mit Chalk reichen aus – und schon kann’s losgehen. Chalk ist Magnesiumpulver mit dem man sich die Hände bestäubt um so einen besseren Halt/Grip zu haben. Auch wenn man alleine bouldert, so ist man doch nie allein oder gar ein Einzelkämpfer. Boulderer sind meist sehr gesprächige Leute und tauschen sich gerne unter einander aus.

Du hast nach unserem Exkurs Lust auf‘s Klettern oder Bouldern bekommen? Wir haben für dich ein paar Kletter- und Boulderhallen in der Region rausgesucht. Vielleicht hast du Lust mit deiner Familie oder mit ein paar Freunden am Wochenende oder in den Faschingsferien einen Ausflug in die Kletterhalle zu unternehmen und mal reinzuschnuppern.

  • High Moves, Kletterhalle Bensheim,
  • EXTREM Mannheim,
  • Boulder Island Mannheim,
  • Kletterzentrum Darmstadt

LuB

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13: Auf die Bretter – fertig – los! – Skifahren am Kronplatz in Südtirol

Für viele Familien geht es in diesem Winter wieder oder vielleicht zum ersten Mal in die weißen Berge. In vielen Ländern wie Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich oder Italien kann man auf herrlichen Pisten gemütlich den Hang hinuntergleiten oder auf actionreichen und spektakulären Strecken die Piste hinunterrasen. Auch am Kronplatz, einem der größten Skigebiete in Südtirol, kann man seinen Winterurlaub auf diese Weise verbringen. Über dieses Skigebiet möchte ich euch nun einiges an tollen Informationen preisgeben – alles aus erster Hand, versteht sich. Schließlich war ich selbst schon dreimal dort.

Mit über 110 Pistenkilometern ist der Kronplatz das viertgrößte Skigebiet in Südtirol. In der Nähe von Brixen erstreckt sich das Skigebiet “Kronplatz” über den gleichnamigen, 2275 Meter hohen Berg. Von mehreren Talstationen in Reischach, Ried, Olang und Sankt Vigil geht es in nicht mal 10 Minuten über einen Kilometer in die Höhe.

Auf wahnsinnig gut präparierten Pisten kann man sich dann von der antiken Glocke, die den Gipfel des Kronplatzes ausmacht und jeden Tag verlässlich um 12 Uhr mittags läutet, in das wilde Weiß stürzen. Auf mehreren Talabfahrten (Silvester, Hernegg, Ried und Olang) erwarten den etwas geübteren Skifahrer teilweise spektakuläre Fahrten, während die Kleineren auf den flachen Plateaus nahe dem Gipfel ihre ersten Bögen schwingen können. Ob durch freie, sonnen durchflutete Ebenen, spektakuläre Buckelpisten oder durch die schönste italienische Natur, für jeden Typ Skifahrer ist etwas dabei. Und aufgrund seiner guten Lage ist das Skigebiet noch dazu absolut schneesicher.

Zudem gibt es für die Kleinen die Möglichkeit, einen Skikurs zu besuchen, bei dem man alles lernt, was man für eine sichere Abfahrt braucht.

Nach dem Skifahren ist vor dem Skifahren?! Wer gerne nach dem Skifahren noch feiern möchte, hat am Kronplatz beste Voraussetzungen: An vielen Hütten, Tal- und Bergstationen kann man gemütlich einkehren oder so richtig die Sau rauslassen.

Welches Skigebiet könnt ihr empfehlen, wo gibt es den besten Schnee und wer kennt die steilste Schwarze Piste? Einfach einen Kommentar hinterlassen und mitreden!

JaT, Fotos: privat

1: Hier gibt’s was gegen Langeweile: Ausflugsideen für die Sommerferien

Falls ihr nicht vorhabt, in den Ferien länger in den Urlaub zu fahren, oder euch in den sechs Wochen einfach mal langweilig wird, haben wir heute einige Ausflugsideen für euch.

 

Lasertag spielen

Unser erster Tipp ist es, sich mit ein paar Freunden (oder der Familie?) auf den Weg zu einer Lasertag-Arena zu machen.

Die nächste Arena liegt in Weinheim (http://s3-arena.de/lasertag/). Etwas weiter entfernt sind die Arenen in den Mannheim (http://www.world-of-lasertag.de/mannheim/lasertag-mannheim-spielen) und Heidelberg (http://www.world-of-lasertag.de/heidelberg/lasertag-heidelberg-spielen). Das High-Light bildet die Lasertag-Arena in Darmstadt (http://www.lasertag-darmstadt.com).

Sie ist mit über 1450 Quadratmetern eine der größte ihrer Art in Deutschland.

 

Sommerrodelbahn fahren

… macht auch viel Spaß und ist deshalb unser nächster Tipp.

Eine der nächstgelegenen ist die Sommerrodelbahn in Wald-Michelbach. Auch wenn sich die Anreise dorthin ohne Auto zugegeben, eher schwierig gestaltet, lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall: Neben einer der (meiner Meinung nach) besten Sommerrodelbahnen, gibt es hier ein Kiosk, das sowohl Pommes als auch Eis im Angebot hat, sowie einen Spielplatz und ein Spielhaus, was natürlich vor allem interessant ist, wenn ihr mit kleinen Geschwistern unterwegs seid. Eine Fahrt kostet hier für einen Erwachsenen übrigens 3 Euro.

 

In den Kletterwald gehen

Eine weitere Idee, ist ein Besuch im Kletterwald.

Der Kletterwald Wald-Michelbach liegt nicht mal zwei Minuten zu Fuß von der Sommerrodelbahn entfernt, sodass man theoretisch Sommerrodelbahn- und Kletterwaldbesuch verbinden kann. Aber da es, wie eben schon erwähnt, nicht ganz so einfach ist, ohne Auto nach Wald-Michelbach zu kommen, würde ich euch eher den Kletterwald in Viernheim empfehlen (http://www.kletterwald-viernheim.de). Hier gibt es zwölf verschiedenen Parcours; das High-Light bildet der „Annapurna“-Parcours mit Tarzansprung.

Ein Besuch im Viernheimer Kletterpark für zwei Stunden kostet unter der Woche 9,90 Euro. Informiert euch auf der Internetseite, was ihr beachten müsst (Sicherheitsregeln, Aussichtspflicht etc.). Ich bin mit meiner Klasse einmal mit dem Fahrrad hingefahren, so erspart man sich, wenn man kein Auto hat, die (eher komplizierte) Bus-bzw. Bahnfahrt, und die ca. 12 Kilometer sind mit dem definitiv Rad machbar.

 

Ladenburg

Allen, die Lust auf ein bisschen Kultur haben, kann ich Ladenburg definitiv empfehlen.

Es ist mit der Bahn bequem zu erreichen und hat eine sehr schöne Altstadt, außerdem gibt es hier auch diverse Grünanlagen, wie beispielsweise den „Grünen Ring“.

Ladenburg existierte schon zur Zeit der alten Römer unter dem Namen „Lopodunum“, dementsprechend findet man in Ladenburg Reste einiger alten römischen Gebäude, wie zum Beispiel eines Forums mit Basilika. Mehr zur historischen Vergangenheit Ladenburgs kann man im „Lobdengau-Museum der Stadt Ladenburg“ erfahren.

 

Ins Kino gehen

Es ist, zugeben, ein eher seltsamer Tipp, sich bei schönem Wetter in einen dunkeln Kinosaal zu hocken, aber es kann sich wegen der Filme auf jeden Fall lohnen und außerdem ist es manchmal auch ganz angenehm, um der Hitze zu entkommen.

Momentan läuft in der „Brennnessel“ unter anderem „Begabt – die Gleichung eines Lebens“. Im Sommerkino – im Rahmen dessen der Eintritt nur 5,50 Euro kostet – laufen außerdem beispielsweise „Girl on the Train“, sowie „Willkommen bei den Hartmanns“. Das „Moderne Theater Weinheim“ hat momentan unter anderem „Ich einfach unverbesserlich 3“ und „Spiderman – Homecoming“, beide sowohl in 2D und in 3D, sowie „Das Pubertier“ im Angebot.

 

An den See gehen

… ist eigentlich kein wirklicher Tipp, da es sowieso jeder auf dem Schirm hat, aber der Vollständigkeit halber muss er doch mit auf diese Liste.

Also: Einfach zum See laufen, fahren, was auch immer, sich einen schönen Schattenplatz suchen und den ganzen Tag nichts anders machen, als schwimmen, Eis essen und entspannen 🙂

 

Ich hoffen, dass sich auf dieser Liste auch ein paar Dinge befinden, die ihr vielleicht nicht so richtig auf dem Schirm hattet, und dass ihr jetzt ein paar neue Ideen für die Sommerferien habt.

Ganz viel Spaß beim Ausprobieren! 🙂

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Das BIZ ist fit: Teilnahme am Hemsbacher Altstadtlauf 2017

Heute vor genau zwei Wochen, am 25. März 2017, war es wieder soweit: in seiner mittlerweile 27. Auflage fand der Hemsbacher Altstadtlauf statt.

Auch das Bergstraßen-Gymnasium war dabei: 135 SchülerInnen und fünf LehrerInnen, darunter auch unsere Schulleiterin Frau Ferrari, gingen für das BIZ an den Start. Auch wenn von ihnen keiner einen der ersten Plätze in den Gesamtwertungen belegen konnte, sind am Ende trotzdem sehr gute Zeiten rausgekommen, zu denen wir an dieser Stelle gratulieren möchten.

Beim 800 m Bambini- & Schülerlauf belegte Carolin Siegel aus der 6a unter allen Startern mit einer Zeit von 3:12 Minuten einen beachtlichen siebten Platz.

Im 2 km Schüler- & Jedermanlauf schaffte es Daniel Schüssler aus der K2 mit seiner Zeit von genau 7:00 Minuten auf Rang 4.

Beim 10 km Lauf erreichte Herr Vogel nach 40:41 Minuten als erster Starter des Bergstraßen-Gymnasiums das Ziel.

Auch wenn nicht jeder seine Bestzeit erreicht hat, im Nachhinein zählt, dass man mitgemacht hat und man Spaß dabei hatte.

Ein kleiner Tipp für alle, die in diesem Jahr vielleicht nicht dabei waren… Mitmachen lohnt sich, denn manche Sportlehrer geben einem ein Plus wenn man beim Altstadtlauf mitmacht. 😉 Also, merkt euch jetzt schon mal den 28. Altstadtlauf in Hemsbach vor.

LuB

Auf die Bretter, fertig, los: Ein Bericht vom Snow-Camp der Bonhoeffer-Gemeinde

Dieses Jahr hat die evangelische Bonhoeffer-Gemeinde in Hemsbach wieder eine Skifreizeit für Jugendliche organisiert. Auch Schüler des Bergstraßen-Gymnasiums haben daran teilgenommen.
Ziel war in der vergangenen Ferienwoche Port du Soleil zum Ski und Snowboard fahren. Port du Soleil ist eines der größten Skigebiete in den Alpen. Es verbindet einige Orte in der Schweiz und in Frankreich miteinander. Die Jugendlichen zwischen 13 und 18 Jahren bewohnten ein Haus in dem Ort Champery in der Schweiz.

In verschiedenen Gruppen – von Anfängern bis Profis – wurde die Piste unsicher gemacht. Neben dem Skifahren und Snowboarden standen natürlich auch noch Nachtwanderungen, Spiele und andere lustige Aktionen mit den Betreuern auf dem Programm.

Bei herrlichem Winterwetter und tollem Schnee verging die Woche wie im Flug und am Samstag kehrten alle Jugendlichen zurück an die Bergstraße.

Nächstes Jahr wird voraussichtlich wieder ein Snow-Camp stattfinden. Jeder der Spaß am Ski oder Snowboard fahren hat oder es mal ausprobieren möchte und zwischen 13 und 18 Jahren ist, kann mitfahren und sollte sich schon mal den Termin in der Faschingswoche 2018 vormerken.

CoB