3: Reisetipp: Auf geht’s nach Schweden!

Schweden liegt in Skandinavien und ist ein beliebtes Urlaubsziel. Als Schwedin verbringe ich fast jedes  Jahr im Sommer mit der Familie bei Verwandten dort.

Für mich bedeutet Schweden:

– Köttbullar (Fleischbällchen) , Kanelbullar (Zimtschnecken) und Prinzesstorte

– Angeln und Beeren sammeln

– Natur und Kultur.

In Stockholm und in der Nähe kann man all diese Sachen auf  einmal erleben.

Stockholm, die Hauptstadt  von Schweden, hat 1,4 Millionen Einwohner und ist auf mehreren Inseln erbaut, die über Brücken miteinander verbunden sind.

Die Altstadt von Stockholm („Gamla Stan“) liegt auf der Insel Stadsholmen (=Stadtinsel). Enge Gassen, kleine Läden und Cafés laden zum gemütlichen Bummeln ein. Außerdem könnt ihr die Deutsche Kirche („Tyska Kyrka“) und das Stockholmer Schloss („Kungliga Slottet“) mit den Kronjuwelen besichtigen.

Mögt ihr Museen? Dann empfehle ich Euch auch unbedingt einen Besuch im berühmten Vasa-Museum auf der Insel „Djurgården“ (=Tiergarten). Hier ist die „Vasa“, ein 1628 vor Stockholm gesunkenes und 1961 geborgenes Kriegsschiff im Original zu sehen. Auch das älteste Freiluftmuseum der Welt, „Skansen“, ist einen Abstecher wert. Höfe, Bräuche und Tiere aus allen schwedischen Landesteilen können erkundet werden. Im  Sommer findet in Skansen jeden Dienstagabend der beliebte „Allsång“ statt, der jahrelang von Måns, dem Gewinner des Eurovision Song Contest 2015, moderiert wurde. Dabei singen alle gemeinsam Volkslieder und Schlager. Die Schweden lieben diese Tradition und viele singen an den Fernsehern zuhause mit.

Fahrt ihr gerne Achterbahn? Dann ist der Freizeitpark  „Gröna Lund“ mitten in der Stadt genau das Richtige für euch! Auf dem 121 m hohen Kettenkarussell schwebt ihr direkt über dem Wasser und habt einen tollen Ausblick auf die Stadt.

Reif für die Insel? Dann macht doch einen Ausflug mit dem Boot in Stockholms herrliche Schärenlandschaft. 30.000 Inseln und Inselchen liegen vor der Hauptstadt im Meer. Die meisten von ihnen sind unbewohnt, aber viele Inseln sind über Fähren verbunden oder mit dem Schiff direkt vom Hafen in Stockholm zu erreichen. Man kann „Inselhopping“ machen, baden und paddeln gehen, angeln, Rad fahren oder einfach nur entspannen. Übernachten kann man in einem Wanderheim. Tipp: Man kann sich auch auf einer Schäreninsel oder im wunderschönen Schärenort Vaxholm eine Hütte mieten oder auf dem Campingplatz wohnen und von dort aus Tagesausflüge nach Stockholm mit dem Boot machen (ca. 1 Stunde Fahrt).

Fazit: Schweden ist ein Reiseziel für naturliebende Menschen, die auch auf Kultur nicht verzichten möchten. Kinder und Erwachsene haben hier sehr viel Spaß.

LiA – Fotos: privat.

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7: Urlaub unter der Mitternachtssonne – Reisetipp: Finnland

Finnland ist eines der nördlichsten Länder Europas und ein Teil von Skandinavien. Nicht selten wird das Land mit Namen wie „Das Land der tausend Seen“ oder „Das Land der Mitternachtssonne“ betitelt. Doch wieso genau sollte man Finnland besuchen?

Habt ihr schon mal Nordlichter gesehen? Wenn nicht, ist Finnland einer der besten Orte diese zu bestaunen, im Norden des Landes – ‚Lappland’ genannt – kann man dieses Phänomen – außerhalb der Polartage – bestaunen. Und das sogar ohne sich dabei kalte Füße und rote Nasen zu holen. Wie das? Man mietet sich ein Glas-Iglus. Ausgestattet wie ein Hotelzimmer kann man so, im Bett unter der warmen Decke liegend, eine Nacht unter den Polarlichtern verbringen.

Jeder der schon ein bisschen von Finnland weiß, ist darüber informiert, dass Finnland nach Russland das Land mit den meisten Seen in Europa ist. Diese Tatsache ist nicht zuletzt deshalb überraschend, weil Finnland eine kleinere Gesamtfläche als Deutschland und ungefähr zehnmal weniger Fläche als der europäische Teil Russlands besitzt.

Wenn ihr über Finnland nachdenkt, kommt euch wahrscheinlich als erstes die Natur in den Kopf, jedoch ist Finnland, obwohl viele es nicht wissen, eines der technisch am weitesten entwickelten Länder. Sehr viele der bekannten Spiele, wie zum Beispiel „Angry Birds“ oder „Clash of Clans“ wurden in Finnland entwickelt. Auch ist das Land generell technisch sehr weit fortgeschritten.

Finnland ist mit seinen 338.432 km² nur unwesentlich kleiner als Deutschland. Im Vergleich zu unserem Heimatland, hat Finnland jedoch nur sehr wenige Einwohner. Insgesamt leben nur 5,5 Millionen Menschen in Finnland – zum Vergleich: Allein die Bundeshauptstadt Berlin zählt bereits 3,5 Millionen Einwohner. Dies bedeutet dass man in Finnland sehr viel Platz hat. So kann es vorkommen, dass man sich eine Hütte am See mietet und nicht selten die einzige Seele an diesem See ist. Manchmal ist vielleicht noch eine Hütte auf der anderen Seite des Sees, aber sonst nicht viel mehr. Zur Ruhe zu kommen und die Seele baumeln zu lassen fällt also nicht schwer. Die einzige ‚große‘ Stadt Finnlands und gleichzeitig auch die Hauptstadt ist übrigens Helsinki. Aber auch sie ist immer noch angenehm, da sie im Vergleich zu den meisten anderen Landeshauptstädten mit ihren circa 630.000 Einwohnern recht klein ist.

Fazit: Wer es nicht so heiß mag, gerne draußen in der Natur ist und für den im Bezug auf Menschen die Devise ‚weniger ist mehr‘ gilt, für den ist Finnland das perfekte Reiseziel.

MaH – Fotos: privat.

 

 

Sylt, die Insel der …

… Dünen, Wetterschwankungen und das Ziel der siebten Klassen des Bergstraßen-Gymnasiums 🙂

Nun seid ihr dran mit dem Verreisen; wie seit über 40 Jahren geht es für euch siebten Klassen auf große Fahrt nach Sylt. Damit ihr gut gerüstet aufbrechen könnt, folgen hier ein paar Tipps und Informationen von uns ehemaligen Sylt-Fahrern:

Anreise und Proviant:

Zwischen eurer Abfahrt und eurer Ankunft auf Sylt liegen mehr als neun Stunden Fahrzeit. Allerdings müsst ihr als Gäste der Deutschen Bahn (die ja berühmt für ihre Pünktlichkeit ist ;-)) immer mit Verspätungen rechnen. Ein Beispiel: Alleine auf der Strecke zwischen Frankfurt und Hamburg standen wir eine Dreiviertelstunde irgendwo mitten in der Pampa. Darum nehmt am besten viel zu essen (z.B. belegte Baguettes) und vor allem viel zu trinken mit (gerade im Sommer kann es in den Zügen extrem heiß werden, v. a. mit so vielen Schülern). Doch auch die längste Zugfahrt ist irgendwann zu Ende und man erreicht mehr oder weniger müde den Bahnhof von Westerland. Wer gedacht hat: „Endlich sind wir da“, hat sich getäuscht. Vor euch liegen noch knapp 45 Minuten Busfahrt bis zur Jugendherberge Mövenberg in List (zur Jugendherberge), umgeben von viel (schöner) Natur.

Wichtige Facts zur Jugendherberge (die hier aber auch hier nachschauen könnt :-)):

  • Es gibt Mehrbettzimmer mit Hochbetten, einem Waschbecken, einem Tisch mit mehreren Stühlen und bei jedem Bett eine Steckdose
  • Die Jugendherberge verfügt im Empfangsraum und im Speisesaal über einen WLAN-Anschluss. Dieser kostet pro Tag (= 24h) einen Euro (Stand: 1.Juli 2016). (Das kann sich natürlich geändert haben)
  • Sowohl Frühstück als auch Abendessen gibt es in Buffet-Form, und sind genießbar und auch lecker!!! Man kann es also ohne eigene Mikrowelle und Tiefkühlpizzen aushalten. Nach dem Frühstück könnt ihr euch Lunchpakete machen und eure Trinkflaschen auffüllen.

Tipps für die Packliste:

  • Kleidung für alle Wetterlagen (auch im Hochsommer kann es kalt (15 °C) und stürmisch werden)
  • Bade-/Duschhandtuch
  • Schuhe (ebenfalls für alle Wetterlagen), z.B. Turnschuhe, Flip-Flops
  • Sonnenschutz
  • Insektenschutz
  • Mehrfachstecker (falls ihr alle gleichzeitig eure Elektronik aufladen wollt)
    !!!Achtung! – Dänisches Netz in den meisten Teilen der Jugendherberge!!!
  • Hygieneartikel

 

Ausflüge:

Natürlich können wir euch nicht versprechen, dass ihr alle Sachen macht, die ihr hier lesen könnt, da das eure Klassenlehrer entscheiden werden, aber hier ein paar Einblicke in das, was möglich ist:

  • Besichtigungen und Freizeit in den Städten List und Westerland
  • Wattführung
  • Besuch des Naturgewalten Museums in List
  • Dünenwanderungen (Die Landschaft von Sylt ist herrlich!)
  • Strandolympiade (Spaß ist vorprogrammiert!)
  • Schwimmen und Sonnen am Strand (Entspannung pur!)

Egal was ihr auf Sylt machen werdet: Es ist eine extrem geile Zeit und etwas ganz Besonderes. In den ersten Tagen nach der Klassenfahrt wird man vor allem die gute Luft und die Landschaft vermissen. Also, ganz viel davon in euch aufsaugen 😉

Viel Spaß und gute Reise!

Text und Fotos: JaT

Urlaub für Bienen & Co.

Vor ein paar Wochen fanden am Bergstraßen-Gymnasium wieder die alljährlichen Blocktage statt. Anders als in den Jahren zuvor, umfassten diese in 2017 fünf statt wie bisher drei Tage. Genügend Zeit also, sich den Dingen zu widmen, für die im normalen Unterricht keine Zeit ist. Zu den zahlreichen angebotenen und von den Klassen durchgeführten Projekten zählte auch das Nistkasten-Projekt der Klasse 6b. Die Klasse beschäftigte sich an einem Blocktag mit der Bedeutung von Insekten und machte sich daran, ein so genanntes Insekten-Hotel oder anders gesagt, einen Nistkasten für Insekten zu bauen.

Insekten sind sehr wichtig für uns Menschen, vor allem die  Honigbienen. Auf ihren Sammelflügen tragen die Bienen Blütenpollen von einer Blüte zur nächsten und bestäuben so die Blüten der Pflanzen, z. B. von Apfelbäumen. Wenn die Bienen sie nicht bestäuben würden, gäbe es keine Äpfel, die auch Nahrung für andere Tiere sind. Bienen übernehmen diese Aufgabe jedoch nicht nur bei Apfelbäumen, sondern auch bei einer Vielzahl von anderen Pflanzen, wie z. B. Raps. Kleiner süßer Nebeneffekt, dieser äußerst wichtigen Arbeit, die die Bienen verrichten: sie produzieren aus dem Neckar, den sie auf ihrem Flug aus den Blüten saugen gleichzeitig auch noch Honig.

Doch es gibt ein Problem: Es gibt immer weniger Bienen.

Verschiedene Ursachen können für den weltweiten Bienenschwund verantwortlich gemacht werden, hierzu zählen unter anderem:

  • Lebensraum: Es gibt immer weniger Plätze wo Bienenvölker leben können, da der Mensch immer mehr in die Natur eingreift.
  • Krankheiten und Parasiten: Varroamilben befallen ganze Bienenstöcke. Sie saugen die Körperflüssigkeit aus den Bienen und übertragen Viren. Daneben löst ein Pilz der Gattung Nosema bei Bienen einen tödlichen „Durchfall“ aus.
  • Pestizide: Bauern spritzen mit solchen Giften ihre Felder, um sie gegen Schädlinge zu schützen – allerdings schaden sie damit auch anderen nützlichen Tieren, wie den Bienen. Durch die Gifte verlieren die Bienen die Orientierung und finden nicht zum Stock zurück, was für sie den Tod bedeutet, da Bienen nicht alleine leben können.
  • Monokulturen: Da Landwirte auf großen Flächen oft nur eine Pflanzenart anbauen, wird es den Bienen zu „eintönig“.

 

Doch wie kann man helfen? Ein erster Schritt in die richtige Richtung: Man baut ein Insektenhotel.

Dazu braucht man:

  • vier gleich große Bretter für den Kasten,
  • Steine,
  • Holzstämme,
  • kleine Äste,
  • einen Akkuschrauber (Für den Stein möglichst einen nehmen mit dem man Löcher machen kann ohne, dass er kaputt geht.),
  • Maschendraht,
  • Schrauben.

Als erstes bohrt man Löcher in den Holzstamm und in die Steine. Wichtig ist, dass diese nicht gleich groß sind. Als nächstes kommt der Kasten/Rahmen: Dazu die vier Bretter mittels Schrauben so miteinander verbinden, dass ein Rahmen/quadratischer Kasten entsteht. Danach den Maschendraht auf der Rückseite des Kastens befestigen, damit dort nichts herausfallen kann. Dann wird der Kasten mit allen möglichen Naturmaterialien, also den Steinen, den Ästen, Holzstämmen etc. gefüllt, sodass viele kleine Zwischenräume entstehen, in denen die Bienen Schutz finden und sich wohlfühlen. Das Insektenhotel am besten in einer ruhigen Ecke des Gartens, z. B. an einem Baum befestigen und sich am Summen der fleißigen Bewohner erfreuen und stolz darauf sein, dass man den Bienen (und anderen Insekten) zumindest ein bisschen geholfen hat. 🙂

FaT

Lernort Bauernhof – Das etwas andere Klassenzimmer

Woher kommt unser Essen, was ist eigentlich drin und wie wird es hergestellt? Wie kommt das Küken ins Ei und wie kommt es da wieder raus?

In Baden Württemberg wird das Landesprojekt „ Lernort Bauernhof“ von den Landjugendverbänden mit Unterstützung des Landes Baden Württemberg für Schulen angeboten.  Lehrer haben die Möglichkeit, mit ihren Klassen passend zum Unterrichtsthema im Lehrplan, qualifizierte landwirtschaftliche Betriebe zu besuchen. Verschiedene Projekte passen zum Lehrplan der Klassen 3-12.

Auch bei uns in der Region  gibt es Landwirte, die an dem Projekt teilnehmen: In Laudenbach macht der Hof Weidengarten an dem Projekt mit. Auf diesem Hof steht nachhaltige Landwirtschaft im Vordergrund. Im Ackerbau wird auf den Einsatz von Herbiziden (Unkrautbekämpfungsmittel) verzichtet. Die Tiere bekommen keine genveränderten Futtermittel und werden artgerecht gehalten, auf Massentierhaltung wird bewusst verzichtet.

Ihr habt Interesse, und wollt mit eurer Klasse an diesem außergewöhnlichen Projekt teilnehmen? Dann sprecht mit eurem Lehrer. Für weitere Infos, klickt euch rein auf www.lob-bw.de oder fragt persönlich beim Landwirt vor Ort, z.B bei Hof Weidengarten, Weschnitzsiedlung 7 in Laudenbach.

CoB

Sommerzeit ist Erdbeerzeit

Während der Frühling gerade eine Pause einlegt, freuen wir uns schon auf den Sommer, den Sommerzeit ist Erdbeerzeit. Deshalb heute für euch ein paar Infos zu den kleinen roten Früchtchen und dazu noch ein leckeres Erdbeer-Rezept:

Rot, süß, schmackhaft: Erdbeeren sind einfach köstlich! Bald erwachen sie wieder aus dem „Winterschlaf“ und bieten uns wahren Genuss. Doch was sind Erdbeeren eigentlich? Beeren, Obst oder Gemüse? Weder noch. Botanisch zählen Erdbeeren zu den Sammelnussfrüchten aus der Familie der Rosengewächse. Die „Nüsschen“ sind die kleinen gelblich-grünen Punkte auf der roten Erdbeere.

Erdbeeren gab es schon in der Steinzeit, aber erst seit dem 18. Jahrhundert kam die Gartenerdbeere aus Amerika zu uns nach Europa und wurde weiter gezüchtet. Heute findet man ca. 600 Sorten von ihnen.

Erdbeeren sind nicht nur beliebt, sondern auch sehr gesund. Sie haben einen hohen Vitamin-C-Gehalt und beinhalten viel Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen und Folsäure.

 

Erdbeertiramisu

Zutaten:

1 kg frische Erdbeeren
etwas Zitronen- oder Limettensaft
150 g Puderzucker oder feiner Zucker
4 EL Orangensaft
500 g Mascarpone
200 g Joghurt oder Quark
1 Becher Schlagsahne
2 Päckchen Vanillezucker
2 Packungen Löffelbiskuits
etwas Orangensaft

Die Hälfte der Erdbeeren mit dem Zitronensaft, dem Orangensaft und der Hälfte des Zuckers mit dem Stabmixer pürieren. Mascarpone, Joghurt/Quark, den restlichen Zucker und den Vanillezucker schaumig rühren. Sahne steif schlagen und unterheben. Restliche Erdbeeren in Scheiben schneiden. Jetzt die Löffelbiskuits jeweils kurz mit der Zuckerseite in den Orangensaft tauchen und abwechselnd  mit dem Erdbeerpüree, der Mascarponecreme und den Erdbeerscheiben übereinander schichten. Im Kühlschrank kühlen und mit Erdbeeren und evt. etwas Minze garnieren. Lecker!

LiA

20: Schokolade war gestern…

Genauso wie Schokolade, Plätzchen und Nüsse, sind Citrus reticulata fest mit der Adventszeit verbunden. Citrus reti… was?! – Mandarinen!

Die ursprünglich aus Asien stammenden Früchte, die es insbesondere in den Monaten Oktober bis Januar in unseren Supermärkten zu kaufen gibt, sind echte Wundergewächse: In einer einzigen Mandarine stecken bereits mehr als 40 Prozent des Tagesbedarfs an Vitamin C, den ein Erwachsener zu sich nehmen sollte. Auch Vitamin A, E und Folsäure sowie Kalium und Kalzium sind reichlich enthalten. Das hilft dem Immunsystem und schützt uns vor fiesen Erkältungen & Co. Auch der Selengehalt der Mandarine kann sich sehen lassen. Dieses lebenswichtige Spurenelement (Für Angeber: Elementsymbol SE, Ordnungszahl 34 im Periodensystem ;-)) ist wichtig für die Blutgerinnung und die Funktion der Schilddrüse. Und mit nur circa 50 Kalorien pro 100 Gramm kann man ungeniert mehrere dieser Power-Früchte pro Tag essen.

Also: Esst mehr Mandarinen!!! – … damit ihr eure Ferien gesund und voller Kraft genießen könnt! 😉

Meerwert – oder: Warum uns Plastikmüll im Meer nicht egal sein sollte

Wie wir schon in früheren Beiträgen erwähnt haben, stellt Plastikmüll in den Ozeanen eine große Gefahr für Meerestiere wie Fische, Wale und Delfine dar. Jährlich landen rund 7 Millionen Tonnen Plastikmüll wie Becher, Tüten und Flaschen in den Ozeanen und zerstören den Lebensraum der Tiere. Doch auch wir Menschen sind von Plastikmüll im Ozean bedroht. Plastik vergammelt nicht sondern zersetzt sich in immer kleinere Teilchen, sogenanntes Mikroplastik, und landet so auch in der Nahrungskette. Auch in Zahnpasta, Shampoo, Duschgel und Lipgloss befindet sich oft Mikroplastik und gelangt über das Abwasser aus dem Bad in die Flüsse und schließlich in die Meere. Die Fische verschlucken die giftigen Teilchen und wir nehmen sie auf, wenn wir Meeresfische essen. Das Plastik im Ozean macht also Mensch und Tier krank.

Der FC Bayern München möchte auf dieses Problem hinweisen. Seine neuen Trikots wurden aus recyceltem Plastikmüll aus dem Meer hergestellt, der an den Stränden der Malediven aufgesammelt wurde. Adidas will im nächsten Jahr auch eine Millionen Paar Schuhe aus Ozeanmüll produzieren, um darauf aufmerksam zu machen.

Doch was können wir tun, um die Weltmeere zu schützen?

Der größte Teil des Plastikmülls im Ozean stammt vom Land. Wir Menschen sind dafür verantwortlich. Der einzige Weg, den Ozeanmüll zu reduzieren, ist Plastik im Alltag möglichst zu vermeiden. Zum Beispiel kann man beim Einkaufen wiederverwendbare Stoffbeutel verwenden und Obst lose und unverpackt kaufen. Das Pausenbrot kann in einer Brotbox anstatt in dünnen Tüten verstaut werden. Anstatt von Plastikflaschen kann man Glas- oder Trinkflaschen benutzen und auffüllen. Auch die Supermärkte haben das Problem erkannt. Bei REWE z.B. gibt es an der Kasse gar keine Plastiktüten mehr, sondern nur noch Papiertüten und Kartons.

Übrigens findet vom 19.-27.11.16 in ganz Europa die „Europäische Woche der Abfallvermeidung“ statt, dieses Jahr unter dem Motto „Verpackungen vermeiden“.

Mehr Informationen zum Thema Plastikmüll im Ozean findet ihr im Internet z.B. unter http://de.whales.org/themen/weniger-plastik-ist-meer.

LiA

Es geht UM unsere WELT!

Ihr alle wisst von den vielfältigen Umweltproblemen, die unseren Planeten und damit unsere Lebensgrundlage bedrohen: Fische oder Möwen, die am Plastik in unseren Weltmeeren verenden; Dürren, Starkregen und Wirbelstürme, verursacht durch die Erderwärmung, zu der wir, als Verursacher von CO2  beitragen – dies sind nur ein paar Beispiele dafür, dass

Was denken unsere Lehrer darüber und vor allem, was kann man ihrer Meinung nach tun, um die Umweltprobleme zu bekämpfen? Wir haben uns umgehört und Fr. Löll, Hr. Breitling, Hr. Kroha, Hr. Pump, Fr. Weise und Hr. Vogel zu ihren Ideen in Sachen Umweltschutz befragt. Das ist am Ende dabei rausgekommen:

Die meisten, der von uns befragten Lehrer halten das aufs Fahrrad umzusteigen oder Dinge zu Fuß zu erledigen für eine guten Beitrag zum Umweltschutz. Nur, wenn man sich streng daran halten würde, wäre dies überhaupt machbar? Schnell einen Brief zur Post bringen oder ein Brot beim Bäcker besorgen – kein Problem. Aber spätestens wenn man alleine einen Großeinkauf mit dem Fahrrad oder sogar zu Fuß machen will, wird es kompliziert. Was also tun? Vielleicht könnte ein Fahrradhänger oder ein Einkaufstrolley helfen, doch an diesem Vorsatz festzuhalten.  Wenn man es schafft, dass Auto öfter stehen zu lassen, kann man auf jeden Fall viel CO2 einsparen und damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Was bringt es dem Klima, wenn man – wie von einigen unserer Lehrer vorgeschlagen – den Timer beim Fernsehen am Abend einstellt? Ganz einfach: Der Fernseher schaltet sich von selbst ab und läuft nicht noch stundenlang weiter, auch wenn wir schon längst eingeschlafen sind. Dies spart Strom, der teilweise noch aus Kohlekraftwerken kommt. … und für die Geldbörse ist es auch nicht schlecht.  J Grundsätzlich ist es gut und richtig, wenn man alle elektrischen Geräte, die nicht in Gebrauch sind, ausschaltet und nicht im Standby-Modus lässt. Also: Stecker raus!

Ein weiterer Vorschlag unserer Lehrer: Bewusster mit Müll umgehen – das ist leichter gesagt, als getan, denn komplett auf Plastik zu verzichten, das ist kompliziert. Fast alles ist in Plastik verpackt – sogar Obst und Gemüse – was eigentlich gar nicht nötig ist. Shampoo, z. B., findet man nur sehr selten in Glasflaschen. Und wenn, dann fragt man sich manchmal ob das wirklich Shampoo ist. Wieso nun Plastik einsparen? Nun gut, es gibt mehrere Gründe:

  1. Plastik kann man häufig nur einmal verwenden. Anschließend wird es oft irgendwo hingeworfen, wo es eigentlich gar nichts zu suchen hat. So landen tausende von Plastiktüten und andere Plastikgegenstände in unseren Flüssen und Ozeanen. Also wenn man einkaufen geht, sind wiederverwendbare Taschen besser.
  1. Um Plastik herzustellen, braucht man riesige Mengen Erdöl. Bis dieses entstanden ist, dauert es mehrere Millionen Jahre. Wenn wir Menschen das ganze Erdöl verbrauchen, müssen wir mehrere Millionen Jahre ohne Plastik auskommen. Außerdem muss für die Ölförderplattformen, die oft im Meer stehen, der Lebensraum für Tiere und Pflanzen zerstört werden. Außerdem besteht die Gefahr, dass Öl in Gewässer gelangt. Vor allem in Meeren wird es zum Problem, weil das Gefieder von Wasservögeln verklebt und diese dann sterben.

Im Gespräch mit unseren Lehrern gab es auch eine überraschende Antwort: Wir Menschen haben viel zu spät angefangen, etwas zu unternehmen. Diese Antwort kam von Fr. Löll. Ihre weiteren Vorschläge sind eigentlich gut: möglichst keine Flugreisen unternehmen und Obst und Gemüse in der Saison kaufen. Denn wenn man im Winter Erdbeeren kauft, sind sie immer aus südlichen Ländern wie Spanien, Portugal oder Italien. Die Früchte müssen dann mit dem Laster oder dem Flugzeug zu uns. Es gibt z. B. in Hemsbach einen Obst- und Gemüseladen, der Lebensmittel aus der Region verkauft. Und nicht nur das: Diese werden auch lose, also nicht verpackt, verkauft, sodass eine überflüssige Plastikverpackung entfällt.

Dies sind nur einige Beispiele dafür, wie jeder einzelne von uns einen Beitrag zum Umweltschutz leisten kann. Was habt ihr noch für Tipps und Ideen. Schreibt uns einen Kommentar und lasst es uns wissen. 🙂

FaT

7: Viele Tier- und Pflanzenarten sind bedroht

Wie ihr wisst, sind viele Tier- und Pflanzenarten bedroht. Es ist schade, denn wenn wir den Tieren weiter den Lebensraum nehmen, gibt es irgendwann keine Tiere mehr. Tiere können nämlich nicht einfach umziehen bzw. überall leben.

Beispiel: Am Amazonas gibt es besonders viele Tierarten, weil das Gebiet mit seinen Regenwäldern überaus feucht ist. Aber wenn wir den Regenwald dort abholzen, nehmen wir den Tieren den Lebensraum. – Du denkst, der Regenwald ist weit weg und seine Abholzung geht dich nichts an? Von wegen! Da nicht alles in Deutschland bzw. in Europa wächst, was wir zum Leben brauchen, beziehen wir es aus anderen Ländern. Nehmen wir zum Beispiel das Palmöl. Das wird nicht in Deutschland angebaut. Am Amazonas herrschen gute Bedingungen für den Anbau von Ölpalmen. Das Problem: Um mehr anzubauen, müssen die Besitzer der Plantagen einen Teil des Regenwaldes abholzen. Sie zerstören somit den Lebensraum vieler seltener Tier- und auch Pflanzenarten. Die Artenvielfalt geht verloren.

Ein anderes Beispiel: Eisbären sind vom Aussterben bedroht, weil das Eis in der Arktis schmilzt. Dies hängt damit zusammen, dass es auf der Erde immer wärmer wird. Unter anderem Schuld daran ist das Problem der Abgase. Weil wir Menschen, z. B. durch Autos, LKWs, Busse und vor allem Flugzeuge so viel CO₂ (Kohlenstoffdioxid = Schadstoff) in die Luft pusten, wird es auf der Erde wärmer.

Ein letztes Beispiel: An den Stränden mancher Länder gibt es sehr viel Müll; vor allem Plastik ist ein Problem: Es dauert sehr lange bis Plastik verrottet. Auch für Tiere ist dies ein Problem. Tiere, die am Strand leben, halten Plastik für Futter und fressen es. Die Folge: weil ihr Magen mit Plastik verstopft, sterben die Tiere. Auch Meeresbewohner wie Fische halten die kleinen Plastikstücke für Nahrung und fressen sie. Sie ersticken und sterben. Die Fischer fischen die Fische, die noch Plastikteilchen im Körper haben. So landen die Fische auf unseren Tellern und wir essen sie. Dabei muss man bedenken, dass wir Menschen selbst kein Plastik vertragen.

Auch wenn wir nicht alles verändern können, aber jeder von uns – auch du – kann der Umwelt helfen. Dies geht z. B. indem du:

  • Müll nicht einfach irgendwo hinwirfst. Das solltest du nirgendwo tun, vor allem aber nicht in Wasserschutzgebieten.
  • Pflanzen nicht ausreißt.
  • das Auto weniger benutzt. Manchmal geht es nicht ohne Auto. Das ist auch nicht weiter schlimm, aber für Kleinigkeiten oder wenn man nicht gerade einen Großeinkauf macht, kann man seine Dinge auch mit dem Fahrrad erledigen.

Viel mehr kann man alleine nicht machen. Aber diese Beispiele tragen schon dazu bei, der Umwelt zu helfen. Wenn alle Menschen diese kleinen Schritte machen würden, hätten wir etwas weniger Probleme. Es ist wichtig, denn wir Menschen brauchen die Natur. Wenn wir nur zusehen, wird es in vielen Jahren keine Natur mehr geben. Das trifft auch auf Tiere zu.

(FaT)