Buchtipp: Lea-Lina Oppermann –„Was wir dachten, was wir taten“

Für all diejenigen, die nicht abwarten wollen, bis etwas Aufregendes passiert: Für euch gibt es Nervenkitzel zum Mitnehmen und Lesen. Worum es genau geht, erfahrt ihr in unserem Buchtipp:

„Es ist ein schwerwiegendes Problem aufgetreten. Bitte bewahren Sie Ruhe.“ Die Klasse sitzt mitten in einer Matheklausur als die Durchsage durch das Zimmer schallt. Herr Filler, Fiona und Mark erzählen aus wechselnder Perspektive die 143-minütige Geschichte, in der die Menschlichkeit im Raum mit jeder weiteren Minute ein bisschen mehr verschwindet.

Der oder eher gesagt die Amokläuferin hat zehn nummerierte Briefe dabei, in denen verschiedene Aufgaben stehen. Diese soll die ganze Klasse nach und nach lösen, was dabei jedem an die Psyche geht: vom Bespucken der eigenen Mitschülerin, über das Hände verbrennen bis zum Ermorden – die Anforderungen werden immer schlimmer. Und um nicht den Ernst der Lage zu vergessen, steht die Amokläuferin die ganze Zeit mit gezückter Pistole in der Hand daneben. Es ist als ob die Amokläuferin das Tagebuch von jedem von ihnen ist.

Auf 180 Seiten beschreibt die selbst erst 19-Jährige Lea-Lina Oppermann die Geschichte der Schüler. Das Buch wurde für viele Preise nominiert und hat auch einige gewonnen. Wie die ´Empfehlungsliste des Paul-Maar-Preises für junge Talente 2017´ der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e.V.

Das Buch ist zwar mit wenigen Seiten bestückt, dafür fehlt es aber an nichts. Es werden viele Themen wie Essstörungen, Mobbing und Gewalt behandelt. Die Geschichte erlaubt uns einen Einblick in das Leben in einer Welt, in der diese Themen nicht thematisiert und vorgebeugt werden konnten.

„Was wir dachten, was wir taten“ ist 2017 im Verlag Beltz & Gelber, Weinheim erschienen. Das 180 Seiten starke Taschenbuch kostet 12,95 Euro und wird ab 14 Jahren empfohlen.

IlB

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Gesucht? – Gefunden! – Das ‚neue‘ Fundbüro am Bergstraßen-Gymnasium

Ist dein Englischbuch verschwunden und du hast keine Ahnung wo du noch suchen sollst? Oder hast du eine fremde Sporttasche gefunden, kannst aber nicht herausfinden, wem sie gehört? – Dann ist das ein klarer Fall für das Fundbüro.

Seit Frau Wachall die neue Leiterin des Fundbüros ist, gibt es einen eigenen Fundbüro-Raum: Nr. 1.63. Hier sind die Fundsachen nach den Monaten sortiert, in denen sie gefunden wurden. Der Raum ist in den großen Pausen geöffnet, wenn es durch einen Elternbrief oder durch den Vertretungsplan angekündigt wurde.

Man kann sich, wenn man etwas verloren oder etwas gefunden hat, an den Hausmeister, an irgendeinen Lehrer oder direkt an Frau Wachall wenden. Frau Wachhalls E-Mail-Adresse lautet wachall@gyhe.de. Daneben kann man gefundene Gegenstände auch einfach in die Wertsachenkiste im Foyer (neben der Bäckertheke) legen. Dort ist auch die erste Anlaufstelle zum Suchen, wenn etwas gerade erst verloren gegangen ist. Gefundene Wertsachen (Geldbeutel, Schlüssel, Handys) sollte aber man nicht in diese Kiste tun, sondern dem Hausmeister geben.

Inzwischen gibt es auch einen Aushang mit Fotos der Gegenstände, die im Fundbüro auf ihren rechtmäßigen Besitzer warten. Dieser hängt am Ausgang des Foyers in Richtung BIZtro. So könnt ihr auch dann, wenn das Fundbüro nicht geöffnet ist, schon einmal abchecken, ob das von euch Gesuchte im Fundbüro vielleicht schon auf euch wartet.

Das Witzigste, das gefunden wurde seit Frau Wachall sich um das Fundbüro kümmert, war übrigens eine Tasche mit Ultraschallbildern eines ungeborenen Babys. Wenn es größer ist, wird es sich vielleicht auch an das Fundbüro wenden. 😉

SiN

Nachtrag: Man mag es kaum glauben, aber selbst das Fundbüro ist auf der Suche! – …und zwar nach Schülerinnen die in Klasse 8 oder höher sind und Lust haben, Frau Wachall bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Für weitere Infos und bei Interesse wendet euch einfach an Frau Wachall. 🙂

 

Kinotipp: Hilfe, ich hab meine Eltern geschrumpft

Seit dem 18. Januar läuft er: der neue Film „Hilfe, ich hab meine Eltern geschrumpft“. Der Film ist eine Fortsetzung des Films „Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft“.

Bei Felix (Oskar Keymer) läuft es prima in der Schule. Er besucht das Otto-Leonhard-Gymnasium. Keine ganz normale Schule, denn im Otto-Leonhard-Gymnasium spukt’s. Neben dem freundlichen Gespenst des Schulgründer Otto-Leonhard (Otto Waalkes) ist auf einmal auch die fiese ehemalige Direktorin Hulda Stechbarth (Andrea Sarwatzki) mit von der Partie und treibt als Geist im Schulhaus ihr Unwesen.

Frau Stechbart, oder vielmehr ihr Geist schrumpft nicht nur Felix Eltern (Axel Stein und Julia Hartmann), sondern bringt auch die aktuelle Direktorin Dr. Schmitt-Gössenwein (Anja Kling) in ihre Gewalt. Ihr Plan: Sie will die Kontrolle über die Schule erlangen. Jetzt sind Felix und seine Freunde gefragt, die Dinge wieder zurecht zu rücken.

Ob sie es schaffen, Hulda Stechbarth auszuschalten und Felix Eltern wieder zurück auf Normalgröße wachsen zu lassen, erfahrt ihr bei einem Kinobesuch, z. B. im Weinheimer Kino.

EsT

Klettern oder Bouldern — Was ist eigentlich der Unterschied?

Der Klettersport ist ein sehr beliebter Sport, den man in der Halle, aber auch draußen am Fels betreiben kann. Gerade in den letzten Jahren hat das Klettern viele Fans dazu gewonnen. Immer häufiger fällt im Zusammenhang mit dem Klettern auch der Begriff des Boulderns. Doch was genau verbirgt sich eigentlich dahinter? Meint Klettern und Boulder dasselbe? Wenn nicht, worin besteht der Unterschied? Mit dem folgenden Beitrag wollen wir ein wenig Licht ins Dunkel bringen.

Klettern ist ein Teamsport, d. h. man betreibt das Klettern gemeinsam mit einem Kletterpartner, der einen in Höhen von zwanzig Metern oder höher mit einem Seil und entsprechenden Vorrichtungen sichert. Neben einem Seil benötigt man Kletterschuhe, einen Hüftgurt, ein Sicherungsgerät und, falls man im Vorstieg klettert (eine Variante des Kletterns, bei der man das Seil in an der Wand befestigte Karabinerhaken einhängen muss), Karabinerhaken. Beim Klettern im Gebirge ist außerdem ein Helm ein absolutes Muss. Klettern erfordert nicht nur Kraft, sondern auch Ausdauer, denn man klettert Routen, die in der Halle bis zu 25 Metern die Wand hoch gehen, im Gebirge sogar noch deutlich höher (Mehrseillängenrouten).

Bouldern könnte man auch als Klettern auf Absprunghöhe bezeichnen, denn die Routen sind meistens nur drei bis fünf Meter hoch. Beim Bouldern benötigt man vor allem Kraft, denn man ist nicht gesichert. Wenn man fällt, fällt man auf eine Matte unter der Boulderwand: das Crashpad. Im Vergleich zum Seilklettern benötigt man beim Boulder weniger Ausrüstung: Kletterschuhe und ein Beutel mit Chalk reichen aus – und schon kann’s losgehen. Chalk ist Magnesiumpulver mit dem man sich die Hände bestäubt um so einen besseren Halt/Grip zu haben. Auch wenn man alleine bouldert, so ist man doch nie allein oder gar ein Einzelkämpfer. Boulderer sind meist sehr gesprächige Leute und tauschen sich gerne unter einander aus.

Du hast nach unserem Exkurs Lust auf‘s Klettern oder Bouldern bekommen? Wir haben für dich ein paar Kletter- und Boulderhallen in der Region rausgesucht. Vielleicht hast du Lust mit deiner Familie oder mit ein paar Freunden am Wochenende oder in den Faschingsferien einen Ausflug in die Kletterhalle zu unternehmen und mal reinzuschnuppern.

  • High Moves, Kletterhalle Bensheim,
  • EXTREM Mannheim,
  • Boulder Island Mannheim,
  • Kletterzentrum Darmstadt

LuB

Spaß auf dem Eis: Das SMV-Schlittschuhfahren 2018

Am Mittwoch den 10. Januar 2018 machten sich Schüler und Schülerinnen der 5. und 6. Klassen des Bergstraßen-Gymnasiums mit der SMV auf zur Schlittschuhbahn nach Heddesheim. Die Teilnahme an diesem inzwischen schon traditionellen Programmpunkt im Schuljahr war freiwillig, stieß jedoch auf reges Interesse.

Um 13:20 Uhr hieß es: Auf zum Bahnhof! Dort bestiegen alle Teilnehmer den Zug. Nach einer 15-minütigen Fahrt musste dann erst einmal eine halbe Stunde marschiert werden. Angekommen, war die Kabine natürlich gerappelt voll. Egal. Schlittschuhe an, Schnürsenkel und Klettverschlüsse zu und alle Wertsachen gegen ein Euro Pfand ins Schließfach. Dann hieß es endlich: Ab aufs Eis!

Insgesamt war recht wenig Betrieb. Mit uns vom Gymnasium wurde es dann natürlich etwas voller, dennoch war genügend Platz für alle, auch für diejenigen, die sich noch nicht so sicher auf dem Eis bewegten, weil es ihr erstes Mal auf Schlittschuhen war. Was ich sehr gut finde, ist, dass man in Heddesheim, wenn man als Anfänger Schlittschuh laufen gehen will, sogenannte Fahrhilfen ausleihen kann. An ihnen können sich die Anfänger festhalten und ihre ersten Runden auf Schlittschuhen so relativ problemlos drehen.

Nach zwei Stunden Schlittschuhfahren bekommt man natürlich Hunger. Auch das ist in Heddesheim kein Problem, weil es direkt neben der Schlittschuhbahn einen kleinen Kiosk gibt. Dort bekommt man von alkoholfreien Getränken bis hin zur Bratwurst mit Pommes jede Menge an Essen. Es gibt auch so etwas wie Gummibärchen und kleine Snacks für zwischendurch. Als Getränk kann ich wärmsten den Kinderpunsch empfehlen. Er wärmt einem im kalten Winter die Hände und ist dazu noch sehr lecker.

Nach dem Essen hieß es wieder ab aufs Eis. Nach weiteren zwei Stunden mussten wir dann Abschied nehmen. Also Schlittschuhe aus, Schuhe an und dann wieder zurück: eine halbe Stunde lang laufen und fünfzehn Minuten mit dem Zug nach Hemsbach.

Ich fand es sehr spannend und toll und eins steht für mich jetzt schon fest: Ich werde nächstes Jahr wieder mitgehen.

 

JaM

Rückblick: Der letzte Schultag vor den Weihnachtsferien

Der letzte Schultag begann wie jeder andere. Alle kamen um 7.55 Uhr zur Schule. Doch dann war es ein bisschen anders als an jedem anderen Schultag: Um 8.00 Uhr gab es einen Gottesdienst. Dieser war aber freiwillig. In einem von SchülerInnen der Klassen 7a und 7b einstudierten Anspiel wurde das etwas andere Krippenspiel aus dem Buch „Hilfe, die Herdmanns kommen“ von Barbara Robinson vorgespielt. Chor und Concertino sorgten für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes.

Nach und während dem Jahresabschlussgottesdienst bauten die Klassen ihre Klassenzimmer zum Speisesaal um. Und kurz darauf gab es ein riesen Buffet!

Es taten sich jeweils die Unter-, Mittel- und Oberstufenklassen – also immer ein Gebäudetrakt – bei der Organisation des Weihnachtsfrühstücksbüffets zusammen. Jede Klasse war für etwas anderes zuständig: Brötchen, Käse, Wurst, Brotaufstriche, Getränke oder Obst. Und weil es so viel Verschiedenes gab, fand jeder etwas, das er mochte. Außerdem lief eine lustige Weihnachtscrew der K2 in weihnachtlichen Kostümen herum und startete in manchen Klassen Spiele, zum Beispiel Pantomime oder Montagsmaler, – und das alles natürlich mit Weihnachtsmotiven.

Kurz darauf gab es in der Turnhalle einen Jahresrückblick: auf Siege der Schulmannschaften, auf Schulturniere und auf lustige und schöne Projekte, wie zum Beispiel die SMV-Schlittschuhfahrt 2017 oder den Hollandaustausch wurde zurückgeblickt. Es gab Auszeichnungen bei Jugend forscht, Biber und Känguru und vieles mehr – also lauter tolle Veranstaltungen, die seit dem Winter 2016 stattgefunden hatten.  Außerdem wurden Herr Weber und Frau Kumpf als neue Lehrer begrüßt, Frau Lechner in die Elternzeit „geschickt“ und der langjährige Hausmeister Herr Schmitt mit einem für ihn umgedichteten Lied verabschiedet. Nach dem gemeinsamen Abschluss-Weihnachtslied „Feliz Navidad“, von Herrn Seilheimer auf der Gitarre begleitet, gab es dann jedoch kein Halten mehr und alle Kinder und Lehrer verschwanden in die Ferien.

SiN

24: Merry Christmas – Weihnachten in England

We wish you a Merry Christmas! We wish you a Merry Christmas! We wish you a Merry Christmas… und wie es weitergeht, wisst ihr selbst.

Die Engländer feiern genauso gerne Weihnachten wie wir. Dazu gehören auch kunterbunte und fantasievolle Weihnachtsbräuche, die wir aus Deutschland eher nicht so kennen:

Weihnachten wurde in England durch King Arthur eingeführt, der schon zu seinen Lebenszeiten immer ein großes Festmahl mit Gauklern, Akrobaten etc. veranstaltete. Das Weihnachtsfest, so wie es die Engländer heute feiern, besteht seit der viktorianischen Zeit, also seit der Herrschaft von Königin Victoria im 19. Jahrhundert.

Anders als bei uns bringt nicht das Christkind die Geschenke. Father Christmas fliegt mit seinen Rentieren in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember zu den Häusern der Engländer und rutscht durch den Kamin, welchen natürlich jeder besitzt. Leise befüllt er die stockings, also die Weihnachtssöckchen, die am Kamin hängen mit Leckereien, Spielzeug und vielen weiteren Sachen. Zum Dank haben ihm die Kinder bereits am Abend ein paar Leckereien, wie Kekse und ein Glas Milch, zur Stärkung auf den Tisch gestellt, damit Father Christmas auch alle in einer einzigen Nacht beglücken kann.

Die große Geschenkeschlacht am Morgen des ersten Weihnachtstages wird gefolgt von einem traditionellen Festmahl, bestehend aus einem gefüllten Truthahn, dem Gregor, Gemüse, roast potatoes (eine Art Bratkartoffeln) und Soße. Zum Dessert gibt es fambierten plum pudding. Während des Essens tragen die Engländer häufig Papierkronen und natürlich dürfen auch die typischen Christmas cracker (Knallbonbons) nicht fehlen.

Danach, gegen 15 Uhr, sitzt die ganze Familie vor ihrem Fernseher, um die alljährliche Rede der Queen anzusehen.

Der 26. Dezember wird als Boxing Day bezeichnet. Es ist traditionell der Tag, an dem die Engländer Verwandte und Freunde besuchen.

IlB

 

Ob englische oder deutsche Weihnachten – das war unser diesjähriger BIZareNews-Adventskalender. Wir hoffen, ihr hatten Spaß daran, täglich euer virtuelles Türchen zu öffnen.

Wir wünschen euch und euren Familien ein schönes Weihnachtsfest und schöne Ferien!