Sonne, Schweiß und Staffellauf

So wie in den 27 Jahren zuvor hat auch dieses Jahr wieder der Altstadtlauf stattgefunden – dieses Jahr zum ersten Mal mit einem Staffellauf über 10 km. Bei tollem Wetter kamen am Samstag, den 14. April viele Schaulustige und mehr als 500 Läufer in der Hemsbacher Altstadt zusammen.

Auch 130 Schülerinnen und Schüler des Bergstraßen-Gymansiums sind mitgelaufen und konnten teilweise einen Platz auf dem Treppchen erringen. Außerdem haben mit Frau Ferrari, Frau Kumpf, Frau Diehl, Herr Weber, Herr Heußer und Herr Eichler auch sechs unserer Lehrer und Lehrerinnen unsere Schule vertreten.
Auch wenn es nicht alle auf das Treppchen geschafft haben, hatten alle viel Spaß und haben sehr gute Zeiten abgelegt, so dass alle stolz auf sich sein können.

Beim 800-Meter-Lauf schafften es auf die ersten beiden Plätze Levi Häußer aus  der 5c und Konstantin Bänsch aus der 7a mit 3:05 bzw. 3:06 Minuten.

Im 2km-Lauf schaffte es keiner unserer Mitschüler auf das Treppchen, aber trotzdem könne wir vorn mithalten: Leo Heinrich aus der 8a schaffte es mit 7:48 Minuten auf den 5. Platz der Gesamtwertung.

Und auch beim 10km-Lauf schaffte es leider keiner von uns auf das Siegertreppchen, trotzdem hat Maximilian Siegel mit 44:34 Minuten und Platz 41 unsere Schule sehr stark vertreten.
Auch von unseren Lehrern schaffte es niemand auf das Treppchen, doch mit 53:30 Minuten hat es unser neuer Physik- Lehrer Herr Eichler als erster Lehrer ins Ziel geschafft.

Auch wenn nicht jeder zufrieden mit seiner Zeit war: Im Grunde zählt, dass man mitgemacht hat und man Spaß dabei hatte! Nächstes Jahr gibt es sicher wieder die Chance, mitzumachen und seine Zeiten zu verbessern.
Und an alle, die dieses Jahr nicht dabei waren: Es lohnt sich, denn manche Sportlehrer geben ein Plus auf die Note, wenn man mitgemacht hat. 😉

LuB, Fotos: privat

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Geschafft!!!

Endlich ist es wieder so weit:
Wir wünschen euch erholsame Ferien und schöne Ostertage und sehen uns dann bei hoffentlich frühlingshafteren Temperaturen in zwei Wochen wieder!

Vielen Dank an alle Teilnehmer unseres Oster-Rätsels: Unser Osterhase konnte noch enttarnt werden, bevor er sich in die Osterferien verabschiedet hat!
Einige Schülerinnen und Schüler haben Herrn Pfeiffer erkannt. Unter allen richtigen Einsendungen wurde Kira Wachall  aus der 10a ausgelost und durfte mit einer ersten Ladung Oster-Schoki in die Ferien starten.

Wanted: Ein neues Hobby?!

Bist du auf der Suche nach einem neuen Hobby? Hier bekommst du einen kleinen Einblick für ein neues, sehr spannendes Hobby: Rettungsschwimmen! Und zwar nicht irgendwo, sondern bei der DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft)! Deshalb zunächst ein paar Fakten über die DLRG:

1. Die DLRG e.V gibt es seit dem Jahr 1913. Damals gab es ein schweres Unglück, bei welchem 17 Menschen ertranken, weil sie nicht schwimmen konnten.
2. Einer der zentralen Aufgaben der DLRG ist es, den Ertrinkungstod zu bekämpfen, d.h. die Menschen vor dem Ertrinken zu retten.

Jetzt wissen wir etwas über den Verein, aber was macht man da überhaupt?
Da die Bekämpfung des Ertrinkungstods eine Kernaufgabe ist, gibt es Ausbilder, um uns in bestimmten Dingen wie z.B. Schwimmen oder Selbst- und Fremdrettung auszubilden. Denn der Rettungsschwimmer muss sich selbst, aber auch anderen im Notfall helfen können, wenn er später z.B. an irgendeinem Gewässer Wachdienst hat und jemand in Not ist. Übrigens: Die DLRG Ortsgruppe Hemsbach hält im Sommer auch Wachdienst am Wiesensee.
Doch wie kommt man so weit? Kann man einfach Mitglied der DLRG werden und dann Wachdienste halten? Die Antwort ist „Jain“. Man kann jederzeit Mitglied werden, aber das heißt nicht, dass man gleich Rettungsschwimmer ist. Denn dazu muss man eine Ausbildung absolvieren und andere Voraussetzungen erfüllen.

Bei der DLRG gibt es neun Abzeichen – vom niedrigsten bis zum höchsten: Seepferdchen, Seeräuber, Jugendschwimmabzeichen Bronze, Jugendschwimmabzeichen Silber, Jugendschwimmabzeichen Gold, Juniorretter, Rettungsschwimmabzeichen Bronze, Rettungsschwimmabzeichen Silber und Rettungsschwimmabzeichen Gold.
(Darüber hinaus gibt es auch noch bestimmte Tauchabzeichen, die aber für diesen Artikel nicht so wichtig sind. Wer sich alle Abzeichen ansehen will, kann sich auf der Seite der DLRG umschauen: www.hemsbach.dlrg.de).
An einem Tag der Woche – in unserem Fall immer mittwochs – findet das Training statt. Bevor ihr euch wundert und glaubt wir seien verrückt und schwimmen im Wintern im See, sage ich euch: Wir sind IMMER im Hallenbad, auch bei 30° Celsius im Sommer! 🙂 Es haben immer mehrere Gruppen zur selben Zeit Training, jedoch unterteilt man alle Schwimmabzeichen in zwei Gruppen: Alle Abzeichen vom Seepferdchen aufwärts bis Jugendschwimmabzeichen Gold sind noch keine Rettungsschwimmer, denn in diesen Abzeichen geht es hauptsächlich um die Eigensicherung. Ab dem Abzeichen Juniorretter liegt der Fokus auf dem Rettungsschwimmen, d.h. Menschenleben zu retten und alles was dazu gehört. Allerdings muss man ab dem Abzeichen Juniorretter zusätzlich zur praktischen Prüfung (Schwimmen &Co.) noch eine theoretische Prüfung machen, um das Abzeichen zu bekommen. Das heißt, dass es einen extra Theorie-Unterricht gibt, in dem man z.B. lernt, eine Person mit einem AED (automatischer externer Defibrillator) wiederzubeleben und noch vieles mehr, was erste Hilfe angeht. Wenn man beide Prüfungen UND noch einen Wachgänger-Lehrgang gemacht hat und alles gut gelaufen ist, wird man als Rettungsschwimmer berufen und darf offiziell Wache halten (z.B. am Wiesensee).

Alles was ich euch berichtet habe, klingt vielleicht schwer und kompliziert. Da man sich aber langsam von Abzeichen zu Abzeichen steigern kann, kommt es einem aber gar nicht so vor.
Wenn ihr Interesse am Schwimmen habt und auch Menschenleben retten wollt, dann könnt ihr euch gern auf der Homepage des DLRG Hemsbach umschauen: www.hemsbach.dlrg.de. Natürlich gibt es aber auch in anderen Städten weitere Ortsgruppen mit ähnlichen Angeboten. Vielleicht seit ihr ja jetzt inspiriert und habt euer neues Hobby gefunden… 🙂

FaT & EsT

 

#MeToo ?!

Wie einige vielleicht schon mitbekommen haben, wurden im Oktober 2017 große Vorwürfe gegen Harvey Weinstein erlassen.
Harvey Weinstein ist ein US- amerikanischer Filmproduzent, er hat unter anderem die Komödie „Der englische Patient“ produziert.

2017 dann die große Enthüllung: Seit 1980 soll er einige Schauspielerinnen am Set sexuell belästigt haben, unter anderem Model und Schauspielerin Cara Delevingne und Schauspielerin Angelina Jolie.

Um andere Schauspieler sowie auch junge Mädchen zu stärken, die ähnliches erfahren mussten, postete die US- amerikanische Schauspielerin Alyssa Milano daraufhin den Hashtag „#MeToo“. Außerdem schrieb sie auf Twitter: „Wenn du sexuell belästigt oder angegriffen wurdest, antworte #MeToo auf diesen Tweet“.
Dieser Hashtag wurde in den ersten 24 Stunden von mehr als 4,7 Millionen Menschen in über 12 Millionen Posts verwendet.

Auch in Deutschland ist sexuelle Belästigung leider ein großes Thema: Fast jede zweite Frau ist betroffen. Doch nicht nur Frauen werden belästigt, sondern auch Männer, etwa 12% der befragten Männer wurden schon einmal belästigt. (Quelle: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-10/sexuelle-belaestigung-frauen-umfrage )

Du bist auch betroffen? Unter 08000 116016 bekommst du beim Hilfetelefon  „Gewalt gegen Frauen“ rund um die Uhr Unterstützung!

LuB

 

Hunde in Not: Auch du kannst helfen!

Die Tür wird aufgebrochen, Hunde bellen, Leute in blauen Anzüge stürmen herein, durchsuchen die Wohnung, finden aber nur kleine Hundewelpen in einem kleinen Papierkarton, ausgestattet mit einer kleinen Wasserschale, Deckenfetzen und ein paar Essenskrümmeln. Aufregung –  was sollen die Leute in den blauen Anzügen nur mit den Hundewelpen machen? Einer gibt per Funk durch, man bräuchte einen Tierarzt, sonst würden die Welpen noch vor Ort sterben.

Stunden später in der Tierklinik: der eine Welpe hängt an einem Tropf mit einer Flüssigkeitszufuhr, der andere ist im OP, wieder ein andere wird von einer Arzthelferin gewaschen, weil er in Hundepippi geträngt war. Doch auch ein paar der gefundenen Welpen haben es nicht geschafft, sie sind noch auf dem Weg in die Tierklinik gestorben.

Das passiert jeden Tag: Ein Anruf von einem Nachbarn, die Polizei kommt, durchsucht die Wohnung. Nicht selten finden sie kleine Hundewelpen oder  auch schon ausgewachsene Hunde. Allesamt unterernährt und unter lebensfeindlichen Bedingungen gehalten.

Doch wohin mit den Hunden, nachdem sie vom Tierarzt gründlich gecheckt wurden? Sie kommen ins Tierheim oder in Pflegefamilien, die sich um sie kümmern. Doch nicht alle Hunde sind zum Knuddeln, manche können gefährlich sein, andere wiederum können gar nicht genug vom Knuddeln mit einem Menschen bekommen.

So wie Funny. Sie ist einer der vielen Hunde, die die Polizei bei Hausdurchsuchungen gefunden hat. Nach Aussagen ihres Passes ist sie zweieinhalb Jahre alt und ein American- Staffordshire Terrier Mix – eine Rasse, die in Deutschland auch als „Listenhund“ bekannt ist.
„Listenhunde sind Hunde, die per Gesetzt als gefährlich oder potentiell gefährlich angesehen werden. Diese Hunde stehen auf einer sogenannten Rasseliste.“ ( https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Listenhund ).

Nachdem sie bei einer Wohnungsdurchsuchung gefunden wurde, wog sie knappe 15 kg – viel zu wenig für einen Hund ihrer Art; und sie war völlig verängstigt. Sie kam zu ihrer ersten Pflegefamilie, die mit ihr nicht zurechtkam, dann zur nächsten und zu guter letzt nach Hemsbach zu mir und meiner Mutter. Wir haben selbst einen Hund und wollen anderen Hunden helfen, wieder auf die Beine zukommen.

Als wir die Geschichte von Funny hörten, schüttelten wir einfach nur den Kopf. Wahrscheinlich wurde sie zwei Jahre eingesperrt, auf einem Balkon gehalten und zwischendurch hatte sie auch mal Welpen bekommen, doch was aus denen wurde, weiß niemand.

Mittlerweile ist sie seit Anfang Dezember 2017 bei uns und hat große Fortschritte gemacht. Am Anfang war sie ziemlich ängstlich, doch mit jedem Tag wurde sie zutraulicher und gewöhnte sich immer mehr an uns. Doch so viele Fortschritte sie auch schon gemacht hat, sie hatte immer wieder große Angst vor allem, was neu ist.
Gassigehen war am Anfang die reinste Katastrophe: Sie zog an der Leine, bellte fremde vorbeilaufende Hund an und hörte praktisch nicht. Danke eines Hundetrainers hört sie inzwischen sehr gut und bellt nur noch selten einen anderen Hund an. Auch die Angst vor großen Männern mit dunkler Stimme ist verschwunden.

Nicht nur Funny geht es so, auch anderen Hunden, insbesondere Listenhunden. Doch nicht alle kommen in eine gute Pflegefamilie, die sie auch unter Kontrolle bekommen. Auch bekommt man manche Hunde gar nicht vermittelt, weil sie einen schwierigen Umgang bedeuten und man viel Zeit in Anspruch nehmen muss, die man vielleicht gar nicht hat.

Die „Listenhunde Nothilfe“ (LiNo) hilft Listenhunden, die bei Durchsuchungen gefunden wurden und denen wieder ins Leben zurück geholfen werden muss. Auch du kannst Hunden helfen: Unter http://listenhunde-nothilfe.de findest du alle Hunde, die bei uns zur Zeit in Pflegefamilien leben und erfährst mehr über deren Lebensgeschichte.

LuB

Wer hoppelt denn da?

Hast du ihn erkannt???

Wer sitzt da so fröhlich im grünen Gras?
Rate mit und gewinne eine kleine Überraschung. Um teilzunehmen, fülle einfach das untenstehende Formular aus. Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir ein tolles Oster-Paket!

Viel Glück!!!

Die 9c beim Gericht

Wir, die Klasse 9c, waren am Mittwoch den 7. Februar in Weinheim beim Amtsgericht. An dem Tag sollten wir uns eigentlich drei Verhandlungen anschauen …

Wir trafen uns um 8.50 Uhr vor dem Weinheimer Gericht, um pünktlich zur ersten Gerichtsverhandlung um 9 Uhr da zu sein.
Doch als wir schon 5 Minuten im Verhandlungssaal saßen, war immer noch kein Angeklagter da und auch keine Zeugin, weshalb die erste Verhandlung ausfallen musste. Immerhin konnten wir der Richterin noch ein paar Fragen stellen.

Als um 11 Uhr dann endlich die zweite Verhandlung anfangen konnte, waren einige Schüler ziemlich irritiert, denn niemand hatte erwartet, dass da eine Dolmetscherin aushelfen musste, denn der Angeklagte sprach nur ein bisschen Deutsch und konnte die Richterin auch nicht verstehen.
Der Täter war angeklagt wegen mehrerer Diebstahldelikte, unter anderem hat er Schmuck bei Bijou Brigitte und Kleidung bei H&M gestohlen.
Nach zwei langen Stunden war die Verhandlung dann zu Ende. Sie endete mit einer zweieinhalbjährigen Freiheitsstrafe und einem halben Jahr Bewährung für den Angeklagten.

Und die nächste ließ auch nicht lange auf sich warten: Keine zwei Minuten später startete die dritte Verhandlung, doch leider – wie bei der ersten – ohne den Angeklagten.

So endete unser Tag im Gericht leider mit einer überschaubaren Ausbeute an Gerichtserfahrungen.
Viele von uns hätten sich noch gerne eine Verhandlung mit einem deutschen Angeklagten angeschaut, damit man vom verhandelten Inhalt mehr verstehen kann. Laut der Richterin hatten wir einfach Pech, denn sie meinte, dass es so etwas sehr selten gibt, dass gleich zwei Angeklagte an einem Tag nicht kommen.

LuB