23.2: Ein Ausflug zu den schrägen Vögeln…

Am Mittwoch, den 22.11. machten die 5. Klassen des Bergstraßen-Gymnasiums einen Theaterausflug an das Theater Junges NTM (Nationaltheater Mannheim) auch Schnawwl genannt, das in der umgebauten Alten Feuerwache in der Mannheimer Neckarstadt seine Hauptspielstätte hat. Die Alte Feuerwache wurde 1911 und 1912 von Richard Perrey im Jugendstil erbaut und diente von 1912 bis 1975 als Sitz der Hauptfeuerwehr Mannheim.

Die Kinder der 5. Klassen hatten an diesem Ausflugstag die ersten zwei Stunden ganz normal Schule und fuhren dann mit ihren Klassenlehrern nach Mannheim in das Schnawwl Theater. Dort angekommen zogen sich die Kinder die Schuhe aus ……
was eigentlich merkwürdig ist… In diesem Fall erklärte es sich aber schnell: Dort gab es nämlich keine Stühle und keine Bühne, wie man es sonst vom Theater kennt. NEIN, stattdessen gab es einen weit ausgelegten weißen Teppich und außenrum einen großen Vogelkäfig – passend zum aufgeführten Stück.
Als das Stück begann, zogen uns die vier Schauspieler in ihren chinesischen Gewändern und bunten Perücken schnell in ihren Bann.

In dem Stück „Die Konferenz der Vögel“ geht es um vier Vögel, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Auf einer Konferenz beschließen sie, dass die gesamten Vögel der Welt einen König brauchen, der die Welt besser macht. Sie reisen über sieben Berge und durch sieben Täler zu dem ernannten König. Doch dort angekommen merken die Vögel, dass sie eigentlich gar keinen König brauchen, denn jeder ist sein eigener König und jeder kann selbst etwas tun.

Ich habe anschließend Mitschüler der 5. Klasse nach ihrer Meinung zum Theaterbesuch befragt – hier zum Beispiel eine Schülerin:

BIZareNew: Wie fandest du das Stück „Die Konferenz der Vögel“?
Malina: Ich fand es sehr interessant, aber ich habe irgendwie den Inhalt nicht so richtig verstanden. Die Schauspieler haben nämlich auch sehr komische Wörter benutzt!

Die Antwort, dass man den Inhalt des Stückes nicht verstanden hat, weil die Wortwahl sehr kompliziert und komisch war, habe ich leider sehr oft beim Interviewen gehört.
Zum Glück gab es aber auch Stimmen, die das Theater wirklich sehr schön und unterhaltsam fanden – so wie ich selbst auch!
Ich freue mich auf den nächsten Ausflug ins Schnawwl, das etwas andere Junge Theater in Mannheim!

JaM

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21.1: Hilda-Brötchen – Der Klassiker kommt immer gut an

Ihr habt noch keine Plätzchen gebacken? Dann mal rein in die Küche, wir haben für euch ein einfaches Hilda- Brötchen- Rezept.

Zutaten:
600 g Mehl
250 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
2 Eier
300 g Butter
200 g Marmelade oder Gelee deiner Wahl

Zubereitung:
1. Zuerst Mehl, Zucker, Vanillezucker, Eier und Butter zu einem Teig kneten und zu einer Kugel formen
2. Den Backofen auf 160° C Umluft vorheizen und den Teig ausrollen.
3. Mit einem Ausstecher den Teig  ausstechen, sodass man eine gerade Anzahl an Plätzchen hat. In die Hälfte der Plätzchen anschließend (am besten direkt auf dem Backblech) in der Mitte einen kleinen Kreis ausstechen.
4. Dann kommen die Plätzchen in den Ofen, 180°C und ca. 15 Minuten backen lassen.
5. Die Marmelade oder den Gelee erwärmen. Die Hälfte der Plätzchen damit bestreichen, die anderen Plätzchen drauflegen. Wenn ihr wollt, könnt ihr auch noch Puderzucker drauf streuen.

LuB

19: Feliz Navidad – Weihnachten in Mexiko

„Stille Nacht…“ – davon ist in Mexiko keine Spur. Heiligabend wird hier laut und heftig gefeiert und ist eine riesengroße Party. Über 90% der Mexikaner sind Katholiken. Vor 300 Jahren brachten die Spanier das Christentum nach Mexiko. Europäische Weihnachtsbräuche vermischten sich mit Festritualen, die die Mexikaner zu Ehren ihrer Götter schon immer veranstalteten.

Der Weihnachtstrubel beginnt am 1. Dezember mit Umzügen und Weihnachtsbaumkauf. Der Baum ist aus Plastik und die Nadeln oft knallbunt. Die Umzüge werden von Josef und Maria geleitet, denen die Sterndeuter folgen. Sie stellen die Suche nach der Herberge für die Geburt Christi dar. Am Schluss bekommen die Kinder eine Piñata, eine bunte Pappfigur, die an der Decke oder einem Baum befestigt wird. Hierauf müssen sie mit verbundenen Augen mit Stöcken einschlagen, bis Süßigkeiten herausfallen.

Am Heiligabend um Mitternacht treffen sich alle in der Kirche zur Messe, die mit einem Tanz beginnt. Vor den Kirchen werden Feuer angezündet und es gibt ein Feuerwerk. Viele Mexikaner essen wie die Amerikaner Truthahn zum Weihnachtsfest. Große Geschenke gibt es allerdings erst am Dreikönigstag (6. Januar).

LiA

18: BIZ-Luft schnuppern: Der Schnuppernachmittag der Viertklässler

Am Freitag, den 1. Dezember hatte das Bergstraßen-Gymnasium nachmittags seine Türen ganz weit für die möglichen neuen Fünftklässler geöffnet. Dabei bekamen sie in vier Gruppen, die von den jetzigen Neuntklässlern und späteren Paten geführt wurden, Einblicke in die verschiedenen Welten des Bergstraßen-Gymnasiums:
Chemie + Jugend-Forscht, Sprachen, Informatik und Theater.

Bei Chemie konnten die Kinder die Flamme eines Bunsenbrenners mit verschieden Stoffen unterschiedlich verfärben, was bei den Kindern sehr viel Begeisterung hervorgerufen hat. Vor allem freute es die Grundschüler, dass sie nach einer kurzen Einführung selbst an den Bunsenbrenner durften und experimentieren konnten. Begleitet wurden sie hierbei von Frau Diehl, die am BIZ als Referendarin Mathe und Chemie unterrichtet.

Einen ersten Einblick in die Welt der Sprachen bekamen die Kinder von Frau Kumpf (Spanisch), Frau Nientiedt (Französisch), Frau Kugler (Latein) und Frau Schmitt (Englisch). Nach einer kurzen Vorstellung konnten sie ihr Können selbst unter Beweis stellen, z.B. bei einem französischen Memory. Auch hier hatten alle sehr viel Spaß.

Einen Einblick in die digitale Welt des BIZ bekamen die Kinder dann mit Hilfe von Lego Mindstorms Robotern. Sie konnten von den Kindern unterschiedlich programmiert werden, so dass sie sich bewegten, blinkten oder Musik abspielten. Diesen besonders faszinierenden Programmpunkt betreute Herr Seilheimer zusammen mit seiner Lego Mindstorms AG.

Zum Schluss konnten die Viertklässler auch noch ein bisschen in den kulturellen Bereich des BIZ hineinschnuppern und zwar bei den Leitern der Theater-AG, Herr Wenski und Frau Lechner. Nach Kennenlernspielen, bei denen die Kinder ein zu ihrem Vornamen passendes Tier und dessen Geräusch nennen sollten, gingen sie noch zusammen auf „Bärenjagd“, einem sehr lustigen Bewegungsspiel. Zum Abschluss stellten sie außerdem noch ihr schauspielerisches Können bei mehreren Mannequin Challenges zu den Themen „Zoo- und Waldtiere“ und „Model“ unter Beweis.

Im Anschluss an den Tag sagten viele Kinder, dass ihnen alle vier Aktionen sehr gut gefallen haben und sie sich sehr gut vorstellen können, im nächsten Schuljahr neue Fünftklässler am BIZ zu sein. Na, das klingt doch gut für uns!

JaT; Fotos: S. Weber

14: Schule mit Zukunft: Aktivitäten und Events

Im Rahmen des Schulneubau-Projektes unter der Leitung von INNOKI ging es unter anderem auch um ein Thema, das vor allem für uns Schüler interessant scheint: Aktivitäten und Events!

Was passiert dann eigentlich, wenn die Lehrer über Ausflüge und Schul-Veranstaltungen reden. Wird dort über mögliche Reiseziele diskutiert? Worum es dabei genau ging, erfahrt ihr bei uns:
Zunächst einmal haben die Lehrer sich natürlich nicht über Ausflugsziele unterhalten, da die für die Planung des Schulneubaus zunächst keine Rolle spielen. Sie haben sich vielmehr überlegt, welche Events von Seiten der Lehrer und aber auch der Schüler und deren Eltern gewünscht werden und welche räumlichen Bedürfnisse sich daraus ergeben. Ein Thema waren zum Beispiel spezielle Probenräume für die Theater-AG oder andere spezielle Räumlichkeiten für die vielen AGs der Schule.

Um ihre Ideen besser präsentieren zu können, fertigte die Gruppe, in der vom Bergstraßen-Gymnasium Herr Breitling, Frau Pier und Marc Müller mitarbeiteten, ein Modell an. Mit diesem veranschaulichten sie zum Beispiel eine mobile Bestuhlung für einen Theaterraum und die dazugehörige Bühne.

Das Modell der Arbeitsgruppe „Aktivitäten und Events“ zeigt den Entwurf einer möglichen, vielseitig nutzbaren Bühne.

Die Gruppenarbeit während des Projekts wurde von Vielen als sehr positiv und weiterführend beschrieben, auch die nach etwas Startschwierigkeiten doch gelungene „Design-thinking“-Methode wurde durchweg gelobt. So fand zum Beispiel ein Lehrer, dass diese Methode „sich im Verlauf des Projektes als sehr positiv und sinnvoll“ herausstellte und zu guten Ergebnissen und tollen Ideen geführt hat.

Was jetzt von den einzelnen Ideen für neue Räumlichkeiten umgesetzt wird, bleibt abzuwarten. Wir sind gespannt!

JaT

6: Wer ist unser Nikolaus?

Hast du ihn erkannt???

Wer ist unser Nikolaus 2017?
Rate mit und gewinne eine nikolausige Überraschung. Um teilzunehmen, fülle einfach das untenstehende Formular aus. Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir unsere diesjährige Nikolaus-Überraschung.

Viel Glück!!!

4: Schule mit Zukunft – Lernen außerhalb des Unterrichts – ist das möglich?

Wie wir schon berichtet haben, war die Firma INNOKI am pädagogischen Tag in der Schule, um mit den Lehrern in Kleingruppen zu bestimmten Bereichen des Schulneubaus und der Planung zu arbeiten. Diese Kleingruppen wurden jeweils von Kernteams begleitet, die sich später noch intensiver mit ihrem speziellen Themengebiet beschäftigten. Wir haben dazu Herrn Weber interviewt, der Teil des Kernteams zum Thema „Lernen außerhalb des Unterrichts“ war.

BIZareNews: Wie fanden Sie den pädagogischen Tag und wie ist dieser abgelaufen?
Hr. Weber: Also, den pädagogischen Tag fand ich persönlich sehr sehr interessant und   spannend, weil ich die Auseinandersetzung darüber, wie man die neue Schule bauen  soll, sehr wichtig finde und sich da einzubringen und Ideen zu äußern halte ich für maßgeblich und zwar von Anfang an. Abgelaufen ist er so, dass verschiedene  Arbeitsgruppen – sogenannte „Kernteams“ – sich verschiedenen Aspekten gewidmet  haben, die jeweils einen bestimmten Bezug zum neuen Schulhaus hatten, also z. B. „außerschulische Lernorte“, das war meine Gruppe. Dann sind wir in Interviews gegangen und haben Schüler, Lehrer und Eltern interviewt, wie sie sich im Bezug auf diesen Aspekt das neue Schulgebäude wünschen. Und das hat eine Zeit lang gedauert, bis zum Nachmittag.

BIZareNews: Sie sind ja im INNOKI-Team. Was wurde dort gemacht und was war das Ziel?
Hr. Weber: Vielleicht nur zur Information: INNOKI ist eine Firma aus Berlin, die kann man buchen und die muss man bezahlen und die coachen uns dann in einem Prozess, den man auch „Gedankenwerkstatt“ nennen könnte. Das heißt, sie versuchen einen Ablauf auf den Weg zu kriegen, der sich kreativ auseinander setzt damit, am Ende ein tolles Schulgebäude zu haben. Wir hatten fünf Tage Zeit bis zur Erstellung eines Modells, wie die neue Schule aussehen könnte. Dafür haben wir dann auch eine andere Schule in Darmstadt/Weiterstadt kennengelernt, haben einen Ausflug gemacht, saßen in Arbeitsgruppen zusammen, kleinen Teams mit Schülern, Lehrern und Eltern, haben uns gegenseitig unsere Ergebnisse präsentiert, Feedback gegeben… Also es war sehr intensiv, anstrengend, kreativ, aber toll.

BIZareNews: Es gab ja verschiedene Modelle für die neue Schule. Sie hatten ja das Thema „Lernen außerhalb des Unterrichts. Was war denn alles auf Ihrem Modell zu sehen?
Hr. Weber: Also da war die neue Schülerbibliothek zu sehen, mit einem Roboter zum Suchen von Büchern, einem Empfangsbereich, natürlich Bücherregale, ein Rednerpult für Vorträge, eine Leinwand, Computer, ein Lernzelt, das Schüler zum Lernen reservieren können, und verschiedene Sitzgelegenheiten.

Das Modell der Gruppe „Lernen außerhalb des Unterrichts“ zeigt eine mögliche neue Schulbibliothek.

BIZareNews: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Modelle für die neue Schule genauso umsetzbar sind?
Hr. Weber: Also optimistisch gesagt würde ich sagen, wenn 10-20% der Ideen tatsächlich Umsetzung finden, ist das schon verdammt gut. Oder anders herum pessimistisch gesprochen: Vieles von dem, was wir uns ausgedacht haben, wird vermutlich nicht umgesetzt werden. Das finde ich aber auch normal, wenn es am Ende nur zwei, drei Dinge sind, auf die wir einwirken konnten, ist das glaube ich schon etwas wert.

BIZareNews: Gibt es auch noch Ideen, wo man sonst noch außerhalb des Unterrichts lernen kann?
Hr. Weber: Es gibt außerhalb der Bibliothek natürlich noch andere Lernorte, an denen man lernen kann. Dafür muss man Räumlichkeiten schaffen oder Mobiliar haben. Das ist allen Beteiligten natürlich sehr wichtig, dass eine Schule möglichst viele Lernorte für die Schüler bietet.

BIZareNews: Vielen Dank.
Hr. Weber: Gerne! Es macht immer sehr viel Spaß.

EsT